30. März 2014

Ein gemütlicher Tag im Park - und ein erfolgreicher Shopping-Tag

Und noch ein toller Frühlingstag mit europäischer Luftqualität - so viel Glück mit dem Wetter kann man eigentlich in einem Urlaub (oder an zwei verlängerten Wochenenden) gar nicht haben! Aber umso besser! Etwas müde vom vielen Sightseeing soll es ein ganz gemütlicher Tag werden, also entscheiden wir uns in den Behai-Park zu gehen. Die Stupa des Tempels sieht man schon von weitem, und sie gibt ein super Foto-Motiv in Kombination mit dem Wasser, der hellen Steinbrücke, dem frischen Grün der Bäume und dem blauen Himmel! Eine Gruppe Chinesen hat sich wohl gerade zum Sonntags-Singen im Park getroffen, kleine Kinder malen mit Pinseln und Wasser chinesische Schriftzeichen auf den Boden. Wir gehen zuerst hoch zur Stupa, von der aus wir eine super Blick über den See haben! Dann geht's mit der Fähre auf die andere Seite, zu einem gemütlichen Spaziergang am Ufer. Zeit für einen Kaffee, den man am besten am Ufer des Houhai bekommt! 


Und irgendwann ist die Sonne dann genug, also ab zum Shopping! Ein Besuch des Silk Markets, ein sechsstöckiges Gebäude mit unzähligen kleinen Läden mit Lederware, Klamotten, Schmuck, Elektronikartikeln, Souvenirs und vielem mehr (natürlich alles Fake) steht auf dem Programm, die Einkaufsliste ist lang! Erster erfolgreicher Kauf: sieben Handtaschen - und weil oben im Laden nicht alles zur Auswahl war, werden wir ins "Lager" gebeten = in der Tiefgarage lagern in den Kofferräumen von einigen Autos unzählige Taschen. Sofort sitzen wir auf kleinen Hockern und lassen uns die Ware vorführen...und nach harten Verhandlungen schlagen wir dann auch zu! Weiter geht's zu Schals und Souvenirs - aber irgendwann haben wir genug Geld ausgegeben und sind k.o. - also lassen wir uns bei der Maniküre nebenan verwöhnen! Noch ein gutes Abendessen, und dann ist das Wochenende viel zu schnell wieder vorbei!

...und für die Scheibis geht's dann wieder zurück in die Heimat. Schön dass ihr mich besucht habt! ...und das Wetter war sofort wieder schlecht, Luftqualität bei über 300…

29. März 2014

Ausflug zur Chinesischen Mauer

Endlich mal wieder: ein Besuch der Chinesischen Mauer war schon lang wieder überfällig! Gut verhandelt am Vorabend, werden wir am Hotel abgeholt. Wir haben eine erstaunliche junge und nette Reiseführerin, so bilden wir uns auf der Fahrt auch noch weiter! Leider ist der Abschnitt der Mauer bei Simatai, zu dem wir eigentlich fahren und ein paar Kilometer auf der Mauer wandern wollten, noch immer oder wieder gesperrt. Also fahren wir stattdessen nach Mutianyu, etwas touristischer und näher an Peking, aber längst nicht so bekannt und überlaufen wie z.B. Badaling. Wir entscheiden uns vor Ort dann doch dafür mit der Seilbahn hochzufahren, anstatt tausender Stufen hochzulaufen, was sich im Nachhinein und bei diesen Temperaturen als sehr sinnvolle Entscheidung herausstellen sollte! 23 Wachtürme auf insgesamt 2,4 km können wir nun auf der Mauer erreichen. Die Anzahl der Touristen hält sich ihn Grenzen, und so können wir auch mal ungestört Fotos machen! Die Sicht ist super, und so sehen wir auch wie sich die Mauer über die umliegenden Gipfel schlängelt! Eine unglaubliche Leistung damals, so viele tausend Kilometer lang ein solches Bauwerk zu schaffen! Auf und ab laufen wir, von Wachturm zu Wachturm, und immer wieder ist der nächste Blick und das nächste Foto beeindruckender als das vorhergehende. Gar nicht so unanstrengend, diese vielen Stufen bergauf und bergab! Aber einfach beeindruckend! Überzeugt euch selbst auf Picasa!


