27. Oktober 2013

Halloween 2013

Wie auch schon im letzten Jahr hat der Chef in sein Penthouse zur Halloween-Party geladen. Die Deko, die das ganze Jahr über sicherlich eine Abstellkammer einnimmt, war wie immer original amerikanisch, kein Winkel der Wohnung wird ausgespart mit Skeletten, Spinnweben, künstlichem Blut und anderer gruseligen Dekoration. Und so muss die Party dann natürlich auch in Verkleidung stattfinden - dieses Jahr im Piratenkostüm!


13. Oktober 2013

Oktoberfestzeit!

Auch dieses Jahr muss die Tracht natürlich wieder ausgepackt werden: Oktoberfest beim Paulaner in Shanghai! Tickets haben wir nicht gekauft, aber abends wird es schon ein Bier für uns geben! Aber so leicht ist das gar nicht. Erst wollten sie uns gar nicht reinlassen, dann nur einen Stehtisch draußen in der Ecke geben - wo es so ruhig war, dass wir auch wieder heimgehen konnten. Also haben wir erst mal eine Runde drin gedreht, denn da war logischerweise Stimmung. Und oben auf der Galerie sah es nach gar nicht so viel Menschen aus - und so haben wir dort oben dann auch ein Bier bekommen, mit bester Aussicht auf Band und Tanzfläche. Stimmung gemacht haben die "Kirchdorfer", eine Oktoberfestband. Und außer reichen Chinesen waren dann am Sonntag Abend hauptsächlich ausländische Praktikanten unterwegs. Geschadet hat's der Stimmung nicht! Und das Oktoberfestbier hat auch ganz gut geschmeckt...


12. Oktober 2013

Urlaub in Kambodscha

Über die Nationalfeiertage in China, wenn das ganze Land Urlaub hat, gehts für die Ausländer normalerweise raus aus China - und für mich dieses Mal nach Kambodscha! Klar ist das MUST SEE Angkor Wat, die berühmten Tempelruinen. Also geht's quasi direkt aus dem Büro in Peking nach Siem Reap. Und schon vom Flugzeug aus ist klar, dass da grad noch Regenzeit ist - von oben sieht alles aus wie ein großer See, aus dem Bäume, Palmen, manchmal Straßen und Häuser herausragen! Ein verrücktes Bild! Und so schüttet es dann auch gleich mal den Rest des Tages. Aber nach dem Nachtflug schadet ein bisschen Erholung sowieso nicht, und außer einem Regenschauer jeden Tag, sollte das die Ausnahme mit schlechtem Wetter im Urlaub werden!


Da Tuk Tuks das Standard-Transportmittel sind, ist das auch das Taxi vom Mini-Flughafen zum Hotel. Klar sind die Straßen auch hier zum Teil überschwemmt, aber das scheint hier keinen zu stören. Einfach durch. Die Stadt ist insgesamt schon eher ärmlich, aber es ist klar zu sehen, dass hier viele Touristen unterwegs sind. Es gibt jede Menge Restaurants und Bars; allerdings ein paar Straßen weiter auch die Holzhütten und eher ärmlichen Häuser der lokalen Leute. Die Häuser stehen zum Teil auf Stelzen, sodass während der Regenzeit, wenn alles überschwemmt ist, trotzdem darin gewohnt werden kann! Und es scheint hier an jeder Ecke Märkte zu gehen, die von Obst und Gemüse über Klamotten, Souvenirs bis hin zu Bildern alles anbieten. Und Massage-Salons überall - so kann ein Urlaub anfangen! In Flip Flops und mit Regenschirm stört auch das ganze Wasser nicht, und wenn doch, setzt man sich eben in eins der Restaurants und schaut dem ganzen zu. Und genießt das super Essen - das irgendwie eine Mischung aus thailändisch und vietnamesisch ist.

Dann stehen erst mal zwei Tage Tempelbesichtigung an: der erste Tag per gemietetem Tuk Tuk für die ganze Tour, zu bekannten aber nicht ganz so überlaufenen Tempelruinen! Damit gehts dann erst mal 30 km raus aus dem Ort, vorbei an vielen Reisfeldern, und kleinen Häusern bzw Hütten. Oft sieht man kleine Verkaufsstände und "Restaurants" an der Straße. Banteay Srey ist eine nicht allzu große, aber schöne Tempelruine, mit vielen Details, die in die Steine gehauen sind. Teilweise sind diese Ruinen natürlich restauriert, oft aber sehr naturbelassen und daher mit Moos überzogen. Schon beeindruckend, was vor vielen Hunderten oder Tausenden Jahren hier aufgebaut wurde! 

Weiter gehts zum großen Areal von Banteay Samre, sowie zum Hügeltempel Pre Rup, und dem kleineren Tempel Ta Som. Hier sind einige uralte Bäume erhalten, die komplett über die alten Tempel gewachsen sind! Auf dem Rückweg gibts dann noch einen Kurzbesuch im Wassertempel Preah Neak (da sieht man grad wirklich nur Wasser, und muss durch das Wasser bis in die Nähe des Tempels gehen!), und Preah Khan. Das ist wirklich ein riesiger Komplex, bestehend aus einer Vielzahl von Gängen und unterschiedlichsten Abschnitten. Wenn man sich dazu noch ein bisschen Geschichte anliest, und dann sieht wie z.B. die Gravierungen in den Wänden verschiedene Szenen darstellen, und die "Altare" so stehen, dass man durch das Licht der Wände am oberen Ende eine Flamme sieht, merkt man schon wie sehr die Leute das damals gewertet haben, und mit welchem Aufwand sie diese Stätten errichtet haben! Vor allem wenn man bedenkt welche Voraussetzung damals herrschten, und dass diese Masse an Steinen von weit weg herantransportiert werden musste!


Der Wecker am nächsten Tag klingelt schon um 4:30 am Morgen. Viel zu früh, und noch dazu sagt der Hotelbursche, dass es ganz schön dunkel ist und vermutlich gleich regnet. Nicht die besten Voraussetzungen, um sich einen Sonnenaufgang anzuschauen! Aber gut, los gehts mit dem Fahrrad durch die Dunkelheit, 8 km bis zur Ticketkontrolle. Nein, Tickets gibt es hier nicht, wieder zurück... oder mit dem Polizisten auf dem Motorrad für ein paar Dollar. Einfache Entscheidung! Langsam dämmert es auch, und da kommt Hoffnung auf, dass es doch noch was wird mit Sonnenaufgang! Als rein in den Tempel...klar sind da viele Leute unterwegs, eine der Top-Empfehlungen in jedem Reiseführer. Aber leider ein paar viele Wolken. Naja, mal abwarten. Und dann plötzlich reisst der Himmel doch noch auf - und im goldenen Licht geht die Sonne hinter dem berühmten Angkor Wat auf. Mit dem Wasser im Vordergrund ein extrem toller Anblick, und eine tolle Stimmung!


