Optimales Geburtstagswetter - wie bestellt pünktlich mit Sonnenschein und blauem Himmel eingetroffen (na gut, es liegt eher dran, dass weiter im Süden ein Taifun im Anmarsch ist, und die Ausläufer der Ausläufer davon viel Wind und damit gutes Wetter nach Shanghai bringen - aber das ist ja egal):
Jetzt über 30, aber was soll's, gefeiert wird trotzdem! In der Arbeit gibts lecker Kuchen - Schwarzwälder Kirsch und Blaubeer-Käsekuchen, und sogar überraschend gut! Was oft nicht der Fall ist, weil die Cremes und der Kuchenteig viel zu sehr nach Chemie schmecken, und viel zu schwer sind!
Abends gehts dann lecker Essen - und einen weiteren Geburtstagskuchen! Und der ist dann so riesig, dass nicht mal die Hälfte zu schaffen ist! Und als Geschenk gibts dann noch das neue Bayern-Trikot! Die neue Saison kann kommen!! Und logischerweise gibts dann noch ein paar Drinks - das Wetter bleibt auch abends perfekt, und so wird es auf einer Terrasse unter Sternenhimmel einen gemütlichen Geburtstagsabend, der dann auch irgendwann nach drinnen auf die Tanzfläche verlegt wird...
... alles was die "Öffentlichkeit" über mein Leben in Shanghai, China, Asien etc wissen soll/muss :-)
12. Juli 2013
10. Juli 2013
Geschichten aus dem wöchentlichen Flug-Wahnsinn
Dass ich regelmäßig nach Peking flieg, ist ja den meisten bekannt. Und da kommt es kürzlich desöfteren auch mal wieder zu Verspätungen. Zum Beispiel:
Eigentlich hatte ich den Flug um 19:55 gebucht. Allerdings bekomme ich schon am Nachmittag eine Info, dass der Flug gestrichen ist. Also Umbuchung auf 20:55. Als ich dann am Flughafen ankomme, erfahre ich dass der Flieger, der mich von Shanghai nach Peking bringen soll, noch nicht mal in Peking losgeflogen ist. Also werde ich auf den Flug um 14:55 gebucht, der dann um 20:00 auch endlich mal Boarding hat. Wir sitzen im Flieger am Gate. Lt. Internet werden wir um 21:00 losfliegen. Die Sicherheitsvideos werden gezeigt, was schon mal ein gutes Zeichen ist. Der Kapitän entschuldigt sich, schlechtes Wetter usw... blabla. Es ist 21:00; inzwischen hab ich einige Telefonate erledigt, u.a. mit einem Kollegen der an einem anderen Flughafen sitzt, und dessen Flug nach 8 Stunden Wartezeit jetzt gestrichen wurde. Lt. Internet fliegen wir um 22:00 los - und wir sind immer noch am Gate! Inzwischen werden Getränke verteilt - kein gutes Zeichen. Es ist 22:00, es wird angekündigt dass es jetzt erst mal Abendessen gibt - na toll, das ist mal überhaupt kein gutes Zeichen. Dann final die Ankündigung vom Kapitän, dass wir um 23:00 losfliegen - immerhin weiß der Kapitän jetzt mal eine Zeit!! Und so kommt es dann auch - wir fliegen um 23:00 - mit der Maschine, die eigentlich um 15:00 fliegen sollte. Später erhalte ich dann eine Nachricht, dass der Flug um 20:55 gestrichen wurde...
Und ein Deja-vu eine Woche später: Ich fahre zum Flughafen - und beim Check-in erfahre ich, dass mein Flug um 19:55 gestrichen ist. Wieder werde ich auf den Flug um 14:55 umgebucht - der dann um 20:15 fliegen soll. Boarding ist um 20:00 - und nach ähnlichen Durchsagen wie die Woche vorher fliegen wir dann um 22:00 los...
Aber es geht auch anders: z.B. wenn ich von Büro in Peking bis zu meinem Apartment in Shanghai nur 3:45 h brauche: wenn ich sehr knapp in Peking losfahre, keine Schlange beim Sicherheitscheck ist, wir pünktlich Boarding haben, nur mit ein paar Minuten Verspätung losfliegen, in Shanghai an der Taxi-Schlange nicht die sonst üblichen 300 Leute, sondern nur 5 stehen, und kein Verkehr ist! Unschlagbar ... und damit dann wieder ein Grund, nicht den Schnellzug zu nehmen (der 4,5 Stunden braucht, und der Bahnhof in Peking leider mitten in der Stadt ist...).
Eigentlich hatte ich den Flug um 19:55 gebucht. Allerdings bekomme ich schon am Nachmittag eine Info, dass der Flug gestrichen ist. Also Umbuchung auf 20:55. Als ich dann am Flughafen ankomme, erfahre ich dass der Flieger, der mich von Shanghai nach Peking bringen soll, noch nicht mal in Peking losgeflogen ist. Also werde ich auf den Flug um 14:55 gebucht, der dann um 20:00 auch endlich mal Boarding hat. Wir sitzen im Flieger am Gate. Lt. Internet werden wir um 21:00 losfliegen. Die Sicherheitsvideos werden gezeigt, was schon mal ein gutes Zeichen ist. Der Kapitän entschuldigt sich, schlechtes Wetter usw... blabla. Es ist 21:00; inzwischen hab ich einige Telefonate erledigt, u.a. mit einem Kollegen der an einem anderen Flughafen sitzt, und dessen Flug nach 8 Stunden Wartezeit jetzt gestrichen wurde. Lt. Internet fliegen wir um 22:00 los - und wir sind immer noch am Gate! Inzwischen werden Getränke verteilt - kein gutes Zeichen. Es ist 22:00, es wird angekündigt dass es jetzt erst mal Abendessen gibt - na toll, das ist mal überhaupt kein gutes Zeichen. Dann final die Ankündigung vom Kapitän, dass wir um 23:00 losfliegen - immerhin weiß der Kapitän jetzt mal eine Zeit!! Und so kommt es dann auch - wir fliegen um 23:00 - mit der Maschine, die eigentlich um 15:00 fliegen sollte. Später erhalte ich dann eine Nachricht, dass der Flug um 20:55 gestrichen wurde...
Und ein Deja-vu eine Woche später: Ich fahre zum Flughafen - und beim Check-in erfahre ich, dass mein Flug um 19:55 gestrichen ist. Wieder werde ich auf den Flug um 14:55 umgebucht - der dann um 20:15 fliegen soll. Boarding ist um 20:00 - und nach ähnlichen Durchsagen wie die Woche vorher fliegen wir dann um 22:00 los...Aber es geht auch anders: z.B. wenn ich von Büro in Peking bis zu meinem Apartment in Shanghai nur 3:45 h brauche: wenn ich sehr knapp in Peking losfahre, keine Schlange beim Sicherheitscheck ist, wir pünktlich Boarding haben, nur mit ein paar Minuten Verspätung losfliegen, in Shanghai an der Taxi-Schlange nicht die sonst üblichen 300 Leute, sondern nur 5 stehen, und kein Verkehr ist! Unschlagbar ... und damit dann wieder ein Grund, nicht den Schnellzug zu nehmen (der 4,5 Stunden braucht, und der Bahnhof in Peking leider mitten in der Stadt ist...).