Auf der Rückfahrt stehen dann noch zwei Fabrikbesuche an - Pflichtprogramm bei diesen Touren, sonst wären sie teurer! Aber sie stellen sich als gar nicht mal so uninteressant heraus. Wir haben die Wahl: Seide, Perlen, Vasen, Tee. Erste Wahl: die bekannten Vasen - drauf gekommen sind wir eigentlich weil das Zimmer unseres Hotels nach dem Herrscher benannt ist, aus dessen Zeit diese Kunst stammt! Uns werden die unterschiedlichen Fertigungsschritte vorgeführt, in denen die Vasen, Teller, Bilder und anderen Kunstwerke gefertigt werden. Sehr aufwändig, und sehr interessant das zu sehen! Natürlich gibt es am Ende den Verkaufsraum, und auch wenn man sich vornimmt nichts zu kaufen - wir haben natürlich trotzdem zugeschlagen und ein paar kleine Souvenirs mitgenommen. Die schönen großen Vasen sind leider nicht leistbar...


Die zweite "Fortbildung" bekommen wir in einer Perlenmanufaktur. Uns wird erklärt wie sie entstehen, welche Arten es gibt, und wie man die echten von den gefälschten unterscheidet! Gut zu wissen, vor allem in China! ;-)

Am Ende des Tages müssen wir auch noch wirklich auf den Platz des Himmlischen Friedens gehen - ein riesiger Platz, mit unzähligen Menschen! Aber genug mit Sightseeing! Eigentlich sollte der Abend bei einem gemütlichen Essen in der bekannten Ghost Street ausklingen - aber da wir partout kein Taxi erwischen, gibt's eben ein mindestens genau so leckeres Essen beim Chinesen ums Eck!


28. März 2014

Die Verbotene Stadt - und einiges mehr

Und noch ein verlängertes Wochenende steht an, Resturlaub vom letzten Jahr sei Dank, und super Timing für ein bisschen mehr Zeit mit Besuch - und ein guter Grund endlich auch mal wieder etwas mehr von Peking zu sehen! Und weil vermutlich an einem Wochentag in DEM Besuchermagnet Verbotene Stadt etwas weniger los ist, starten wir nach einem super Frühstück los. Gut gelegen, können wir vom Hotel aus zu Fuß hinlaufen. Und da sind sie schon, die Massen an chinesischen Touristengruppen, Albtraum jeden Ausländers in China. Jede von ihnen ist ausgestattet mit bunten Kappen, in allen vorstellbaren Farben und Mustern: rot, pink, blau, hellblau, grün, beige, Burberry-karo, blau-Camouflage, gelb, alles ist dabei! Irgendwie auch leicht als Ausländer, einfach die Stellen mit farbigen Köpfen vermeiden. Nicht so einfach bis unmöglich in diesem Fall. Also, Tickets und Audioguide gekauft und hinein in dieses gigantisch große Areal mit den unzähligen Palästen und Hallen, in verschiedenen Größen und mit unglaublicher Verzierung. Dieser Platz hat historisch eine riesige Bedeutung in Peking und China, daher kommt auch jeder Tourist, der in die Stadt kommt auf jeden Fall hierher! Man kann ohne Probleme einige Stunden in dieser "Stadt" verbringen, und hat auch dann sicherlich noch nicht alles gesehen! Es lässt sich sicherlich besser in Bildern beschreiben (auch die Masse an Leuten), siehe Picasa!


Ziemlich k.o. von den vielen Kilometern, Eindrücken und Leuten, aber auch von der starken Sonne, haben wir uns dann eine kurze Pause verdient, und genießen einen Kaffee auf einem der Dächer der Gebäude am Houhai Lake, einer Ecke mit vielen Hutongs, Bars und Restaurants! Auf dem Rückweg zum Hotel stoppen wir noch am Jinshang Park, einer kleinen Anhebung im Norden der Verbotenen Stadt, von der aus man einen super Blick auf die Verbotene Stadt hat! 


Eine Dusche und ein leckeres Abendessen mit Pekingente ist da mehr als verdient! Und weil wir in der Nähe sind, machen wir im Anschluss daran noch einen Absteher zum Platz des himmlischen Friedens. Der riesige Platz selbst ist abends gesperrt (vermutlich wegen des Anschlags vor ein paar Monaten), aber mangels Touristen um diese Uhrzeit haben wir einen ungestörten Blick auf die schön beleuchtete Mauer der Verbotenen Stadt!