Es hat sich also doch gelohnt so früh! Und solange die meisten Touristen noch nicht im Tempel sind, hat man auch dort seine Ruhe. Ein gigantischer Bau, schwer zu erklären. Da gehts Treppen rauf und runter, lange Gänge mit Wänden die komplett Eingravierungen haben, und hoch rauf zu den Türmen. Leider ist der Zugang nach ganz oben um diese frühe Uhrzeit noch nicht offen - aber es gibt trotzdem viel zu sehen! Auf dem Rückweg kommen schon die ganzen asiatischen Reisegruppen entgegen ... und es wird Zeit für ein Frühstück!



Als nächstes muss ein längerer Besuch im riesigen Angkor Thom sein. Es besteht aus einigen einzelnen Tempelruinen, die berühmteste davon ist Bayon, dessen Hauptmerkmal, das Gesicht im Stein, überall in Kambodscha zu sehen ist. Aber die Menschenmassen sind schon fast unerträglich... Nicht weit davon ist Baphuon zu sehen, in den der Eintritt allerdings nur mit langer Hose erlaubt ist - Pech gehabt. Also weiter zu Fuß zur Terrace of Elephants und vorbei an weiteren Ruinen - eine wirklich große Fläche mit unglaublich vielen Ruinen! Und in der Hitze ist es schon fast unerträglich, das ganze in der prallen Sonne abzulaufen! Also rauf aufs Fahrrad und zum letzten geplanten Stopp: Ta Prohm. Ebenfalls sehr berühmt, ebenfalls sehr viele Leute. Aber auch sehr sehenswert: es ist der wahrscheinlich naturbelassenste der ganzen Tempel. Unglaublich große Bäume wachsen über die Mauern und Tempel, und in die Gänge hinein! Es ist wirklich schwer, das alles zu beschreiben, am besten die Fotos auf Picasa anschauen! Es gibt in der Gegend noch unzählige andere, auch sehr unbekannte Ruinen, und man könnte auch sicherlich noch mehrere Tage hier verbringen - aber irgendwann reichts dann auch damit...so beeindruckend das alles ist!


Also gehts mit dem Bus am nächsten Morgen weiter. Erst mal mit dem Moto-Taxi zur Busstation, und dann fast endlose 6 Stunden nach Phnom Penh. Teilweise auf richtig gut ausgebauten Straßen, teilweise im Schritttempo durch die Schlaglöcher, die die Regenzeit übrig gelassen hat. Zum Glück gibts WLAN im Bus! Auch hier das gewohnte Bild: überall Überschwemmungen, immer wieder Palmen und Bäume dazwischen, alles unglaublich grün. Und dann wieder kleine Dörfer und sehr arme Leute. Mittagspause gibts in einer kleinen Stadt, und hier sieht man auch mal was hier so gegessen wird - nämlich alles: an den kleinen Ständen an der Straße gibts neben den üblichen Snacks Berge an Kakerlaken, Maden usw... ich kauf dann doch lieber Obst! ;-) 

Und Phnom Penh ist chaotisch und dreckig wie erwartet, eben eine asiatische Großstadt - aber es soll ja nur ein Zwischenaufenthalt für eine Nacht sein. Sehenswert ist allerdings der Royal Palace - und logischerweise kann man auch hier leckeres Essen und billiges Bier finden! Aber dann be
ginnt der entspannte Teil des Urlaubs: nach einer weiteren Busfahrt am nächsten Morgen Richtung Süden, in den Küstenort Sihanoukville. Besonderes gibts hier nicht, es sind eher ärmliche Straßenzüge, mit unzähligen Guest Houses. Ein Backpacker-Paradies - billig, Strand, viele Restaurants, Bars. Das Hotel ist aber schick, mit Pool, und nur einen Block vom Strand entfernt. Der kann sich auf jeden Fall sehen! Allerdings ist da schon einiges los - eine Hütte neben der anderen, verhungern und verdursten tut man hier nicht! Vor allem am Abend, wenn es gegrillten Fisch oder Meeresfrüchte für nur 3 Dollar gibt! Und dazu Bier für max. 1 Dollar! (Dollar ist hier neben der lokalen Währung ganz normales Zahlungsmittel). Hier kann man es aushalten, essen, Sonnenuntergang beobachten, entspannen.


Doch dann gehts am Morgen auf einen 2-tägigen Tauchtrip: mit dem Boot zwei Stunden auf eine einsame Insel, auf der es nur 4 "Ressorts" (also kleine Bungalows und ein kleines Restaurant) an den gegenüberliegenden Seiten, und ein Fischerdorf mit 200 Einwohnern gibt. Einfach mal nix tun. Und von dort aus dann Tauchen. Die Sicht unter Wasser ist wegen Ende der Regenzeit noch nicht perfekt, aber trotzdem gibt es eine große Vielfalt an Unterwasserleben - von diversen Fischen auch Seepferdchen, Krebse, Korallen, Oktopusse usw. Und man sieht noch, dass hier viel Raubbau an der Natur gemacht wurde in der Vergangenheit, und sich das gerade erst wieder erholt. Sicherlich kein Tauchparadies, aber trotzdem schön für zwei Tage tauchen! Und nichts tun außer tauchen, essen, entspannen, mit den wenigen anderen Leuten reden usw.

Die Zeit vergeht trotzdem viel zu schnell - und so gehts dann per Boot mit kurzem Zwischenstopp auf der etwas größeren und touristischen Nachbarinsel wieder zurück aufs Festland. Da merkt man erst wie gut die Ruhe war - und die Auswahl der ruhigeren Insel eindeutig besser als die andere... Und schon ist der Abreisetag gekommen. Tagsüber bleibt noch Zeit an einen nicht weit entfernten anderen Strand zu fahren - doch auch hier merkt man, dass der Tourismus langsam ankommt: Hütten mit Strandrestaurants und -bars werden aus dem Boden gestampft. Bald wird auch hier viel los sein... und damit geht ein sehr entspannter Urlaub zu Ende. Vom Mini-Flughafen in Sihanoukville, mit gerade mal zwei Gates und 30 Meter zwischen Check-in und Boarding Gate, und einem kurzen Fußmarsch zur Propellermaschine, gehts wieder zurück nach Siem Reap, und ein paar Stunden später "heim" nach Shanghai.

21. September 2013

Verwandtschaftsbesuch

Brüder und Cousin mit Freundin in China - da muss natürlich ein entsprechendes Touri-Programm her! Wegen Arbeit gibt's die ersten Tage jeweils Tipps und Anleitung, was am besten anzuschauen ist: ob Umgebung zu Fuß erkunden, oder einen Tag Pudong inklusive Nanpu-Brücke, Maglev-Fahrt und Fahrt auf den World Financial Tower, Fake Markt, People's Square, Bund usw, langweilig wurde es nicht. Und kulinarisch mussten dann abends logischerweise ein paar der vielen Muss-Essen-Optionen sein: Lanzhou Lamian (hausgemachte Nudeln in Suppe), Teppanyaki, Grillspieße beim Chinesen an der Straße ums Eck, exotisches Obst, Hotpot, Dim Sum Brunch... auf jeden Fall lecker, und ich glaub sie waren positiv überrascht und ihnen hast geschmeckt!