5. Juli 2013
Was für ein schöner Anblick
Chinesen tragen ja bekanntlich gerne Pyjamas - das stellt aus irgendeinem Grund etwas Wohlstand dar, da die Schlafanzüge aus Europa nach China gekommen sind. Und so sieht man eben mitten auf der Straße Chinesen in Schlafanzügen - zu jeder Tageszeit. Zum Beispiel auch morgens in der U-Bahn auf dem Weg zur Arbeit...
4. Juli 2013
Zu heiß!
Es gibt Tage, da ist es eindeutig zu heiß ... unerträgliche Schwüle macht die hohen Temperaturen gefühlt noch höher! Z.B. wenn es abends um 22:00 noch 33 Grad hat. Oder morgens auf dem Weg zur Arbeit 31 Grad!
2. Juli 2013
Traumtag in Beijing
30. Juni 2013
Hauptsache sauber
Wenn sich mal jemand wundern sollte, wieso manche Brautkleider nicht mehr in reinweiß zu bekommen sind, sondern nur noch in Beige oder Weißgrau - hier die Auflösung: sie werden nach dem Waschen auf der Straße getrocknet :-)
16. Juni 2013
Urlaub im Paradies
Schon wieder Urlaub wird sich jetzt mancher denken - naja, mal wieder einer der Kurzurlaube! Ziel dieses Mal: 8 Tage Bali! Sonne, Natur und blauen Himmel tanken, weg von Großstadt, Smog und Arbeitsstress! Der war dann auch gleich nach einer relativ langen Anreise mit langer Umsteigezeit beendet: Am Flughafen wartet nämlich schon Michi, der grad mal wieder in Jakarta arbeitet, mit einem kühlen Bier :-) (treffen wir uns da nämlich mal kurz für ein Wochenende). Das war auch dringend notwendig, denn die Sauna-Temperaturen in Denpasar um Mitternacht ließen nicht viele andere Optionen - also: Bier genießen auf der Terrasse des Hotels. Und weil das 3G Netz nicht sonderlich gut war, konnte sich - zum Glück - mein Arbeitshandy auch nicht mit E-Mails synchronisieren. Und das sollte auch so bleiben die nächsten Tage - Urlaub also!
Unser Fahrer (so kommt man hier am besten und doch noch relativ preisgünstig voran) holt uns pünktlich am Hotel ab: einmal quer durch die Insel soll es gehen, mit Ziel im Nordosten am Vulkan Gunung Batur. Bali ist ja eine Vulkaninsel, wo es auch schon mal relativ ernsthafte Eruptionen gab vor vielen Jahren.
Weiter gehts dann ins Inselinnere - wo es überraschend viele Dörfer gibt, eigentlich überall an der Straße entlang! Ich dachte Bali ist eine relativ "leere" Insel - zumindest in der Mitte. Naja, hier wohl nicht. Auf jeden Fall sieht jedes Haus aus wie ein Tempel - umgeben von einer Mauer, und erst mal mit ein paar kleinen Tempeln - ist hier so üblich! Die Leute - fast alle Hindu - sind hier relativ gläubig. Je näher wir an Sidemen herankommen, umso mehr Reisterrassen sieht man auch. Allerdings sind die nicht ganz so grün wie gedacht - der Reis ist schon relativ reif oder schon geerntet - und so wird dann erst mal Gemüse angepflanzt. Und auch in den Reisfeldern stehen die kleinen Tempel. So gehts durch die Gegend - und langsam wirds Zeit zum Mittagessen. Dafür weiß unser Guide natürlich einen "Geheimtipp" - ein Restaurant mit tollem Blick auf die Reisterrassen, und den größten Vulkan, Gunung Agung (der zwar leider durch Wolken verdeckt ist - aber das tut dem schönen Bild keinen Abbruch).
Nun fahren wir weiter, vorbei an eher touristischen Dörfern, wo die lokalen Straßenverkäufer auf ihre nächsten Opfer warten - und dann hinunter an den Fuß des Berges, wo der Tourismus noch nicht wirklich angekommen ist. Hauptbeschäftigung ist hier das schwarze Lava-Gestein und den Sand zu sieben, das von den vielen Eruptionen in den verschiedenen Jahren verfügbar ist, zu verarbeiten und in die ganze Insel zu karren. Und Gemüse anbauen - endlose Tomaten-, Chili-, Zwiebel- und andere Gemüsefelder sind hier zu sehen, dazwischen immer mal wieder ein paar Häuser, wo in einfachsten Verhältnissen gehaust wird. Natürlich hat unser Guide zu allem eine Geschichte zu erzählen - und wirklich zu jeder. Er ist ein lustiger junger Kerl, der auch gern mal die ein oder andere nicht ganz reale Geschichte dazu kennt - und wirklich gut drauf ist! Wie findet man den? Indem man über Lonely Planet herausfindet, wie man Vulkane besteigen kann, und dann einfach mal einen anschreibt - und ein bisschen Glück hat. Naja, und dann sind wir in Toya Bungkah, dem kleinen Ort am See angekommen. Und eigentlich sollten wir in diese Unterkunft am See, aber die wird anscheinend grad umgebaut weil sie der Onkel vom Guide verkauft hat und mit seiner japanischen Frau nach Japan gegangen ist. Auf jeden Fall haben wir dort kein Zimmer. Aber der andere Onkel vom Guide hat da zufällig ein Zimmer - zwar nicht am See, aber trotzdem schön. Hm - schon alles etwas komisch... aber mei, schau ma moi was das wird - wir beide haben ja ein bisschen Reise-Erfahrung. Der Onkel hat dann auch wirklich ein Zimmer frei (eins von den zwei die er hat) - etwas außerhalb des Ortes, quasi im entstehenden "In-Viertel" - sehr neu, unglaublich ruhig, unglaublich toller Blick auf den Vulkan, v.a. bei Sonnenuntergang, und auf den See. Alles noch im Aufbau, deswegen gibts auch sein "Restaurant" noch nicht - aber er bietet uns trotzdem an, ein Abendessen zu machen... wir wollen ja keine Umstände machen und lehnen ab. Wie wir später erfahren, gab es da wohl auch ein paar Dispute mit dem neuen Eigentümer der anderen Unterkunft, und jetzt lotst der Guide eben Anfragen zu seinem anderen Onkel, wenn er die über seine E-Mail-Adresse angefragt wird. Geht hier alles irgendwie, man muss halt ein bisschen flexibel sein - no worries ;-) Auf jeden Fall gehen wir dann erst mal ins Dorf - da sind wir natürlich das Highlight - zu Fuß als Ausländer unterwegs, und zu einer Zeit (kurz nach der Regenzeit) in der hier quasi keine Touristen unterwegs sind, vieles geschlossen hat, und die meisten auch nur zur Vulkanbesteigung kommen. Egal - spricht ja jeder Englisch hier, und