23. März 2014

Sightseeing in Shanghai

Natürlich muss auch ein bisschen Sightseeing in Shanghai sein! Und so ist logischerweise der Besuch eines Tempels Pflicht. Dieses Mal: Jade Buddha Tempel im Norden der Innenstadt. Auf dem Weg dorthin das Bild Shanghais: viele glitzernde Shopping Malls, und dann aber so urchinesische Straßen, dass die Scheibis froh sind dass wir im Taxi sitzen: Fleisch hängt auf der Straße, neben der Garküche wird Wäsche gewaschen oder Karten gespielt!

Der Tempel ist gut renoviert, drinnen herrscht reger Betrieb. Unzählige Räucherstäbchen werden abgebrannt, einige Priester in den gelben Kutten halten gerade ein Gebet ab. Weil es aber natürlich ein Touristen-Spot ist, sollte man für die Besichtigung des großen Buddhas nochmal zusätzlich Eintritt bezahlen. Abzocke, also beschränken wir uns darauf, das Treiben der Leute zu beobachten.


Nächstes Ziel ist der Antikmarkt, auf dem aller möglicher Krempel, viel Krimskrams und alles was man nicht braucht angeboten wird. China vom Feinsten!


Weiter geht's zu Fuß im Zickzack durch die Stadt, durch das Ausländer-Viertel Xintiandi, quer durch kleine Parks und Straßen. Bei diesen Spaziergängen kommt eigentlich der Reiz Shanghais zum Vorschein, die Kluft zwischen Alt und Neu, zwischen Arm und Reich, zwischen Ursprünglichem und Moderne. Im Fuxing-Park lassen die Chinesen an solch schönen Tagen Drachen steigen, die Alten tanzen zu typisch chinesischer Musik, andere breiten ihr Picknick aus - und wir Ausländer schauen dem ganzen amüsiert zu. Und weil der Tag so schön und das nächste Ziel nicht weit ist, laufen wir noch in das Viertel Tianzifang mit den vielen kleinen Shops, Bars und Restaurants. Leider ist es wie immer unglaublich voll und man wird mehr durch die engen Gassen geschoben als dass man es genießen kann, und so reicht es dann auch für diesen Tag. 

Doch das Highlight kommt erst noch, es ist Zeit für einen Blick auf die Skyline von oben - und für einen Drink! Es geht rauf in die Vue Bar, von wo aus man sowohl die Skyline Pudongs als auch die alten und schön beleuchteten Gebäude des Bunds sieht. Jedes Mal wieder ein gigantischer und beeindruckender Anblick! Alle Fotos gibt's auf Picasa! Doch dann kommt auch irgendwann der Hunger - Zeit, sich den Magen bei leckerem Teppanyaki vollzuschlagen!


Die nächsten Tage sind die drei dann auf sich allein gestellt, die Arbeit ruft! Aber mit dem Sightseeing-Bus in Shanghai, beim Shoppen, im Zug nach Peking und beim Olympiagelände und dem Himmelstempel in Peking kommen sie auch ohne mich einwandfrei klar ;-)

22. März 2014

Besuch in der Wasserstadt: Zhouzhuang

Was wäre ein Besuch Shanghais ohne einen Ausflug in eine Wasserstadt quasi direkt vor der Haustür! Nach einem super Frühstück fahren wir mit dem Touri-Bus raus aufs Land. Erstaunlich leer ist der Ort, also können wir die Brücken und Kanäle in vollen Zügen genießen, an einem weiteren warmen Frühlingstag mit viel Sonne! Die kleinen Gassen haben wir fast für uns, in Ruhe können wir uns anschauen, was sie uns in den diversen Geschäften andrehen wollen. Im Tempel wehen die roten Glücksbänder im Wind, umgeben von viel Wasser mit tausenden orangefarbenen Fischen, und frischgrünen Bäumen. Eine Oase der Ruhe, wo sonst Millionen Chinesen für Fotos posieren. Die Motive haben wir dann auch mal ganz für uns allein!