Gebummelt wurde dann noch in Tianzifang, und der einzige Regentag wurde zum "bewundern" der Shoppingmalls genutzt - ansonsten waren wir noch in der Wasserstadt Zhujiajiao (siehe separater Post), und schon waren die Tage in Shanghai wieder vorbei uns es ging mit dem Schnellzug weiter nach Peking und zur Chinesischen Mauer und den anderen Sehenswürdigkeiten.

20. September 2013

Wasserstadt Zhujiajiao

Am Feiertag (Herbstfest) geht's zusammen mit Besuch raus aus der Stadt. Trifft sich gut, denn in der Wasserstadt Zhujiajiao war ich auch noch nicht. Also mit dem Bus bei viel Verkehr durch die endlose Stadt. Angekommen, geht's dann zu Fuß weiter. Die Wasserstädte, von denen es in der Umgebung ein paar gibt, sind abgegrenzte alte Orte, die von Kanälen und Brücken durchzogen sind. Viel vom Alltagsleben spielt(e) sich auf dem Wasserweg ab. Logischerweise zahlt man da jetzt Eintritt. Es ist etwas weniger los als für einen Feiertag zu erwarten war, aber trotzdem drängeln sich ganz schön viele Menschen durch den Ort und die Hauptgassen. Da bietet ein schön angelegter Garten mit ein paar Pagoden, Wasser und Grün eine willkommene Abwechslung!

An den Wasserkanälen entlang gibt es unzählige Restaurants und kleine Läden, die irgendwann alle das gleiche verkaufen - Krimskrams den man quasi nicht braucht, und mehr oder weniger gute Snacks für den westlichen Gaumen! Wenn man sich dann etwas in die hinteren Gassen vorwagt, wo keine Touristenmassen sind, sieht man, dass es doch eine ganz gewöhnliche und relativ arme Kleinstadt ist. Zu besichtigen gibt's dann auch noch den obligatorischen Tempel, eine uralte Apotheke und ein paar andere sogenannte Sehenswürdigkeiten. Klar muss dann ein chinesisches Mittagessen her, und später am Nachmittag noch ein Tee in einem der netten Cafés. Wegen Hitze und vielem Laufen sind wir dann auch alle ziemlich k.o. und froh als es wieder auf den Rückweg geht! Ein schöner Tagesausflug & etwas anderes als nur Großstadt. Fotos wie immer auf Picasa!


19. September 2013

Müllsammler bei der Arbeit



Veränderungen

Was man nicht alles mitbekommt, wenn man mit Besuch zu Fuß in der Umgebung rumläuft: nicht nur dass die neue U-Bahn-Linie 11 bereits in Betrieb ist (die dritte Linie vor der Haustür), sondern auch, dass gleich ums Eck eine ganze Reihe von Häusern abgerissen werden/wurden, in denen das ein oder andere gute Restaurant für einen schnellen Happen war! Sind wohl Vorbereitungen für das neue höchste Gebäude in dem Viertel - wie sollte es anders sein, mit einer riesigen Shoppingmall... lt. Gerüchten...

15. September 2013

Schicker Flitzer!

Und weil das Auto nicht schon teuer genug ist, hat er sich gleich mal die Modellnummer als Nummernschild gegönnt... (vor meiner Haustür gibt's des öfteren mal solche Wägen)

 

13. September 2013

Mal wieder ein Flug gestrichen

...wegen schlechtem Wetter in Shanghai wurden dann kurzerhand mal um 20:30 Uhr alle Flüge von Peking nach Shanghai gestrichen - extrem guter Start ins Wochenende! Und die Schlange am Umbuchungsschalter sieht dann so aus wie auf dem Foto. Zum Glück hab ich eine gute Assistentin, die sowas dann von Shanghai aus via Telefon regelt. Also keine Schlange, stattdessen ein gebuchter Flug für Samstag Mittag und ein Zimmer im Hotel. Fast geschafft, wäre da nicht die längste Schlange, die ich je am Taxistand gesehen hab (und das heißt inzwischen was!) - Wartezeit zwei Stunden!!! Na dann vielleicht doch mal den Airport Express ausprobieren, der bis auf eine U-Bahn-Station bis zum Hotel fährt. Und wieder was gelernt: sehr gutes, schnelles und unkompliziertes Transportmittel vom Flughafen in die Stadt!

Ach ja, Freitag der 13.!!!



10. September 2013

Verkehrspolizisten bei der Arbeit

Das sieht morgens des öfteren auf meinem Weg zur Arbeit so aus: zwei oder drei immer gleiche Frauen sitzen auf den Treppen zum U-Bahn-Abgang, und haben entweder ein paar interessante Magazine dabei, oder aber meistens ihr Frühstück und ihr Strickzeug! Ungelogen, da wird eben einfach mal die Zeit sinnvoll genutzt und eine Mütze oder Schuhe für den Enkel gestrickt!

8. September 2013

Und gleich wieder in Europa: Dienstreise

Und gleich hat sich dann auch eine Dienstreise nach Linz ergeben. Und so bin ich am 30. August schon wieder auf dem Weg! Aber dieses Mal zum Arbeiten. Privat gabs da einen gemütlichen Sonntag mit ausführlichem Brunch und Relax-Nachmittag. Und dann 4 Tage mit viel Arbeit und vielen Meetings, aber auch den angenehmen Sachen wie alte Kollegen wieder sehen, Abendessen mit Kollegen, Storch-Aufstellen für die kleine Lena, und ein paar Drinks mit Freunden! Nach einem kurzen Zwischenstopp in Erlangen war auch ein "Pflichtbesuch" daheim fällig - der ganz zufällig sehr gut mit dem Junggesellinnenabschied von Amelie zusammengepasst hat: und die hatte mal überhaupt keine Ahnung davon - weil die Reise sehr spontan war, war ich überhaupt nicht eingeplant dass ich teilnehme. Aber plötzlich stand ich dann doch vor der Tür ;-) Ein sehr sehr schöner Tag auf der Herreninsel mit der Prinzessin und ihrem Hofstaat! Und schon war die Woche wieder vorbei...

18. August 2013

Kurzer Sommerurlaub in der Heimat

Shanghai ist einfach unerträglich heiß im Sommer, und so ist ein Urlaub daheim gleich doppelt Entspannung! Auch wenn solche Besuche immer Freizeitstress bedeuten - aber das ist ja positiver Stress! Und so ging es auch gleich am Samstag früh vom Flughafen nur für einen Dusch- und Umziehstopp heim, und gleich weiter zur ersten Hochzeit der Woche! Familie sehen, gut essen, und einfach mal ganz andere Gedanken und Unterhaltungen!
Ausschlafen war dringend nötig dann, aber gleich am Nachmittag ging es weiter nach Linz, wo dann am Abend der eigentlich schon obligatorische Besuch beim Mostbauern anstand! Was gibts Besseres als a guad Jausn, perfektes Wetter, Blick auf die Berge mit vielen netten Freunden!