die Leute sind unglaublich nett, und so finden wir natürlich ein Restaurant das uns einen leckeren Fisch zubereitet - einer der lokalen Spezialitäten hier! Zurück in der Dunkelheit - und mit ein paar kühlen Bier (die gar nicht so einfach und v.a. nicht günstig aufzutreiben waren) für die Terrasse. Und wie spektakulär in dieser ländlichen Gegend: kein Geräusch außer die Musik aus dem Tempel im Ort, völlige Dunkelheit - und unzählige Sterne! Wirklich Wahnsinn. Dank iPad App für Sternenbilder für uns Amateure dann auch eine schöne Beschäftigung, die verschiedenen Sternbilder anzuschauen - und die sieht man noch dazu alle! Unglaublich. Aber irgendwann brauchen wir dann Bier-Nachschub - also den Besitzer in seinem Haus nebenan besucht, der uns dann auch gleich noch seinen Internetzugang gibt (den wir erst mal richtig einrichten)... und ein Bierchen mit uns mittrinkt - und gleichzeitig ein paar Hinweise bekommt, wie er denn sein neues Hotel richtig zu laufen bringt ;-)
So, und um halb 4 Uhr morgens klingelt dann auch schon der Wecker: Zeit aufzustehen, Sunrise Volcano Trekking ruft! Nach einer kurzen Fahrt mit dem Auto gehts 2 Stunden bergauf durch die Dunkelheit - erst durch den Wald/Dschungel, dann über loses Lava-Gestein. Ganz schön warm hier um diese Uhrzeit! Und bis auf ein paar laute australische Wandergruppen (hier auf der Insel gibts hauptsächlich australische Urlauber) eine unglaubliche Stille - manchmal mit Blick auf den Sternenhimmel, manchmal zieht es ganz schnell wieder zu. Und dann sind wir oben angekommen - immer noch dunkel, aber klar gibts da ein Zelt, und Tee und Kaffee... bis zum Sonnenaufgang. Der wäre sicher schön gewesen, wenn nicht Wolken und Nebel alles verdeckt hätten, und der Wind und feuchte Nebel das ganze nicht so kalt gemacht hätten auf 1.700m - aber das ist hier wohl öfter so. Naja, welch ein Glück dass wir am Tag vorher unserem lustigen Guide noch erzählt haben, wie das in Bayern so üblich ist: wenn man auf dem Gipfel ankommt, gibts a Gipfe-Hoibe. Und so hat er dann auch 3 Bier dabei - hat er auch noch nie gemacht, und hat logischerweise auch sonst keiner. Und dann gibts eben erst mal Frühstück: warmen Bananentoast und gekochte Eier - und das alles gekocht vom Vulkan (und ich muss sagen, ein so perfekt gekochtes Ei bekommt man selten!!!)! In den kleinen Felsspalten und -höhlen ist der Dampf wirklich heiß (und ich meine wirklich heiß - da verbrennt man sich schon mal die Hand wenn man da nah dran ist), sodass das hier ganz normal ist!
Und plötzlich zieht es dann auf - und der Ausblick auf Gunung Agung, den See, den Fuß des Berges ist wirklich spektakulär. Und plötzlich ist der Nebel wieder da - und wieder öffnet sich ein Sonnenfenster.
Wir hatten uns ja für die lange Tour entschieden - nicht einfach wieder runter, und auch nicht nur um den inneren Krater rum, sondern um den inneren und dann noch um den zweiten rum. Es geht wieder quer über die Felsen, durch Vulkangestein und schwarzen Lava-Sand - leider haben wir beim Abstieg nicht mehr so viel Glück mit dem Nebel - aber ein bisschen Sicht ist ab und zu drin. Es gibt hier auch unglaublich viele Affen, die einem ganz gern mal das Essen wegschnappen... Und dann gehts wieder den Berg runter - zugegeben, schon eine nicht ganz unanstrengende Tour über insgesamt 6 Stunden - v.a. um diese Uhrzeit! Umso schöner wird jetzt eine kühle Dusche, und ein ruhiges zweites Frühstück mit Banana-Pancakes... und eine Fußmassage! Eigentlich wäre ein Besuch in den Hotsprings (hier gibts wegen des Vulkans viele natürliche heiße Quellen) auch noch schön gewesen... aber leider zeitlich nicht mehr drin.
So, der Wochenendtrip von Michi geht mir der Fahrt zum Flughafen zu Ende - und für mich gehts weiter in den äußersten Osten der Insel - mit Stop in Tirta Gangga bei den königlichen Gärten, schön angelegt mit viel Wasser und Blumen; und dann Pura Lempuyang. Wieso das sein musste, weiß ich bis heute nicht: ein Tempel auf einem Berg (was erst mal nicht verkehrt ist) - aber vorher muss man 1700 Stufen hoch (nach einer 6-stündigen Bergtour nicht ganz ohne). Aber die Aussicht soll unglaublich sein.
Also, los geht's, Sarong umgebunden, und ein paar Stufen hoch - erster Tempel; weitere 50 Stufen hoch - zweiter Tempel. Puh. Dann erst mal auf die kleine Straße ... die endlos zu sein scheint - Motorradtaxi? Auf jeden Fall. So, und die 1700 Stufen zählen ab jetzt. Man glaubt ja man ist einigermaßen fit - aber das ist wirklich unglaublich anstrengend! Nur Stufen, und das bei 30 Grad und extrem hoher Luftfeuchtigkeit. Ein paar kleine Stände mit Getränke und Snacks gibts da immer wieder mal (wer trägt denn das alles da hoch?!), und entgegen kommen einige Einheimische in ihren traditionellen Gewändern (und auch ein bisschen k.o.), auch alte Leute, Kinder... So, eigentlich hab ich keine Lust mehr - es zieht eh wieder zu. Na gut, erst mal bis zum ersten Tempel... und Pause, die Einheimischen beten hier. Ja, und es reißt mal wieder auf, und man sieht wieder - richtig: Gunung Agung! Aber genug - man sieht den Gipfel nicht, und sind bei der Hälfte - das lohnt sich jetzt mal nicht mehr, deswegen gehts den Weg wieder zurück. Und wie man sich vorstellen kann: der Muskelkater in den nächsten Tagen wird das gut in Erinnerung behalten lassen! ;-)
Nur noch ein kurzes Stück ist es bis Amed für die nächste Nacht. Wo auch noch nicht viele Touristen unterwegs sind und das Hotel quasi leer ist - und erst mal im ganzen Ort Stromausfall ist. Einer der Angestellten, der eh grad nix zu tun hat, um diese Uhrzeit muss man zum Sunset Point - also rauf auf den Roller und hin - eine Anhöhung, von der man in die Bucht sieht, und - genau - auf Gunung Agung. Schön....