Zurück geht's vorbei am Fischmarkt, bis wir uns dann auch mal eine Stärkung verdient haben - gemütlich unter Schirmen neben einem Kanal. Bei einem Kaffee in der Sonne beobachten wir noch die chinesischen Touristengruppen, die alle schön vor dem Stein mit der Aufschrift des Stadtnamens posieren (ein obligatorisches Foto für jeden Chinesen bei jeder Sehenswürdigkeit), und für die Familien, die im sich im Boot transportieren lassen, sind wir vier Ausländer natürlich das Highlight!


Nach ein paar Stunden haben wir den Ort dann aber auch gesehen, es wiederholt sich dann doch irgendwann alles. Also zurück zum Bus, und jetzt wissen wir auch wo all die Touristen sind: sie kommen jetzt an! In Gruppen schieben sie sich durch die Gassen - Glück gehabt! Also noch frisches Obst zum Spottpreis gekauft, und ab nach Shanghai - wo ein leckeres Abendessen bei Lanzhou Lamian mit selbstgemachten Nudeln in Suppe und leckere Beilagen auf uns warten!

Fotos wie immer auf Picasa!

21. März 2014

Frühlingsspaziergang mit Aussicht

Am besten gegen Jetlag hilft aktiv zu sein. Deswegen geht's nach einer kurzen Pause raus an die frische Luft - und ja, die war richtig gut an diesem Nachmittag, ein Frühlingstag wie er im Buche steht! Also mit dem Taxi zum Bund, und an der Promenade am Fluss entlang. Der Blick auf die Skyline mit blauem Himmel ist ungetrübt! Mit der Fähre geht's dann auf die andere Seite des Flusses. Nach einem kurzen Spaziergang mit Blick zurück auf den Bund, und auf die diversen Türme von Pudong (und dem Fortschritt des neuen Towers) ist es an der Zeit an etwas Höhe zu gewinnen. Rauf auf das Shanghai World Financial Center, den sogenannten Flaschenöffner. Die Aussicht ist super, auch wenn man natürlich wie immer von dort oben die leichte Smog-Glocke über der Stadt hängen sieht. Siehe Fotos!


Ausklingen lassen wir den Tag dann bei den typischen Teigtaschen und anderen Leckereien (und dem Test, ob das Stäbchen-Essen funktioniert) - und einem super Sonnenuntergang über dem Bund!


Fresspaket aus AT

Juhuuuu Besuch aus Linz! Karin & Eltern sind für einige Tage in China! Und sehr toll: im Gepäck sind viele Leckereien aus der Heimat! Käse, Wein, Süßigkeiten, Kosmetik - sehr toll! Vielen Dank!!!

15. März 2014

Frühling in Shanghai

Nach einem viel zu langen und viel zu kalten Wintern gibt's nun endlich das erste schöne warme Wochenende - und schon fangen ein paar Bäume und Sträucher zu blühen an!



9. März 2014

Froschkönig

Am International Frauentag hatten Kollegen zum Essen eingeladen - und siehe da, was steht auf dem Platz der weiblichen Single-Gäste? Ein grüner Frosch … Froschkönig sozusagen. Einmal geküsst, mal schaun was dabei rauskommt ;-)

23. Februar 2014

Kurztrip nach Hongkong & Macau

Wenn Freunde in der Nähe sind, muss das für ein Treffen genutzt werden! So auch als Jelena und Claudia zu Beginn ihrer spontanen Asien-Tour einen Stopp in Hongkong einlegten! Also schnell Flug gebucht und schon geht's los, für ein Wochenende nach Hongkong und Macau! Dieses Mal war der Flug sogar pünktlich, und so war nach einer kurzen Erfrischung im sehr zentral gelegenen Hotel am Causeway Bay auch noch ein Besuch der höchstgelegenen Bar Ozone im Radission im 101. Stock drin! Wow, was für eine Bar, und was für ein Ausblick auf Hongkong Island! Leider war es noch etwas kühl und vor allem windig um die Jahreszeit, aber im Sommer ein Drink in der Bar draußen - unschlagbar! Aber die Drinks schmecken drinnen auch...



Der Plan für den Samstag war dann ein Besuch Macaus. Also durch die Stadt zum Boot-Terminal, schnell Tickets gekauft - und NEIN!! Doof - wir haben unsere Pässe blöderweise sicher verstaut im Hotelsafe liegengelassen! Na gut, dann eben heute nicht nach Macau, glücklicherweise konnten wir die Tickets zurückgeben. Alternativplan: ein Besuch auf der Insel Lantau, beim Big Buddha! Da war ich zwar schon, aber meine beiden Freundinnen nicht - daher dann eben mit dem Schnellboot auf die Insel! Beeindruckend ist dieser riesige Buddha immer wieder! 