Dann war ein MUSS fällig: eine Bergtour! Es sollte natürlich nichts allzu anstrengends werden, schöne Aussicht und in den Bergen sein war die Hauptsache! Und so ging es zum Schafberg, mit der Bahn hinauf - und da war sie auch schon, die tolle Aussicht auf die Seen des Salzkammerguts und unzählige Berge. Bei traumhaftem Wetter! Nach einer sehr anstrengend und doch länger als gedachten Tour waren dann Radler, Schnitzel, Wurstsalat und Eispalatschinken mehr als verdient!

Gemütlich ging es weiter mit Frühstück im Garten, ehemalige Kollegen treffen - und schon wieder heim.
Denn dann gings schon auf die nächste Bergtour, dieses Mal in die Berchtesgadener Alpen auf den Jenner. Tja, mehr ein Touri-Berg, aber was soll's, schön war es trotzdem! Abends wurde dann bei einer 30er Feier anständig angestossen!

Nächster Stopp war dann Nürnberg, um dort ehemalige Kollegen und Freunde zu treffen. Zwei sehr entspannte Tage bei perfektem Wetter und mit viel gutem Essen sollten das werden!

Den Abschied machte dann eine Hochzeit in Regen; eingeläutet von einem Frühstück mit Freundinnen aus dem Studium in Deggendorf, gings zur standesamtlichen Hochzeit auf eine Burgruine, ein paar Bier in der Sonne und einem gemütlichen Grillabend mit alten Studienfreunden! Welche schöner Ausklang... wie auch das Frühstück auf dem Weg zum Flughafen, das zum internationalen Treffpunkt wurde: Freunde aus den USA, der Schweiz, und ich. Was gibts schöneres als gutes Timing um Freunde zu treffen!


5. August 2013

Luftverschmutzung, Essensskandale usw...

...nach ein paar Jahren Leben in China ist das Pensum an Ungesundem erreicht - und zum Glück ist es in Shanghai noch nicht ganz so schlimm wie in Peking...
http://mobile.nytimes.com/2013/08/04/sunday-review/life-in-a-toxic-country.html?h=ZAQGzMFrD&s=1&smid=fb-share&

4. August 2013

Grillen mit Aussicht

Schon seit letztem Sommer reden wir darüber, nun ist es endlich so weit: Grillen im 27. Stock mit Aussicht. Mein Balkon hat ja quasi eine perfekte Nische für einen Grill. Die Vernunft hat dann aber für einen kleineren Elektrogrill entschieden - damit sich der Dreck einigermaßen in Grenzen hält (obwohl die Feinstaubbelastung mit Kohlegrill auch nicht signifikant ansteigen würde im Vergleich zum Normalniveau). Das Grillvergnügen leidet aber nicht daran: frisch importierte Berner Würstel, Bratwürste, dazu noch gutes eingelegtes Steak und Schweinebauch. Beilagen gibts auch, und zwar Gemüsespieße vom Grill, Rosmarinkartoffeln, diverse Salate, importierten Senf, selbstgemachte Kräuterbutter und Tzatziki, Soßen... jaja, das war schon sehr gut! Dazu noch der Ausblick beim Grillen - das hat nicht jeder Grillmeister alle Tage! Klar, das war eher wie Sauna mit Würstchen auf dem Balkon, zum Warmhalten reicht die Außentemperatur! Und weil sich das ganze nach extrem viel Essen für 11 Leute anhört, gibts eben noch ein Nachgrillen - und das Mittagessen des Sonntags ist ebenfalls gesichert! Auf jeden Fall eine baldige Wiederholung wert...

Sundowner-Grillen:

Abend-Grillen:

Mittags-Nachgrillen:















22. Juli 2013

Großstadt und Natur: ein Wochenende in Hongkong

Warum fliegt man ein Wochenende nach Hongkong? Naja, weils zum einen nicht so weit weg ist - und weil Paula und Rhawi, Freunde aus dem Studium, dort ihre Asienreise starten und wir uns viele Jahre nicht gesehen haben! Also, vom Büro direkt zum Flughafen. Aber was wäre ein Flug ohne Verspätung - und so komme ich anstatt um 22:00 erst um 1:00 an, und dank hunderten Leuten bei der Einreisekontrolle dauert es dann bis um 2:15 bis ich im Hostel bin. Wieder mal eine kurze Nacht... und damit fällt leider der Willkommensdrink ins Wasser... Aber zumindest das Hostel ist ok - in Hongkong ist ja Wohnraum und damit auch Hotels eher auf der teuren Seite, und deshalb bekommt man für viel Geld oft wenig Leistung geboten (siehe mein Eintrag im China-Blog von vor 6 Jahren).

Dann am Morgen endlich das Wiedersehen! Und kurze Zeit später dann auch noch mit zwei Freunden aus Hongkong die ebenfalls in Deutschland Austauschstudenten waren, und uns den Samstag lang durch Hongkongs Straßen und Restaurants führen werden! Gestartet wird logischerweise mit Frühstück: typisch Hongkong Style in dem offensichtlich beliebtesten Restaurant der Stadt, der Schlange nach zu urteilen! Was bei über 30 Grad am Vormittag nicht gerade ein Vergnügen ist! Aber auch das schnellste: kaum ist die Bestellung auf den Zettel geschrieben steht das Essen auf dem Tisch!
Nächster Stopp ist ein obligatorischer Tempelbesuch: aber auch ich bin erstaunt, inzwischen ja sehr tempelerprobt, es gibt nicht viele so schöne, gut erhaltene, schön angelegt Tempel wie diesen! Mitten in der Stadt zwischen den Hochhäusern! Und das kuriose daran: es gibt hier eine Tradition mit kleinen Stäbchen, die man in einer Dose schüttelt bis eins herausfällt, dann notiert man sich das, macht das nochmal usw. Und im Anschluss daran geht man zu einem der vielen Wahrsager, die das Ergebnis deuten. Oder Hände lesen. Gänge mit kleinen vielleicht 5 qm großen Räumen gibts da, und bei einigen "guten" muss man da schon mal Schlange stehen!

Weiter gehts durch die Hitze und die engen Straßen Hongkongs, mit den vielen Schildern der Läden, mit Werbung usw. Vorbei an kleinen Essensbuden, immer mit vielen Leuten auf einmal. Aber alles ist schön geordnet, überall wird sehr geordnet Schlange gestanden, und nicht gerempelt wie das hier in China der Fall ist. Wie ungewohnt! Muss ich mich wieder ganz schön umstellen ;-)
Dann bummeln wir durch die Ladies Street mit endlosen Ständen unter Plastikverhängen mit allem möglichen Ramsch. Und endlich kommt auch der erwartete Regenschauer - ist ja grad Regenzeit also fängts eben mal eine halbe Stunde zu regnen an. Und dann ist auch endlich Mittagessen fällig: typisches Dim Sum - sehr sehr lecker!

Am Nachmittag wird's dann endlich Zeit für einen Blick auf die Skyline! Von der Avenue of Stars an der Promenade von Tsim Sha Tsui gibts den spektakulären Blick auf die Skyline von Hongkong Island! Leider sind die Gipfel des Victoria Peak in Wolken verhüllt, aber sieht trotzdem sehr beeindruckend aus! Und am Wasser ist die Temperatur auch etwas erträglicher!