Und dann fängt der Strandurlaub an: morgens gehts mit dem Speed Boot in 1,5 Stunden auf die kleine Insel Gili Trawangan. Die gehört (wie die beiden anderen Gili-Inseln) zu Lombok - und ist Tauchparadies, Strandparadies, Entspannungsparadies. Keine Autos oder Motorräder, nur Fahrräder und Eselgespanne. Die Wege sind zum größten Teil aus Sand, überall gibt es kleine Bungalows, Restaurants und Liegestühle am Strand. Ja, ich glaub hier kann ich es die nächsten 3 Tage aushalten. Der Bungalow ist mitten in einem penibel sauberen Garten, mit Bad aus Stein und offenem Dach. Türkisblaues Wasser, weißer Strand, etwas sehr warm (aber man muss ja nix tun hier).
Und die nächsten Tage sehen so aus: Tauchen mit toller Sicht, Haien und Schildkröten, unzähligen bunten Fischen. Drink am Strand. Mittagessen am Strand. Tauchen mit sehr netten Leuten und toller Unterwasserwelt. Drink am Strand, Lesen am Strand. Mit dem Fahrrad um die Insel (oft zu schieben weil der Weg aus Sand besteht), vorbei an einsamen und teilweise schon sehr leeren aber tollen Bungalows und kleinen Hotels. Durch den eher touristischen Teil mit vielen Strandrestaurants, Bars und kleinen Läden. Frischer gegrillter Fisch und Meeresfrüchte am Strand, oder auch mal am lokalen "Fressmarkt" auf dem man sich aus den frischen Fischen, Meeresfrüchten, Mais usw aussucht was man will, und das dann unter viel Rauch gegrillt wird und mit leckeren Salaten, Reis usw serviert wird. Live Musik bei dem ein oder anderen Drink am Strand mit Lagerfeuer, Meeresrauschen und Sternenhimmel. Frühstück im Garten.... Leider gehen 3 extrem entspannte Tage viel zu schnell vorbei - und mit dem Speed Boot gehts wieder zurück nach Bali.
Zurück gehts ins kulturelle Zentrum der Insel: nach Ubud. Schöne Bungalows gibts auch hier, hier mit Blick auf die Reisfelder. Und der Ort besteht quasi nur aus Geschäften und Galerien - man kann also den ganzen Tag Klamotten, Skulpturen und allen möglichen Kram einkaufen, oder Kunstwerke bewundern. Und anscheinend hat jeder hier ein Motorrad - fällt v.a. auf, weil das nach 3 Tage Ruhe so unglaublich laut ist! Naja, und es ist auch wirklich viel Verkehr. Aber es gibt hier auch unzählige Spas, Massagen kommen also nicht zu kurz. Auch ein kurzer Besuch im Monkey Forest muss sein: Ein Dschungel mitten im Ort, mit unzähligen Affen. Und dann am Abend natürlich ein Besuch einer lokalen Tanzveranstaltung. Essen kann man auch unglaublich gut, die vielen Restaurant, entweder mit Blick auf die Straße, wo man die vielen Leute beobachten kann (und hier gibts einige Touristen) oder mit Blick auf die Reisfelder, wo man seine Ruhe hat.
Dann wirds Zeit für eine lange Wanderung durch die Reisfelder - ok, erst mal lang eine Straße entlang, aber dann endlich durch die grünen Reisterrassen, und vorbei an kleinen Orten, in denen man dann auch die meisten der Häuser für mehrere Wochen mieten kann - hinkommen tut man da aber nur mit Motorrad oder teilweise nur zu Fuß! Es ist dann doch heißer und länger als gedacht - daher tut die Dusche und Massage danach sehr sehr gut!
Der letzte Tag ist dann nochmal eine Tour durch die Insel: Besuch beim Wassertempel Puru Danu Bratan, in den Bergen in einem See weiter im Norden. Mit einem Stopp auf einem der lokalen Märkte mit unzähligem Obst, Gemüse, Snacks. Was es nicht so alles an Früchten gibt... sehr interessant - und sehr gut! Und dann zu den berühmten Reisefeldern von Jatiluwih, vorbei an kleinen Dörfern, durch die Berglandschaft auf kleinen Straßen. Und unzähligen Gemüsefeldern und Reisterrassen.
Und weil noch etwas Zeit ist bis zum Abend, dann noch der Umweg an die äußerste Südspitze der
Insel: zum berühmten Ulu Watu. Auf dem Weg dahin merkt man schon dass das hier der Teil der Insel ist, in dem die Touristen Urlaub machen: um Kuta, Seminyak und Denpasar rum ist der Verkehr unglaublich viel - entsprechend lang dauert es dann auch bis da runter! Hat sich das gelohnt? Vielleicht - der Anblick ist schon spektakulär:
Nach einem tollen Abendessen am Strand im Meeresfrüchte-Paradies Jimbaran gehts dann zum Flughafen... nach einer tollen und entspannten Woche! Weiter Eindrücke auf den Fotos auf Picasa!
Aber dazu lassen wir uns einen Tage Zeit - erst durch eine endlos scheinende Stadt - oder vielmehr Häuser an der Straße entlang. Und jeder zweite verdient sich hier anscheinend Geld mit Steintempel oder Steinskulpturen! Dann wirds etwas grüner - Bananenbäume und anderes, und Maisfelder. Erster Stopp ist an einem der Strände: schwarzer Sand! Wir kommen zwar etwas früh - das halbe Dorf scheint da noch mit Strand putzen beschäftigt zu sein!
Nächster Stopp ist dann eine der Plantagen hier, auf der alles mögliche Exotische wächst: Bananen, Papaya, Zitronengras, Ingwer und alle möglichen Gewürze, die hier dann getrocknet und weiterverarbeitet werden, Chili, Kakao ... und logischerweise gibts dann auch Kostproben: Zitronengrastee, Ingwertee, Chili-Kakao, Balinesischer Kaffee usw (und klar hat man die Möglichkeit das auch alles dann gleich zu kaufen, weil's so gut schmeckt! ;-)).
Inzwischen kommen wir auch Gunung Batur näher - und zwar taucht er auf als wir auf einer relativ hoch gelegenen Straße unterwegs sind und sich dann plötzlich die Aussicht öffnet: auf den gleichnamigen See, mit dem Vulkan im Hintergrund! Spektakuläres Bild mit den Wolkenformationen! Da unten ganz hinten am See werden wir übernachten - und dann den Vulkan besteigen!
Nur bis dahin bleibt noch etwas Zeit - für ein paar Zwischenstopps, und eine Runde um den Vulkan rum! Ein Besuch in einem der größten Tempel ist der nächste Halt - nicht am größten, denn da ist es wohl unglaublich touristisch und nicht so angenehm - dafür umso weniger im Pura Ulandanu Batur! Am Eingang gibts erst mal einen Sarong - und es sind quasi keine Touristen unterwegs - dafür umso mehr Einheimische - da Samstag ist und noch dazu "dark moon", kommen viele in den Tempel. Die Frauen bringen in einer riesigen Schüssel auf dem Kopf kleine Körbchen mit Reis, Blumen und Räucherstäbchen - das wird sowieso jeden Tag überall gemacht - vor jedem Haus, Geschäft, Eingang... Wirklich mal ein sehenswerter Tempel! Und auch von hier aus hat man den Blick auf den Vulkan und den See - wie von überall ab jetzt!