Nach einem gemütlichen Nachmittag mussten wir dann allerdings wieder zurück - schließlich sollte noch der Victoria Peak besucht werden! Aber erst einmal ein paar Fotos von der nächtlichen Seite Kowloons, während wir auf den Bus warteten, der uns dann in Serpentinen vorbei an den zig eng aneinander gebauten und teilweise luxuriösen Wohnblöcken nach oben bringt - mit tollen Blicken auf die Stadt und auf die hintere Seite der Insel hinter vielen Kurven!endlioch oben angelangt, marschieren wir am Weg entlang halb um den Peak herum - weg von den Touristenmassen, die sich auf der Aussichtsplattform drängen! Und wie immer, gibt's von hier aus einen tollen Blick auf die gigantische Skyline der Insel, auf Kowloon und den Hafen! Einer der schönsten Ausblicke auf eine Skyline!

Den Tag lassen wir dann erst gemütlich bei einem Bierchen im beliebten Viertel Lan Kwai Fok Revue passieren, in der sich eine Bar an die andere reiht, und die Party auf der Straße stattfindet; und im Anschluss noch in der ein oder anderen Bar zusammen mit Elisa und Freunden ausklingen!

Am Sonntag war der Reisepass dann auch in der Tasche, und nach dem Gepäck-Check-in in der Stadt geht's mit dem Schnellboot nach Macau. Zuerst steht ein Besuch in der Kasino-Stadt an, die ich noch nicht gesehen hatte, vor 7 Jahren war das alles erst am Entstehen! Und es ist gigantisch! Busse eines jeden Casinos warten schon an der Anlegestelle und bringen einen kostenlos hin. Und die Gebäude sind einfach nur Wahnsinn! Riesige Türme, und dann natürlich das nachgebaute Venetian, in einer Größe, die man nicht glaubt wenn man nicht selbst da war! Riesige Spielhallen, Läden aller teurer Marken, Hotels - und Chinesen. Viele Casinos sind schon fertig, aber noch unzählige im Bau. Unglaublich! Aber gut, gesehen, Haken dran.


Als nächstes ist die schöne Altstadt dran - aber unvorstellbar was da los ist! Chinesische Touristen ohne Ende! Wie sich das in den letzten Jahren geändert hat! Gemütliche durch die Altstadt bummeln ist was anderes, also schnell am Gedränge vorbei, zur Ruine der Kathedrale. Aber auch da ist es erwartungsgemäß nicht anders. Etwas ruhiger ist es auf dem Fort. Aber richtig entspannend wird es erst ein paar Meter abseits der Touristenattraktionen - welche schöne und ruhige Straßen es doch gibt! Ohne viele Läden, mit alten Gebäuden und ruhigen Straßen! Danke für den Tipp Elisa!! Und auch der Park auf dem Hügel der Stadt ist eine Oase der Ruhe! Doch dann ist es wieder Zeit für die Rückfahrt, ein Kaffee und Abendessen mit Elisa muss auf jeden Fall noch drin sein vor dem Rückflug!


Und alle Fotos gibt's auf Picasa!

21. Februar 2014

Welcome to chain our flight


…ich liebe chinesische Übersetzungen mit solchen Fehlern...

18. Februar 2014

So müde

Chinesen können einfach immer und überall schlafen. Nicht nur im Büro in der Mittagspause auf dem Schreibtisch, oder in der U-Bahn beim sitzen - nein, das funktioniert auch im Stehen:

16. Februar 2014

Etwas Kulinarik

Zeit wurde es mal wieder, meine Küche zu benutzen … und weil es grad so ungemütlich kalt ist, bietet sich ein Suppenabend an! Also gibt es eine thailändische Kokos-Chili-Hühnchen-Suppe (die unglaublich toll geschmeckt hat übrigens). Aber was wäre ein gutes Essen ohne Nachtisch: kann man ja mal Apfelstrudel ausprobieren oder? Gibt's ja sonst auch nie. Und der ist gar nicht so schlecht geworden. Seht selbst (er schmeckt so gut wie er aussieht ;-))


15. Februar 2014

Neues Auto gefällig?