Tsim Sha Tsui ist auch ein Shoppingviertel: traditionelle kleinere Häuser und Läden vor den neuen Glastürmen mit Luxusläden! In einem der kleinen Läden lassen wir uns dann ein paar Geheimnisse des Tees bei einer Verkostung erklären. Und es ist ein Essensviertel: neben vielen Bars gibt es auch tolle Restaurants, und so ist dann Abendessen mit Hotpot fällig! Und im Anschluss daran dann ein paar Drinks mit Aussicht: von einer Terrasse mit tollem Blick auf die Skyline von Hongkong Island!


Nach einem Tag in der Stadt ist etwas Kontrast notwendig: Mit dem Schnellboot gehts in einer halben Stunde auf die Insel Lantau. Schon bei der Anfahrt sieht man: viel grün, Strand, keine Häuserblocks. Und das bestätigt sich dann bei der Busfahrt um die Hälfte der Insel: sehr hügelig, viele Bäume, kleiner Dörfer mit eher schicken kleinen Häusern, und auf einmal hat man nach viel auf und ab dann wieder einen Blick auf eine Meeresbucht! Und endlich sind wir dann auch da: beim Big Buddha, für den die Insel so bekannt ist! Natürlich müssen wir auch die Stufen hoch - und von dort dann einen super Blick auf die vorgelagerten kleinen Inseln zu haben!

Dann gehen wir durch die neu angelegt Altstadt (ja, das gibts auch in Hongkong - die Touristen finden es anscheinend toll) zum neuen Highlight der Insel: eine Seilbahn, die über einen Groß
teil der Insel geht - und mit Glasboden in einigen Kabinen! Ja, wird jetzt jeder sagen, wie kann eine Seilbahn beeindrucken: und zwar mit einer unglaublich langen Fahrt erst hoch auf einen Berg, mit super Aussicht auf die umliegenden Hügel, Meer, Buddha, und dann wieder runter mit Blick auf den Flughafen, ein Wohngebiet usw, und schon etwas spektakulär ist der Glasboden!! Einfach mal die Fotos anschaun.

Und dann wirds auch Zeit endlich den obligatorischen Besuch auf dem Victoria Peak zu starten: hoch mit dem Bus, in engen Serpentinen hoch auf den Berg, vorbei an Wohntürmen, mit bisweilen sehr schöner Aussicht auf einige der Dachterrassen auf diesen Gebäuden. Und dann mit Blick auf den hinteren Teil der Insel, der ein paar schöne Villen beherbergt. Und dann sind wir endlich oben auf dem Victoria Peak, mit dem tollsten Ausblick auf die Skyline von hinten! Auf einem kleinen Weg kann man auch den Gipfel umrunden, und wenn man den entlangläuft hat man auch mal Ausblicke auf die Skyline und den Hafen, die nicht jeder Tourist hat, der nur auf den Aussichtspunkt hochgeht! Und die Skyline ist wegen der Enge auf der Insel und der Dichte der Gebäude einfach spektakulär!


Runter gehts dann nach einmal nass werden von einem kräftigen Schauer mit der ältesten und steilsten Seilbahn. Ja, die ist wirklich steil!! Und weiter zum Flughafen. Und ja, natürlich mit Verspäteung zurück... dieses Mal: 4 Stunden, Ankunft um 5:30 morgens. Ja, der Arbeitstag war anstrengend ;-)

12. Juli 2013

Und wieder ein Jahr älter

Optimales Geburtstagswetter - wie bestellt pünktlich mit Sonnenschein und blauem Himmel eingetroffen (na gut, es liegt eher dran, dass weiter im Süden ein Taifun im Anmarsch ist, und die Ausläufer der Ausläufer davon viel Wind und damit gutes Wetter nach Shanghai bringen - aber das ist ja egal):


Jetzt über 30, aber was soll's, gefeiert wird trotzdem! In der Arbeit gibts lecker Kuchen - Schwarzwälder Kirsch und Blaubeer-Käsekuchen, und sogar überraschend gut! Was oft nicht der Fall ist, weil die Cremes und der Kuchenteig viel zu sehr nach Chemie schmecken, und viel zu schwer sind!

Abends gehts dann lecker Essen - und einen weiteren Geburtstagskuchen! Und der ist dann so riesig, dass nicht mal die Hälfte zu schaffen ist! Und als Geschenk gibts dann noch das neue Bayern-Trikot! Die neue Saison kann kommen!! Und logischerweise gibts dann noch ein paar Drinks - das Wetter bleibt auch abends perfekt, und so wird es auf einer Terrasse unter Sternenhimmel einen gemütlichen Geburtstagsabend, der dann auch irgendwann nach drinnen auf die Tanzfläche verlegt wird...


10. Juli 2013

Geschichten aus dem wöchentlichen Flug-Wahnsinn

Dass ich regelmäßig nach Peking flieg, ist ja den meisten bekannt. Und da kommt es kürzlich desöfteren auch mal wieder zu Verspätungen. Zum Beispiel:
Eigentlich hatte ich den Flug um 19:55 gebucht. Allerdings bekomme ich schon am Nachmittag eine Info, dass der Flug gestrichen ist. Also Umbuchung auf 20:55. Als ich dann am Flughafen ankomme, erfahre ich dass der Flieger, der mich von Shanghai nach Peking bringen soll, noch nicht mal in Peking losgeflogen ist. Also werde ich auf den Flug um 14:55 gebucht, der dann um 20:00 auch endlich mal Boarding hat. Wir sitzen im Flieger am Gate. Lt. Internet werden wir um 21:00 losfliegen. Die Sicherheitsvideos werden gezeigt, was schon mal ein gutes Zeichen ist. Der Kapitän entschuldigt sich, schlechtes Wetter usw... blabla. Es ist 21:00; inzwischen hab ich einige Telefonate erledigt, u.a. mit einem Kollegen der an einem anderen Flughafen sitzt, und dessen Flug nach 8 Stunden Wartezeit jetzt gestrichen wurde. Lt. Internet fliegen wir um 22:00 los - und wir sind immer noch am Gate! Inzwischen werden Getränke verteilt - kein gutes Zeichen. Es ist 22:00, es wird angekündigt dass es jetzt erst mal Abendessen gibt - na toll, das ist mal überhaupt kein gutes Zeichen. Dann final die Ankündigung vom Kapitän, dass wir um 23:00 losfliegen - immerhin weiß der Kapitän jetzt mal eine Zeit!! Und so kommt es dann auch - wir fliegen um 23:00 - mit der Maschine, die eigentlich um 15:00 fliegen sollte. Später erhalte ich dann eine Nachricht, dass der Flug um 20:55 gestrichen wurde...