Nun fahren wir weiter, vorbei an eher touristischen Dörfern, wo die lokalen Straßenverkäufer auf ihre nächsten Opfer warten - und dann hinunter an den Fuß des Berges, wo der Tourismus noch nicht wirklich angekommen ist. Hauptbeschäftigung ist hier das schwarze Lava-Gestein und den Sand zu sieben, das von den vielen Eruptionen in den verschiedenen Jahren verfügbar ist, zu verarbeiten und in die ganze Insel zu karren. Und Gemüse anbauen - endlose Tomaten-, Chili-, Zwiebel- und andere Gemüsefelder sind hier zu sehen, dazwischen immer mal wieder ein paar Häuser, wo in einfachsten Verhältnissen gehaust wird. Natürlich hat unser Guide zu allem eine Geschichte zu erzählen - und wirklich zu jeder. Er ist ein lustiger junger Kerl, der auch gern mal die ein oder andere nicht ganz reale Geschichte dazu kennt - und wirklich gut drauf ist! Wie findet man den? Indem man über Lonely Planet herausfindet, wie man Vulkane besteigen kann, und dann einfach mal einen anschreibt - und ein bisschen Glück hat. Naja, und dann sind wir in Toya Bungkah, dem kleinen Ort am See angekommen. Und eigentlich sollten wir in diese Unterkunft am See, aber die wird anscheinend grad umgebaut weil sie der Onkel vom Guide verkauft hat und mit seiner japanischen Frau nach Japan gegangen ist. Auf jeden Fall haben wir dort kein Zimmer. Aber der andere Onkel vom Guide hat da zufällig ein Zimmer - zwar nicht am See, aber trotzdem schön. Hm - schon alles etwas komisch... aber mei, schau ma moi was das wird - wir beide haben ja ein bisschen Reise-Erfahrung. Der Onkel hat dann auch wirklich ein Zimmer frei (eins von den zwei die er hat) - etwas außerhalb des Ortes, quasi im entstehenden "In-Viertel" - sehr neu, unglaublich ruhig, unglaublich toller Blick auf den Vulkan, v.a. bei Sonnenuntergang, und auf den See. Alles noch im Aufbau, deswegen gibts auch sein "Restaurant" noch nicht - aber er bietet uns trotzdem an, ein Abendessen zu machen... wir wollen ja keine Umstände machen und lehnen ab. Wie wir später erfahren, gab es da wohl auch ein paar Dispute mit dem neuen Eigentümer der anderen Unterkunft, und jetzt lotst der Guide eben Anfragen zu seinem anderen Onkel, wenn er die über seine E-Mail-Adresse angefragt wird. Geht hier alles irgendwie, man muss halt ein bisschen flexibel sein - no worries ;-) Auf jeden Fall gehen wir dann erst mal ins Dorf - da sind wir natürlich das Highlight - zu Fuß als Ausländer unterwegs, und zu einer Zeit (kurz nach der Regenzeit) in der hier quasi keine Touristen unterwegs sind, vieles geschlossen hat, und die meisten auch nur zur Vulkanbesteigung kommen. Egal - spricht ja jeder Englisch hier, und die Leute sind unglaublich nett, und so finden wir natürlich ein Restaurant das uns einen leckeren Fisch zubereitet - einer der lokalen Spezialitäten hier! Zurück in der Dunkelheit - und mit ein paar kühlen Bier (die gar nicht so einfach und v.a. nicht günstig aufzutreiben waren) für die Terrasse. Und wie spektakulär in dieser ländlichen Gegend: kein Geräusch außer die Musik aus dem Tempel im Ort, völlige Dunkelheit - und unzählige Sterne! Wirklich Wahnsinn. Dank iPad App für Sternenbilder für uns Amateure dann auch eine schöne Beschäftigung, die verschiedenen Sternbilder anzuschauen - und die sieht man noch dazu alle! Unglaublich. Aber irgendwann brauchen wir dann Bier-Nachschub - also den Besitzer in seinem Haus nebenan besucht, der uns dann auch gleich noch seinen Internetzugang gibt (den wir erst mal richtig einrichten)... und ein Bierchen mit uns mittrinkt - und gleichzeitig ein paar Hinweise bekommt, wie er denn sein neues Hotel richtig zu laufen bringt ;-)
So, und um halb 4 Uhr morgens klingelt dann auch schon der Wecker: Zeit aufzustehen, Sunrise Volcano Trekking ruft! Nach einer kurzen Fahrt mit dem Auto gehts 2 Stunden bergauf durch die Dunkelheit - erst durch den Wald/Dschungel, dann über loses Lava-Gestein. Ganz schön warm hier um diese Uhrzeit! Und bis auf ein paar laute australische Wandergruppen (hier auf der Insel gibts hauptsächlich australische Urlauber) eine unglaubliche Stille - manchmal mit Blick auf den Sternenhimmel, manchmal zieht es ganz schnell wieder zu. Und dann sind wir oben angekommen - immer noch dunkel, aber klar gibts da ein Zelt, und Tee und Kaffee... bis zum Sonnenaufgang. Der wäre sicher schön gewesen, wenn nicht Wolken und Nebel alles verdeckt hätten, und der Wind und feuchte Nebel das ganze nicht so kalt gemacht hätten auf 1.700m - aber das ist hier wohl öfter so. Naja, welch ein Glück dass wir am Tag vorher unserem lustigen Guide noch erzählt haben, wie das in Bayern so üblich ist: wenn man auf dem Gipfel ankommt, gibts a Gipfe-Hoibe. Und so hat er dann auch 3 Bier dabei - hat er auch noch nie gemacht, und hat logischerweise auch sonst keiner. Und dann gibts eben erst mal Frühstück: warmen Bananentoast und gekochte Eier - und das alles gekocht vom Vulkan (und ich muss sagen, ein so perfekt gekochtes Ei bekommt man selten!!!)! In den kleinen Felsspalten und -höhlen ist der Dampf wirklich heiß (und ich meine wirklich heiß - da verbrennt man sich schon mal die Hand wenn man da nah dran ist), sodass das hier ganz normal ist!
Und plötzlich zieht es dann auf - und der Ausblick auf Gunung Agung, den See, den Fuß des Berges ist wirklich spektakulär. Und plötzlich ist der Nebel wieder da - und wieder öffnet sich ein Sonnenfenster.
Wir hatten uns ja für die lange Tour entschieden - nicht einfach wieder runter, und auch nicht nur um den inneren Krater rum, sondern um den inneren und dann noch um den zweiten rum. Es geht wieder quer über die Felsen, durch Vulkangestein und schwarzen Lava-Sand - leider haben wir beim Abstieg nicht mehr so viel Glück mit dem Nebel - aber ein bisschen Sicht ist ab und zu drin. Es gibt hier auch unglaublich viele Affen, die einem ganz gern mal das Essen wegschnappen... Und dann gehts wieder den Berg runter - zugegeben, schon eine nicht ganz unanstrengende Tour über insgesamt 6 Stunden - v.a. um diese Uhrzeit! Umso schöner wird jetzt eine kühle Dusche, und ein ruhiges zweites Frühstück mit Banana-Pancakes... und eine Fußmassage! Eigentlich wäre ein Besuch in den Hotsprings (hier gibts wegen des Vulkans viele natürliche heiße Quellen) auch noch schön gewesen... aber leider zeitlich nicht mehr drin.