Ich hätte hier ein Modell, mal eine etwas andere Lackierung zur Abwechslung!

Eine etwas andere Bar

Es gibt ja in Shanghai Bars von bis, chinesisch billig, high-end, gemütlich, schick, gr
oß, klein, mit Aussicht, im Keller … und auch ein umgebautes Wohnzimmer! Nennt sich Southern Cross, ist so groß wie ein größeres Wohnzimmer. Eine Sitzecke im Erker, zwei Couches auf der einen Seite des Raumes (die schon etwas abgesessen sind, die waren wohl schon etwas länger bewohnt), auf der anderen Seite auf der ganzen Länge eine Bar mit allem was man sich wünscht; das wars. Authentisch eine alte Tapete an der Wand mit paar düsteren Leuchtern. Toilette: hinten raus, neben der Treppe, die in den ersten Stock geht. Sehr bizarr. Leider wird dort auch geraucht, man kann sich vorstellen dass es das nicht gerade angenehm macht dort einen gemütlichen Cocktail zu trinken - aber ansonsten mal was ganz anderes!

14. Februar 2014

Valentinstag

Ich hoffe, alle Männer haben dran gedacht. Hier ist das ja eher eine westliche Mode, den Valentinstag zu feiern (eben alles was konsum-orientiert ist, wird kopiert - aber eigentlich wird hier der International Women's Day sehr hoch angesehen und gefeiert); und weil alles westliche teuer ist, gibt's natürlich auch teure Blumensträuße. Zum Beispiel im Laden bei mir neben an, dieses Modell für 528 RMB, das sind stolze 62 EUR!

10. Februar 2014

Der erste Schnee

Man glaubt es kaum: es schneit doch noch diesen Winter! Kalt genug war es ja eigentlich die ganze Zeit, und dann gleich zwei Tage hintereinander! Bereits gestern Nachmittag fielen auf einmal Flocken vom Himmel, wenn auch ganz schön nass, dann heute morgen war alles etwas angezuckert…und am Nachmittag war es dann fast schon ein Schneesturm (nach Shanghai-Verhältnissen)!




9. Februar 2014

Bei der Bank

Full Service Banking hier in China: im Eingangsbereich gibt es neben diversen Formularen (die kein Ausländer lesen kann, weil alles nur auf Chinesisch ist .. aber es gibt da immer nette chinesische Angestellte, die ein paar Brocken Englisch können und dann netterweise alles machen und ausfüllen, dann die Nummer für den richtigen Schalter ziehen und auch noch drauf schaun dass man dann wirklich an den richtigen Schalter geht wenn die Nummer aufgerufen wird) auch den "Convenient Service": Brille (falls man mal die eigene vergisst), Taschenrechner, Handreiniger (mit dem netten Hinweise, man möge sich doch bitte die Hände waschen nachdem man Geld angefasst hat … jaja, Geld ist schmutzig…)

Der Rest des Urlaubs

Der hat dann ganz viel mit nichts-tun zu tun, was ja eigentlich auch mal ganz schön ist, v.a. weil ich das ja sonst nie hab (eher das Gegenteil davon). Aber eigentlich auch ganz schön langweilig von Zeit zu Zeit. Aber das Gute daran: viel Zeit für Sport, und auch mal für e
inen gemütlichen Spiele-Abend mit Freunden, oder mal wieder ein Buch zu lesen. Oder sich eine Schwarzwälder-Kirschtorte vom Bäcker nebenan zu leisten. Oder ein super Frühstück bei Freunden. Auf jeden Fall ist es dann doch wieder ganz schön, was zu tun zu haben - ich kann halt nicht nix tun ;-) Nächstes Mal gibt's wieder einen Urlaub. Vielleicht sollte ich eben einfach mal früher überlegen und buchen!!
Das Geböllere geht übrigens weiter bis zum 15. Tag des neuen Jahres, wenn es mit dem Laternenfest abschließt. Und dann ist wirklich wieder Ruhe!