Und ein Deja-vu eine Woche später: Ich fahre zum Flughafen - und beim Check-in erfahre ich, dass mein Flug um 19:55 gestrichen ist. Wieder werde ich auf den Flug um 14:55 umgebucht - der dann um 20:15 fliegen soll. Boarding ist um 20:00 - und nach ähnlichen Durchsagen wie die Woche vorher fliegen wir dann um 22:00 los...

Aber es geht auch anders: z.B. wenn ich von Büro in Peking bis zu meinem Apartment in Shanghai nur 3:45 h brauche: wenn ich sehr knapp in Peking losfahre, keine Schlange beim Sicherheitscheck ist, wir pünktlich Boarding haben, nur mit ein paar Minuten Verspätung losfliegen, in Shanghai an der Taxi-Schlange nicht die sonst üblichen 300 Leute, sondern nur 5 stehen, und kein Verkehr ist! Unschlagbar ... und damit dann wieder ein Grund, nicht den Schnellzug zu nehmen (der 4,5 Stunden braucht, und der Bahnhof in Peking leider mitten in der Stadt ist...).

5. Juli 2013

Was für ein schöner Anblick

Chinesen tragen ja bekanntlich gerne Pyjamas - das stellt aus irgendeinem Grund etwas Wohlstand dar, da die Schlafanzüge aus Europa nach China gekommen sind. Und so sieht man eben mitten auf der Straße Chinesen in Schlafanzügen - zu jeder Tageszeit. Zum Beispiel auch morgens in der U-Bahn auf dem Weg zur Arbeit...

4. Juli 2013

Zu heiß!

Es gibt Tage, da ist es eindeutig zu heiß ... unerträgliche Schwüle macht die hohen Temperaturen gefühlt noch höher! Z.B. wenn es abends um 22:00 noch 33 Grad hat. Oder morgens auf dem Weg zur Arbeit 31 Grad!















2. Juli 2013

Traumtag in Beijing

Ja, das gibt es auch - nach vielen regnerischen Tagen, sehr viel Smog, und Tagen an denen man aus dem Büro nicht mal bis zur nächsten Reihe an Hochhäusern sieht:

Tiefblauer Himmel:
















Den ganzen Tag perfekte Sicht bis zu den Bergen:
















Und ein toller Sonnenuntergang:
















30. Juni 2013

Hauptsache sauber

Wenn sich mal jemand wundern sollte, wieso manche Brautkleider nicht mehr in reinweiß zu bekommen sind, sondern nur noch in Beige oder Weißgrau - hier die Auflösung: sie werden nach dem Waschen auf der Straße getrocknet :-)


16. Juni 2013

Urlaub im Paradies

Schon wieder Urlaub wird sich jetzt mancher denken - naja, mal wieder einer der Kurzurlaube! Ziel dieses Mal: 8 Tage Bali! Sonne, Natur und blauen Himmel tanken, weg von Großstadt, Smog und Arbeitsstress! Der war dann auch gleich nach einer relativ langen Anreise mit langer Umsteigezeit beendet: Am Flughafen wartet nämlich schon Michi, der grad mal wieder in Jakarta arbeitet, mit einem kühlen Bier :-) (treffen wir uns da nämlich mal kurz für ein Wochenende). Das war auch dringend notwendig, denn die Sauna-Temperaturen in Denpasar um Mitternacht ließen nicht viele andere Optionen - also: Bier genießen auf der Terrasse des Hotels. Und weil das 3G Netz nicht sonderlich gut war, konnte sich - zum Glück - mein Arbeitshandy auch nicht mit E-Mails synchronisieren. Und das sollte auch so bleiben die nächsten Tage - Urlaub also!

Unser Fahrer (so kommt man hier am besten und doch noch relativ preisgünstig voran) holt uns pünktlich am Hotel ab: einmal quer durch die Insel soll es gehen, mit Ziel im Nordosten am Vulkan Gunung Batur. Bali ist ja eine Vulkaninsel, wo es auch schon mal relativ ernsthafte Eruptionen gab vor vielen Jahren.
Aber dazu lassen wir uns einen Tage Zeit - erst durch eine endlos scheinende Stadt - oder vielmehr Häuser an der Straße entlang. Und jeder zweite verdient sich hier anscheinend Geld mit Steintempel oder Steinskulpturen! Dann wirds etwas grüner - Bananenbäume und anderes, und Maisfelder. Erster Stopp ist an einem der Strände: schwarzer Sand! Wir kommen zwar etwas früh - das halbe Dorf scheint da noch mit Strand putzen beschäftigt zu sein!

Weiter gehts dann ins Inselinnere - wo es überraschend viele Dörfer gibt, eigentlich überall an der Straße entlang! Ich dachte Bali ist eine relativ "leere" Insel - zumindest in der Mitte. Naja, hier wohl nicht. Auf jeden Fall sieht jedes Haus aus wie ein Tempel - umgeben von einer Mauer, und erst mal mit ein paar kleinen Tempeln - ist hier so üblich! Die Leute - fast alle Hindu - sind hier relativ gläubig. Je näher wir an Sidemen herankommen, umso mehr Reisterrassen sieht man auch. Allerdings sind die nicht ganz so grün wie gedacht - der Reis ist schon relativ reif oder schon geerntet - und so wird dann erst mal Gemüse angepflanzt. Und auch in den Reisfeldern stehen die kleinen Tempel. So gehts durch die Gegend - und langsam wirds Zeit zum Mittagessen. Dafür weiß unser Guide natürlich einen "Geheimtipp" - ein Restaurant mit tollem Blick auf die Reisterrassen, und den größten Vulkan, Gunung Agung (der zwar leider durch Wolken verdeckt ist - aber das tut dem schönen Bild keinen Abbruch).

Nächster Stopp ist dann eine der Plantagen hier, auf der alles mögliche Exotische wächst: Bananen, Papaya, Zitronengras, Ingwer und alle möglichen Gewürze, die hier dann getrocknet und weiterverarbeitet werden, Chili, Kakao ... und logischerweise gibts dann auch Kostproben: Zitronengrastee, Ingwertee, Chili-Kakao, Balinesischer Kaffee usw (und klar hat man die Möglichkeit das auch alles dann gleich zu kaufen, weil's so gut schmeckt! ;-)).

Inzwischen kommen wir auch Gunung Batur näher - und zwar taucht er auf als wir auf einer relativ hoch gelegenen Straße unterwegs sind und sich dann plötzlich die Aussicht öffnet: auf den gleichnamigen See, mit dem Vulkan im Hintergrund! Spektakuläres Bild mit den Wolkenformationen! Da unten ganz hinten am See werden wir übernachten - und dann den Vulkan besteigen!

Nur bis dahin bleibt noch etwas Zeit - für ein paar Zwischenstopps, und eine Runde um den Vulkan rum! Ein Besuch in einem der größten Tempel ist der nächste Halt - nicht am größten, denn da ist es wohl unglaublich touristisch und nicht so angenehm - dafür umso weniger im Pura Ulandanu Batur! Am Eingang gibts erst mal einen Sarong - und es sind quasi keine Touristen unterwegs - dafür umso mehr Einheimische - da Samstag ist und noch dazu "dark moon", kommen viele in den Tempel. Die Frauen bringen in einer riesigen Schüssel auf dem Kopf kleine Körbchen mit Reis, Blumen und Räucherstäbchen - das wird sowieso jeden Tag überall gemacht - vor jedem Haus, Geschäft, Eingang...  Wirklich mal ein sehenswerter Tempel! Und auch von hier aus hat man den Blick auf den Vulkan und den See - wie von überall ab jetzt!