So, der Wochenendtrip von Michi geht mir der Fahrt zum Flughafen zu Ende - und für mich gehts weiter in den äußersten Osten der Insel - mit Stop in Tirta Gangga bei den königlichen Gärten, schön angelegt mit viel Wasser und Blumen; und dann Pura Lempuyang. Wieso das sein musste, weiß ich bis heute nicht: ein Tempel auf einem Berg (was erst mal nicht verkehrt ist) - aber vorher muss man 1700 Stufen hoch (nach einer 6-stündigen Bergtour nicht ganz ohne). Aber die Aussicht soll unglaublich sein.
Und dann fängt der Strandurlaub an: morgens gehts mit dem Speed Boot in 1,5 Stunden auf die kleine Insel Gili Trawangan. Die gehört (wie die beiden anderen Gili-Inseln) zu Lombok - und ist Tauchparadies, Strandparadies, Entspannungsparadies. Keine Autos oder Motorräder, nur Fahrräder und Eselgespanne. Die Wege sind zum größten Teil aus Sand, überall gibt es kleine Bungalows, Restaurants und Liegestühle am Strand. Ja, ich glaub hier kann ich es die nächsten 3 Tage aushalten. Der Bungalow ist mitten in einem penibel sauberen Garten, mit Bad aus Stein und offenem Dach. Türkisblaues Wasser, weißer Strand, etwas sehr warm (aber man muss ja nix tun hier).
Dann wirds Zeit für eine lange Wanderung durch die Reisfelder - ok, erst mal lang eine Straße entlang, aber dann endlich durch die grünen Reisterrassen, und vorbei an kleinen Orten, in denen man dann auch die meisten der Häuser für mehrere Wochen mieten kann - hinkommen tut man da aber nur mit Motorrad oder teilweise nur zu Fuß! Es ist dann doch heißer und länger als gedacht - daher tut die Dusche und Massage danach sehr sehr gut!
Der letzte Tag ist dann nochmal eine Tour durch die Insel: Besuch beim Wassertempel Puru Danu Bratan, in den Bergen in einem See weiter im Norden. Mit einem Stopp auf einem der lokalen Märkte mit unzähligem Obst, Gemüse, Snacks. Was es nicht so alles an Früchten gibt... sehr interessant - und sehr gut! Und dann zu den berühmten Reisefeldern von Jatiluwih, vorbei an kleinen Dörfern, durch die Berglandschaft auf kleinen Straßen. Und unzähligen Gemüsefeldern und Reisterrassen.
Und weil noch etwas Zeit ist bis zum Abend, dann noch der Umweg an die äußerste Südspitze der
Insel: zum berühmten Ulu Watu. Auf dem Weg dahin merkt man schon dass das hier der Teil der Insel ist, in dem die Touristen Urlaub machen: um Kuta, Seminyak und Denpasar rum ist der Verkehr unglaublich viel - entsprechend lang dauert es dann auch bis da runter! Hat sich das gelohnt? Vielleicht - der Anblick ist schon spektakulär:
2. Juni 2013
Hauptsache sicher
Sicherheitsvorschriften sind wichtig - und so muss natürlich jede Baustelle einen Feuerlöscher haben. Steht ja nirgends, wo der sein muss ;-)
Jiaozi wie am Fließband
Eins der typischen Gerichte in China: Teigtaschen (Jiaozi) - gedämpft in Bambuskörben und gefüllt mit Fleisch oder Gemüse! Und da die viel und gern gegessen werden, müssen auch viele vorbereitet werden:
Schnitzel-Straße
31. Mai 2013
Alles vor Ort
Das gibts auch nur in China: Die Abdeckung eines Eingangs wird erneuert. Und anstatt das in einer Schneiderei zu bringen, wird eben die Näherin herbeigeschafft, und näht das alles vor Ort - mitten auf dem Zebrastreifen, und zwischen parkenden Autos:
28. Mai 2013
BSB Konzert
Ja, das glaub ich ja eigentlich selber nicht, dass ich wirklich mal auf einem Backstreet Boys Konzert bin... aber wenn die schon mal in Shanghai sind (und die bescheuerte Idee, dass wir da unbedingt hingehen müssen an irgendeinem Abend entstanden ist...)! Ausgerüstet mit bedruckten T-Shirts... Alt sind sie geworden, die Boys! Aber die alten Lieder können sie immer noch (und wir auch) ... nur bei den neuen Liedern will irgendwie keine Stimmung aufkommen in der Halle - irgendwie kennt die keiner ;-)
27. Mai 2013
Hauptsache 2 Räder
26. Mai 2013
Champions League Finale in Shanghai
Logischerweise sind hier auch viele im Champions League-Fieber! Also muss der Abend entsprechend vorbereitet werden - schließlich startet das Spiel erst um 2:45 Uhr nachts! Also: standesgemäß muss es zumindest ansatzweise bayrische Küche geben. Und weil es gleich ums Eck ein chinesisches Restaurant gibt, das "deutsche Küche" anbietet, wird das nun endlich mal ausprobiert: Schnitzel beim Chinesen! Wer hätte gedacht dass es das wirklich gibt - und noch dazu schmeckt!?! Ok, anstatt einer Zitrone gibts eine Gurkenscheibe zum Schnitzel, der Kartoffelsalat war nicht "bayrische Art" sondern mit Mayonnaise, aber dafür gar nicht mal so schlecht (und ehrlich gesagt konnte man die anderen Gerichte nicht wirklich essen - aber was soll's) ... aber das Schnitzel war wirklich fast original! Und was kann man sich beschweren, wenn es umgerechnet nicht mal 2,50 EUR kostet (beim nächsten Mal: nur Schnitzel und Kartoffelsalat bestellen, und Zitrone selbst mitbringen ;-))!!!
Nächster Stopp: Sportliche Einstimmung des Abends beim Bowling (Bayern hat gewonnen). Es war sogar so bayrisch eingestimmt, dass ich meistens "Alle Neune" abgeräumt hab - anstatt 10! :-)
Und dann sollte es eigentlich endlich zum Public Viewing gehen. Mit großer Leinwand auf einem Platz in Shanghai, mit Bier und Hot Dogs - wie das eben sein muss. Aber die Verantwortlichen von Heineken haben wohl nicht die notwendigen Genehmigungen eingeholt (oder nicht mit den richtigen Leuten gesprochen) - auf jeden Fall war auf einmal die Polizei vor Ort, Leinwand ging aus, und die Pre-Party war vorbei! Tja, wohin jetzt? Zum Glück gibts ja genügend Bars in Shanghai, und so natürlich auch die ein oder andere Sports-Bar. Wir hatten Glück, da wir noch relativ früh dran waren so um 1 Uhr morgens, gab es auch noch genügend Plätze. Aber dann füllte sich die Bar schlagartig (hauptsächlich mit Leuten in Bayern-Shirts... und vielen "neutralen"). Erst war es natürlich noch relativ gemütlich, und da trifft man dann auch interessante Leute, so auch einen Herrn aus Trostberg (ja, wirklich wahr, der Kollege mit dem "Mia San Mia" Shirt auf dem Foto). Endlich gings dann los - wurde auch Zeit, denn langsam wurde es spät! Aber jeder kennt ja das Ergebnis, und so war dann auch die Stimmung super!