5. Februar 2014

Mein Uhrenmacher

Meinen Schuster hab ich euch ja schon mal vorgestellt. Und das ist also mein Uhrenmacher, der mir immer meine Batterien wechselt wenn sie mal wieder leer sind. Der sitzt übrigens in einer Shoppingmall, inmitten von teuren Uhr-Tresen - und das ist sein ganzer Arbeitsbereich. Tisch, Schublade, fertig :-)

4. Februar 2014

Kaum zu glauben

…diese flächendeckend gute Luftqualität! Fast schon Luftkurorte im Moment...


3. Februar 2014

Neujahrstag 4: Wow!

Vielleicht wird es doch mal wieder Zeit, rauszugehn und zu schaun was sich in Shanghai so tut. Was tut also ein Shanghaier Chinese? Erstens geht er offensichtlich in einen Tempel, um für Glück und anderes Positives im neuen Jahr zu beten. Deswegen geh ich also in keinen Tempel in den ersten Tagen, sondern erst heute: ein Grund, mal den Longhua Tempel zu besuchen, den in in der ganzen Zeit in Shanghai noch nicht gesehen habe. Tja, gut, ist halt auch ein Tempel. Überraschenderweise waren fast keine Leute da, deswegen war es wirklich angenehm ruhig!

Anscheinend soll es auch im Yu-Garten speziell abends nicht so uninteressant sein während des Neujahrsfests. Und siehe da, es sind tausende Laternen aufgehängt (am Ende des Neujahrsfests ist dann nämlich Laternenfest), und die komplette Altstadt rund um den Yu-Garden ist beleuchtet. Ja klar, logischerweise ein Ort in der Stadt in dem man nicht alleine ist, und so schieben sich zig tausend Chinesen (und ganz wenige Ausländer) durch die Gassen…muss man wohl mal gesehen haben, ist schon alles sehr beeindruckend, aber eben auch ziemlich anstrengend…

Nichtsahnend sitze ich abends auf der Couch, inzwischen bei Staffel 4 von HIMYM angekommen, und plötzlich wird's wieder laut. Denk mir nichts, geht ja schon 4 Tage lang so. Aber dann wird's auch ständig hell draußen, ok, doch mal auf den Balkon gehen. Und siehe da: die ganze Stadt scheint sich in einen Wettbewerb zum besten Feuerwerk zu begeben! Obwohl ja eigentlich niemand da ist, sind es eben doch noch Millionen restliche Chinesen, und die feiern an diesem Tag eben nochmal irgendwelche besonderen Geisteraustreibungen oder sonst was, und da gehört in China auch ein anständiges Feuerwerk dazu! Hat also Vorteile, wenn man im 27. Stock wohnt und in Richtung Innenstadt blickt, und zusätzlich die Luftqualität unglaublich gut, und damit die Sicht wunderbar ist! Zwischen allen möglichen Häuserblöcken steigen die Raketen hoch - ein Wahnsinns Anblick!


2. Februar 2014

Neujahrstag 3: grau in grau

Ein perfekter Tag zum nix tun: unglaublich schlechte Luft, alles grau in grau, noch alles geschlossen. Ein Glück, dass ich am Vorabend noch alle Staffeln von How I Met Your Mother gekauft hatte. Los geht's…

Und bei sowenig Aufgaben den ganzen Tag profitieren übrigens auch meine Neujahrsvorsätze Nr. 1 und Nr. 2: weniger arbeiten (nämlich genau nichts, weil ja in ganz China nichts los ist und demnach auch überhaupt kein Anlass besteht, den Laptop auch nur anzuschalten), und mehr Sport (wozu genügend Zeit bleibt, und im Fitnessstudio wie auch in der Sauna genau nichts los ist)!

1. Februar 2014

Neujahrstag 2: Kunst, Bier und Feuerwerk

Um das Jahr auch bildungstechnisch gut zu starten, geht's bei herrlichem Wetter erst mal eine Runde durch den People's Park (ok, sind doch noch ganz schön viele Chinesen in der Stadt…), und dann ins MoCa, in dem eine sehr farbenfrohe Ausstellung stattfindet - Punkte soweit man sehen kann!