Nun fahren wir weiter, vorbei an eher touristischen Dörfern, wo die lokalen Straßenverkäufer auf ihre nächsten Opfer warten - und dann hinunter an den Fuß des Berges, wo der Tourismus noch nicht wirklich angekommen ist. Hauptbeschäftigung ist hier das schwarze Lava-Gestein und den Sand zu sieben, das von den vielen Eruptionen in den verschiedenen Jahren verfügbar ist, zu verarbeiten und in die ganze Insel zu karren. Und Gemüse anbauen - endlose Tomaten-, Chili-, Zwiebel- und andere Gemüsefelder sind hier zu sehen, dazwischen immer mal wieder ein paar Häuser, wo in einfachsten Verhältnissen gehaust wird. Natürlich hat unser Guide zu allem eine Geschichte zu erzählen - und wirklich zu jeder. Er ist ein lustiger junger Kerl, der auch gern mal die ein oder andere nicht ganz reale Geschichte dazu kennt - und wirklich gut drauf ist! Wie findet man den? Indem man über Lonely Planet herausfindet, wie man Vulkane besteigen kann, und dann einfach mal einen anschreibt - und ein bisschen Glück hat. Naja, und dann sind wir in Toya Bungkah, dem kleinen Ort am See angekommen. Und eigentlich sollten wir in diese Unterkunft am See, aber die wird anscheinend grad umgebaut weil sie der Onkel vom Guide verkauft hat und mit seiner japanischen Frau nach Japan gegangen ist. Auf jeden Fall haben wir dort kein Zimmer. Aber der andere Onkel vom Guide hat da zufällig ein Zimmer - zwar nicht am See, aber trotzdem schön. Hm - schon alles etwas komisch... aber mei, schau ma moi was das wird - wir beide haben ja ein bisschen Reise-Erfahrung. Der Onkel hat dann auch wirklich ein Zimmer frei (eins von den zwei die er hat) - etwas außerhalb des Ortes, quasi im entstehenden "In-Viertel" - sehr neu, unglaublich ruhig, unglaublich toller Blick auf den Vulkan, v.a. bei Sonnenuntergang, und auf den See. Alles noch im Aufbau, deswegen gibts auch sein "Restaurant" noch nicht - aber er bietet uns trotzdem an, ein Abendessen zu machen... wir wollen ja keine Umstände machen und lehnen ab. Wie wir später erfahren, gab es da wohl auch ein paar Dispute mit dem neuen Eigentümer der anderen Unterkunft, und jetzt lotst der Guide eben Anfragen zu seinem anderen Onkel, wenn er die über seine E-Mail-Adresse angefragt wird. Geht hier alles irgendwie, man muss halt ein bisschen flexibel sein - no worries ;-) Auf jeden Fall gehen wir dann erst mal ins Dorf - da sind wir natürlich das Highlight - zu Fuß als Ausländer unterwegs, und zu einer Zeit (kurz nach der Regenzeit) in der hier quasi keine Touristen unterwegs sind, vieles geschlossen hat, und die meisten auch nur zur Vulkanbesteigung kommen. Egal - spricht ja jeder Englisch hier, und die Leute sind unglaublich nett, und so finden wir natürlich ein Restaurant das uns einen leckeren Fisch zubereitet - einer der lokalen Spezialitäten hier! Zurück in der Dunkelheit - und mit ein paar kühlen Bier (die gar nicht so einfach und v.a. nicht günstig aufzutreiben waren) für die Terrasse. Und wie spektakulär in dieser ländlichen Gegend: kein Geräusch außer die Musik aus dem Tempel im Ort, völlige Dunkelheit - und unzählige Sterne! Wirklich Wahnsinn. Dank iPad App für Sternenbilder für uns Amateure dann auch eine schöne Beschäftigung, die verschiedenen Sternbilder anzuschauen - und die sieht man noch dazu alle! Unglaublich. Aber irgendwann brauchen wir dann Bier-Nachschub - also den Besitzer in seinem Haus nebenan besucht, der uns dann auch gleich noch seinen Internetzugang gibt (den wir erst mal richtig einrichten)... und ein Bierchen mit uns mittrinkt - und gleichzeitig ein paar Hinweise bekommt, wie er denn sein neues Hotel richtig zu laufen bringt ;-)


So, und um halb 4 Uhr morgens klingelt dann auch schon der Wecker: Zeit aufzustehen, Sunrise Volcano Trekking ruft! Nach einer kurzen Fahrt mit dem Auto gehts 2 Stunden bergauf durch die Dunkelheit - erst durch den Wald/Dschungel, dann über loses Lava-Gestein. Ganz schön warm hier um diese Uhrzeit! Und bis auf ein paar laute australische Wandergruppen (hier auf der Insel gibts hauptsächlich australische Urlauber) eine unglaubliche Stille - manchmal mit Blick auf den Sternenhimmel, manchmal zieht es ganz schnell wieder zu. Und dann sind wir oben angekommen - immer noch dunkel, aber klar gibts da ein Zelt, und Tee und Kaffee... bis zum Sonnenaufgang. Der wäre sicher schön gewesen, wenn nicht Wolken und Nebel alles verdeckt hätten, und der Wind und feuchte Nebel das ganze nicht so kalt gemacht hätten auf 1.700m - aber das ist hier wohl öfter so. Naja, welch ein Glück dass wir am Tag vorher unserem lustigen Guide noch erzählt haben, wie das in Bayern so üblich ist: wenn man auf dem Gipfel ankommt, gibts a Gipfe-Hoibe. Und so hat er dann auch 3 Bier dabei - hat er auch noch nie gemacht, und hat logischerweise auch sonst keiner. Und dann gibts eben erst mal Frühstück: warmen Bananentoast und gekochte Eier - und das alles gekocht vom Vulkan (und ich muss sagen, ein so perfekt gekochtes Ei bekommt man selten!!!)! In den kleinen Felsspalten und -höhlen ist der Dampf wirklich heiß (und ich meine wirklich heiß - da verbrennt man sich schon mal die Hand wenn man da nah dran ist), sodass das hier ganz normal ist!


Und plötzlich zieht es dann auf - und der Ausblick auf Gunung Agung, den See, den Fuß des Berges ist wirklich spektakulär. Und plötzlich ist der Nebel wieder da - und wieder öffnet sich ein Sonnenfenster.