Übrigens: wenn mal bei einem billigen Fake T-Shirt der Aufdruck nach dem ersten Mal waschen abgeht: einfach zum Schneider ums Eck und (mehr oder weniger gut) annähen lassen:
Als wir heimgingen, war es dann auch schon hell. Und wirklich interessant, was um 5 Uhr morgens auf den Straßen von Shanghai alles los ist......
Nächster Stopp: Sportliche Einstimmung des Abends beim Bowling (Bayern hat gewonnen). Es war sogar so bayrisch eingestimmt, dass ich meistens "Alle Neune" abgeräumt hab - anstatt 10! :-)
Und dann sollte es eigentlich endlich zum Public Viewing gehen. Mit großer Leinwand auf einem Platz in Shanghai, mit Bier und Hot Dogs - wie das eben sein muss. Aber die Verantwortlichen von Heineken haben wohl nicht die notwendigen Genehmigungen eingeholt (oder nicht mit den richtigen Leuten gesprochen) - auf jeden Fall war auf einmal die Polizei vor Ort, Leinwand ging aus, und die Pre-Party war vorbei! Tja, wohin jetzt? Zum Glück gibts ja genügend Bars in Shanghai, und so natürlich auch die ein oder andere Sports-Bar. Wir hatten Glück, da wir noch relativ früh dran waren so um 1 Uhr morgens, gab es auch noch genügend Plätze. Aber dann füllte sich die Bar schlagartig (hauptsächlich mit Leuten in Bayern-Shirts... und vielen "neutralen"). Erst war es natürlich noch relativ gemütlich, und da trifft man dann auch interessante Leute, so auch einen Herrn aus Trostberg (ja, wirklich wahr, der Kollege mit dem "Mia San Mia" Shirt auf dem Foto). Endlich gings dann los - wurde auch Zeit, denn langsam wurde es spät! Aber jeder kennt ja das Ergebnis, und so war dann auch die Stimmung super!
Übrigens: wenn mal bei einem billigen Fake T-Shirt der Aufdruck nach dem ersten Mal waschen abgeht: einfach zum Schneider ums Eck und (mehr oder weniger gut) annähen lassen:
Als wir heimgingen, war es dann auch schon hell. Und wirklich interessant, was um 5 Uhr morgens auf den Straßen von Shanghai alles los ist......
25. Mai 2013
Verzweifelt am Flughafen
Eigentlich war erst mal alles wie immer: einen späten Flug von Peking nach Shanghai gebucht, Freitags 20:30 Uhr. Und dieses Mal sogar überpünktlich für meine Verhältnisse am Flughafen gewesen. Dann das typische Bild: eine chinesische Touristengruppe, die brav in Zweierreihen wie in der Schule wartet, bis die nächsten Anweisungen vom Reiseführer kommen:
Wie immer hatte ich schon online eingecheckt, also direkt durch die Passkontrolle & Sicherheitscheck. Bis ich dann sehen: Flug gestrichen! Also wieder raus zum Check-in Schalter. Ja, Flug gestrichen. Alles andere am Schalter xxx. Dort stehen natürlich hunderte Chinesen mit dem gleichen Problem. Dann die Info: Flug ist auf 7 Uhr morgens am nächsten Tag verschoben. Na toll, damit ist das Wochenende also auch wieder halb gelaufen. Nein, es gibt auch sonst keine weiteren Flüge nach Shanghai an diesem Abend (normalerweise gibt es die so alle halbe Stunde). Na perfekt. Anscheinend wegen schlechtem Wetter. Komisch nur, dass weder in Peking noch in Shanghai schlechtes Wetter ist! Flugsicherung wohl. Auf jeden Fall sind unzählige Flüge gestrichen.
Nach viel chaotischem hin- und herlaufen von Schalter zu Schalter dann die Bestätigung für den nächsten Morgen. Und zum Hotel in den ersten Stock, da gibts mehr Info. Naja, von wegen, natürlich gabs da niemanden, der irgendwelche Infos hatte. Auf jeden Fall standen dann zig Chinesen und warteten auf einen Bus der sie in irgendein Hotel fahren sollte. Das war mir dann logischerweise zu blöd. Also Chef angerufen, ob er trotzdem eine Übernachtung in einem "normalen" Hotel genehmigt. Alles ok, also dann zurück ins Stamm-Hotel. Wenigstens ein bequemes und sauberes Bett für die kurze Nacht. Frühstück gibts ja um eine solche Uhrzeit nicht, also Frühstücks-Box, aber die Dame sagt dann schon, dass das "very basic" ist. Na toll.
Aber dann die positive Überraschung: eine riesige Box, mit kleinen Brötchen, Wurst, Lachs, Grünzeugs, Ei, Marmelade, Obst, Saft, Wasser. Nur der Kaffee hat gefehlt... aber den gabs dann im Flugzeug - da das ziemlich leer war, war der Service auch entsprechend gut :-)
Wie immer hatte ich schon online eingecheckt, also direkt durch die Passkontrolle & Sicherheitscheck. Bis ich dann sehen: Flug gestrichen! Also wieder raus zum Check-in Schalter. Ja, Flug gestrichen. Alles andere am Schalter xxx. Dort stehen natürlich hunderte Chinesen mit dem gleichen Problem. Dann die Info: Flug ist auf 7 Uhr morgens am nächsten Tag verschoben. Na toll, damit ist das Wochenende also auch wieder halb gelaufen. Nein, es gibt auch sonst keine weiteren Flüge nach Shanghai an diesem Abend (normalerweise gibt es die so alle halbe Stunde). Na perfekt. Anscheinend wegen schlechtem Wetter. Komisch nur, dass weder in Peking noch in Shanghai schlechtes Wetter ist! Flugsicherung wohl. Auf jeden Fall sind unzählige Flüge gestrichen.
Nach viel chaotischem hin- und herlaufen von Schalter zu Schalter dann die Bestätigung für den nächsten Morgen. Und zum Hotel in den ersten Stock, da gibts mehr Info. Naja, von wegen, natürlich gabs da niemanden, der irgendwelche Infos hatte. Auf jeden Fall standen dann zig Chinesen und warteten auf einen Bus der sie in irgendein Hotel fahren sollte. Das war mir dann logischerweise zu blöd. Also Chef angerufen, ob er trotzdem eine Übernachtung in einem "normalen" Hotel genehmigt. Alles ok, also dann zurück ins Stamm-Hotel. Wenigstens ein bequemes und sauberes Bett für die kurze Nacht. Frühstück gibts ja um eine solche Uhrzeit nicht, also Frühstücks-Box, aber die Dame sagt dann schon, dass das "very basic" ist. Na toll.