Und was macht DIE Ausländer-Bar-Straße zu einer solchen speziellen Jahreszeit? Kaum zu glauben, aber auch in der Yongkang Lu, in der sich eine Bar an die andere reiht, und in der sonst abends die komplette Straße voll mit Ausländern ist, ist es relativ ruhig. Ein paar arme dagebliebene Studenten und sonstige Ausländer, aber die Hälfte der Bars hat nicht mal geöffnet! Nichtsdestotrotz gibt's Bier, es ist sogar warm genug um draußen zu sitzen! Und klar: auch hier gibt es Böller ohne Ende (wobei jedes Mal dann zig Alarmanlagen der Roller losgehen - mega nervig dieses Gehupe und Alarmsoundgeräusche), und mitten zwischen den Häusern Raketen.

31. Januar 2014

Neujahrstag 1: Angrillen!

Was macht man als Ausländer, wenn viele Restaurants geschlossen haben und sonst auch nix los ist? Unglaublich ruhig weil keine Autos unterwegs sind, Läden geschlossen, und relativ warm… genau: angrillen bei Kollegen! Es geht doch nix über ein gutes Steak zum Neujahrsanfang!

Chinesisches Neujahr: der Neujahrsabend

Das sollten nun die ersten Feiertage sein, an denen ich mal nicht in den Urlaub flieg - obwohl jetzt eine volle Woche frei ist! Eigentlich unglaublich - aber der Grund ist ganz einfach: es fliege inzwischen einfach zu viele Chinesen irgendwo hin wenn sie frei haben, und daher sind die Flüge 2 bis 5 mal so teuer wie normal…und das war dann einfach zu teuer. Also: einmal Chinesisches Neujahr in China verbringen. Kann ja auch mal ganz interessant sein oder?!

Diese Feiertage sind die wichtigsten in China, in etwas zu vergleichen mit unserem Weihnachtsfest. D.h. es ist DER Familienfeiertag, und daher sind eben mal zig Millionen Chinesen durch ganz China unterwegs, um zu ihren Familien zu fahren. Kann man sich vorstellen (bzw. eigentlich nicht) was da an Flughäfen, Bahnhöfen und auf den Straßen los ist! Offensichtlich werden 3,6 Milliarden Reisen mit Bus, Bahn und Flugzeug gemacht!!! …und eben was dann alles in Städten wie Shanghai nicht los ist. Einkaufszentren schließen ausnahmsweise schon um 20 Uhr, viele Restaurants sind ganz geschlossen (und machen erst in 3 Tage wieder auf), und auf der Straße ist einfach mal entspannt nichts los! Und in der U-Bahn, die sonst gestopft voll ist, sieht man einfach mal von Anfang bis Ende - ein ganz neues Erlebnis!


Zum Glück gibt es noch ein paar mehr biergebliebene Ausländer - und so gibt's natürlich ein schönes Abendessen. Wie das so üblich ist, mit Teigtaschen (und anderen Leckereien)! Die Luftqualität lässt leider etwas zu wünschen übrig! Es gab sogar eigentlich Ansagen, dass zuviel Feuerwerk vermieden werden sollte - was quasi unvorstellbar ist bei Neujahr in China! Auf jeden Fall war am frühen Abend der Feinstaub schon bedrohlich hoch, zumindest in Shanghai (da wurde wohl schon früher geschossen als in Peking ;-)). Und der Pearl-Tower, sonst oft sogar von meiner Wohnung aus sichtbar, war von direkt davor nur bis zur Hälfte sichtbar! 





Später dann holt auch Peking auf, und nach Mitternacht war es dann flächendeckend ziemlich schlecht:



Was passiert also in China zu Neujahr? Erst mal ist es unglaublich laut, schon Stunden vor Mitternacht. Sehen tut man ja leider heute nicht viel. Aber irgendwann kurz vor Mitternacht geh ich dann mal auf den Balkon, um via iPhone den Lärm etwas zu dokumentieren. Und siehe da, plötzlich geht direkt gegenüber ein riesiges Feuerwerk los! Ein bisschen Glück im Timing gehört wohl dazu… :-) Und so geht es dann auch ganz schön lang dahin, in einem Höllenlärm. Und weil der nicht schon genug ist vom Feuerwerk, gibt's Böllerketten mit tausenden Böllern, die dann an der Kreuzung oder auf dem Gehsteig angezündet werden. Aber seht selbst im Video! 
Und in diesem Sinne: Ma nian kuai le - frohes chinesisches neues Jahr des Pferdes!


29. Januar 2014

Das wahrscheinlich kleinste Restaurant in Shanghai

...hat genau einen großen Tisch. Vorreservierung erbeten ;-)