Aber dann die positive Überraschung: eine riesige Box, mit kleinen Brötchen, Wurst, Lachs, Grünzeugs, Ei, Marmelade, Obst, Saft, Wasser. Nur der Kaffee hat gefehlt... aber den gabs dann im Flugzeug - da das ziemlich leer war, war der Service auch entsprechend gut :-)
19. Mai 2013
Caro in Shanghai
Endlich mal wieder Besuch von einer guten Freundin! Dank sei einer Dienstreise von USA nach China - und so wird eben ein Wochenende privat drangehängt! Und das wird dann auch richtig genossen:
Los gehts mit einem leckeren Abendessen, schön scharf mit Sichuan-Küche! Genau das richtige um auf ein chinesisches Wochenende einzustimmen, und in Ruhe zu reden! Und den Regen Regen sein lassen. Dank Jetlag bleibts auch dabei, was auch meinem Schlafpensum nicht schadet!
Weiter gehts mit leckerem Essen - was auch sonst tun bei Regen: mit Dim Sum Brunch, all-you-can-eat!
Und als wir aus dem Restaurant rausgehen und aufs Taxi warten, trauen wir unseren Augen nicht: Ein Hochzeitsauto, geschmückt im Hello-Kitty-Style:
Den regnerischen Nachmittag verbringen wir dann in "Caro-Paradise": im Pearl Market! Caro liebt Perlen, und dort gibts ein ganzes Stockwerk mit kleinen Läden mit unzähligen Perlenketten in allen Formen und Farben, und wenn es eine Kette nicht gibt, wird sie eben gemacht. Der Nachmittag geht also schnell vorbei ;-)
Nach diesem anstrengenden Tag wird's endlich Zeit für eine schöne Massage ... und danach einem leckeren Abendessen in einem Teppanyaki-Restaurant - und anschließend natürlich den obligatorischen Drinks mit Aussicht in der Vue Bar!
Der Sonntag fängt an, wie er anfangen muss: Das Wetter wird besser, die Sonne kommt langsam raus, also gemütlich Frühstücken im Hinterhof, weg vom Lärm Shanghai's! Und vorbereiten auf den stressigsten Teil des Wochenendes: Sightseeing! In und um den Yu Garden gibt es das, was chinesisches Sightseeing ist: unzählige Leute, viel Lärm, Stress, Verkäufer... aber sowas muss natürlich bei einem Shanghai-Besuch auch sein! Rundherum gibt es noch einen Teil des alten Shanghais: kleine Gassen, alte Häuser, viele kleine Läden (die aber natürlich hauptsächliche auf Touristen ausgerichtet sind). Und der richtig touristische Teil: in alten Gebäuden sind unzählige Geschäfte und kleine Restaurants untergebracht. Der Garten selbst ist ein typisch chinesischer Garten, verwinkelt, mit vielen Steinen, Grün, chinesischen Gebäuden. Und unzähligen Touristengruppen natürlich. Gesehen, weiter gehts!
Das Wetter sieht gut aus, also fahren wir nach Pudong, um auf das World Financial Center zu fahren (der linke der 3 Tower auf dem Foto). Nach einem Labyrinth im Keller des Gebäudes mit Kasse, Video etc gehts endlich in den Aufzug, und hinauf in den 94., und später 100. Stock - mit eigentlich gigantischer Aussicht auf ganz Shanghai. Leider ist es doch sehr trüb da oben... aber trotzdem ganz schön beeindruckend da oben! Ich hatte es mir trotzdem noch etwas größer und spektakulärer vorgestellt - es ist dann doch natürlich wieder etwas touristisch aufgeblasen... aber naja - das muss wohl so sein.
Los gehts mit einem leckeren Abendessen, schön scharf mit Sichuan-Küche! Genau das richtige um auf ein chinesisches Wochenende einzustimmen, und in Ruhe zu reden! Und den Regen Regen sein lassen. Dank Jetlag bleibts auch dabei, was auch meinem Schlafpensum nicht schadet!
Weiter gehts mit leckerem Essen - was auch sonst tun bei Regen: mit Dim Sum Brunch, all-you-can-eat!
Und als wir aus dem Restaurant rausgehen und aufs Taxi warten, trauen wir unseren Augen nicht: Ein Hochzeitsauto, geschmückt im Hello-Kitty-Style:
Den regnerischen Nachmittag verbringen wir dann in "Caro-Paradise": im Pearl Market! Caro liebt Perlen, und dort gibts ein ganzes Stockwerk mit kleinen Läden mit unzähligen Perlenketten in allen Formen und Farben, und wenn es eine Kette nicht gibt, wird sie eben gemacht. Der Nachmittag geht also schnell vorbei ;-)
Nach diesem anstrengenden Tag wird's endlich Zeit für eine schöne Massage ... und danach einem leckeren Abendessen in einem Teppanyaki-Restaurant - und anschließend natürlich den obligatorischen Drinks mit Aussicht in der Vue Bar!
Der Sonntag fängt an, wie er anfangen muss: Das Wetter wird besser, die Sonne kommt langsam raus, also gemütlich Frühstücken im Hinterhof, weg vom Lärm Shanghai's! Und vorbereiten auf den stressigsten Teil des Wochenendes: Sightseeing! In und um den Yu Garden gibt es das, was chinesisches Sightseeing ist: unzählige Leute, viel Lärm, Stress, Verkäufer... aber sowas muss natürlich bei einem Shanghai-Besuch auch sein! Rundherum gibt es noch einen Teil des alten Shanghais: kleine Gassen, alte Häuser, viele kleine Läden (die aber natürlich hauptsächliche auf Touristen ausgerichtet sind). Und der richtig touristische Teil: in alten Gebäuden sind unzählige Geschäfte und kleine Restaurants untergebracht. Der Garten selbst ist ein typisch chinesischer Garten, verwinkelt, mit vielen Steinen, Grün, chinesischen Gebäuden. Und unzähligen Touristengruppen natürlich. Gesehen, weiter gehts!
Das Wetter sieht gut aus, also fahren wir nach Pudong, um auf das World Financial Center zu fahren (der linke der 3 Tower auf dem Foto). Nach einem Labyrinth im Keller des Gebäudes mit Kasse, Video etc gehts endlich in den Aufzug, und hinauf in den 94., und später 100. Stock - mit eigentlich gigantischer Aussicht auf ganz Shanghai. Leider ist es doch sehr trüb da oben... aber trotzdem ganz schön beeindruckend da oben! Ich hatte es mir trotzdem noch etwas größer und spektakulärer vorgestellt - es ist dann doch natürlich wieder etwas touristisch aufgeblasen... aber naja - das muss wohl so sein.
Nach einem Bummel auf der berühmten Nanjing Road, lassen wir das tolle Wochenende bei einem Spaziergang auf der Promenade am Bund ausklingen...
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