Wir hatten uns ja für die lange Tour entschieden - nicht einfach wieder runter, und auch nicht nur um den inneren Krater rum, sondern um den inneren und dann noch um den zweiten rum. Es geht wieder quer über die Felsen, durch Vulkangestein und schwarzen Lava-Sand - leider haben wir beim Abstieg nicht mehr so viel Glück mit dem Nebel - aber ein bisschen Sicht ist ab und zu drin. Es gibt hier auch unglaublich viele Affen, die einem ganz gern mal das Essen wegschnappen... Und dann gehts wieder den Berg runter - zugegeben, schon eine nicht ganz unanstrengende Tour über insgesamt 6 Stunden - v.a. um diese Uhrzeit! Umso schöner wird jetzt eine kühle Dusche, und ein ruhiges zweites Frühstück mit Banana-Pancakes... und eine Fußmassage! Eigentlich wäre ein Besuch in den Hotsprings (hier gibts wegen des Vulkans viele natürliche heiße Quellen) auch noch schön gewesen... aber leider zeitlich nicht mehr drin.

So, der Wochenendtrip von Michi geht mir der Fahrt zum Flughafen zu Ende - und für mich gehts weiter in den äußersten Osten der Insel - mit Stop in Tirta Gangga bei den königlichen Gärten, schön angelegt mit viel Wasser und Blumen; und dann Pura Lempuyang. Wieso das sein musste, weiß ich bis heute nicht: ein Tempel auf einem Berg (was erst mal nicht verkehrt ist) - aber vorher muss man 1700 Stufen hoch (nach einer 6-stündigen Bergtour nicht ganz ohne). Aber die Aussicht soll unglaublich sein.
Also, los geht's, Sarong umgebunden, und ein paar Stufen hoch - erster Tempel; weitere 50 Stufen hoch - zweiter Tempel. Puh. Dann erst mal auf die kleine Straße ... die endlos zu sein scheint - Motorradtaxi? Auf jeden Fall. So, und die 1700 Stufen zählen ab jetzt. Man glaubt ja man ist einigermaßen fit - aber das ist wirklich unglaublich anstrengend! Nur Stufen, und das bei 30 Grad und extrem hoher Luftfeuchtigkeit. Ein paar kleine Stände mit Getränke und Snacks gibts da immer wieder mal (wer trägt denn das alles da hoch?!), und entgegen kommen einige Einheimische in ihren traditionellen Gewändern (und auch ein bisschen k.o.), auch alte Leute, Kinder... So, eigentlich hab ich keine Lust mehr - es zieht eh wieder zu. Na gut, erst mal bis zum ersten Tempel... und Pause, die Einheimischen beten hier. Ja, und es reißt mal wieder auf, und man sieht wieder - richtig: Gunung Agung! Aber genug - man sieht den Gipfel nicht, und sind bei der Hälfte - das lohnt sich jetzt mal nicht mehr, deswegen gehts den Weg wieder zurück. Und wie man sich vorstellen kann: der Muskelkater in den nächsten Tagen wird das gut in Erinnerung behalten lassen! ;-)

Nur noch ein kurzes Stück ist es bis Amed für die nächste Nacht. Wo auch noch nicht viele Touristen unterwegs sind und das Hotel quasi leer ist - und erst mal im ganzen Ort Stromausfall ist. Einer der Angestellten, der eh grad nix zu tun hat, um diese Uhrzeit muss man zum Sunset Point - also rauf auf den Roller und hin - eine Anhöhung, von der man in die Bucht sieht, und - genau - auf Gunung Agung. Schön....

Und dann fängt der Strandurlaub an: morgens gehts mit dem Speed Boot in 1,5 Stunden auf die kleine Insel Gili Trawangan. Die gehört (wie die beiden anderen Gili-Inseln) zu Lombok - und ist Tauchparadies, Strandparadies, Entspannungsparadies. Keine Autos oder Motorräder, nur Fahrräder und Eselgespanne. Die Wege sind zum größten Teil aus Sand, überall gibt es kleine Bungalows, Restaurants und Liegestühle am Strand. Ja, ich glaub hier kann ich es die nächsten 3 Tage aushalten. Der Bungalow ist mitten in einem penibel sauberen Garten, mit Bad aus Stein und offenem Dach. Türkisblaues Wasser, weißer Strand, etwas sehr warm (aber man muss ja nix tun hier).
Und die nächsten Tage sehen so aus: Tauchen mit toller Sicht, Haien und Schildkröten, unzähligen bunten Fischen. Drink am Strand. Mittagessen am Strand. Tauchen mit sehr netten Leuten und toller Unterwasserwelt. Drink am Strand, Lesen am Strand. Mit dem Fahrrad um die Insel (oft zu schieben weil der Weg aus Sand besteht), vorbei an einsamen und teilweise schon sehr leeren aber tollen Bungalows und kleinen Hotels. Durch den eher touristischen Teil mit vielen Strandrestaurants, Bars und kleinen Läden. Frischer gegrillter Fisch und Meeresfrüchte am Strand, oder auch mal am lokalen "Fressmarkt" auf dem man sich aus den frischen Fischen, Meeresfrüchten, Mais usw aussucht was man will, und das dann unter viel Rauch gegrillt wird und mit leckeren Salaten, Reis usw serviert wird. Live Musik bei dem ein oder anderen Drink am Strand mit Lagerfeuer, Meeresrauschen und Sternenhimmel. Frühstück im Garten.... Leider gehen 3 extrem entspannte Tage viel zu schnell vorbei - und mit dem Speed Boot gehts wieder zurück nach Bali.

Zurück gehts ins kulturelle Zentrum der Insel: nach Ubud. Schöne Bungalows gibts auch hier, hier mit Blick auf die Reisfelder. Und der Ort besteht quasi nur aus Geschäften und Galerien - man kann also den ganzen Tag Klamotten, Skulpturen und allen möglichen Kram einkaufen, oder Kunstwerke bewundern. Und anscheinend hat jeder hier ein Motorrad - fällt v.a. auf, weil das nach 3 Tage Ruhe so unglaublich laut ist! Naja, und es ist auch wirklich viel Verkehr. Aber es gibt hier auch unzählige Spas, Massagen kommen also nicht zu kurz. Auch ein kurzer Besuch im Monkey Forest muss sein: Ein Dschungel mitten im Ort, mit unzähligen Affen. Und dann am Abend natürlich ein Besuch einer lokalen Tanzveranstaltung. Essen kann man auch unglaublich gut, die vielen Restaurant, entweder mit Blick auf die Straße, wo man die vielen Leute beobachten kann (und hier gibts einige Touristen) oder mit Blick auf die Reisfelder, wo man seine Ruhe hat.

Dann wirds Zeit für eine lange Wanderung durch die Reisfelder - ok, erst mal lang eine Straße entlang, aber dann endlich durch die grünen Reisterrassen, und vorbei an kleinen Orten, in denen man dann auch die meisten der Häuser für mehrere Wochen mieten kann - hinkommen tut man da aber nur mit Motorrad oder teilweise nur zu Fuß! Es ist dann doch heißer und länger als gedacht - daher tut die Dusche und Massage danach sehr sehr gut!


Der letzte Tag ist dann nochmal eine Tour durch die Insel: Besuch beim Wassertempel Puru Danu Bratan, in den Bergen in einem See weiter im Norden. Mit einem Stopp auf einem der lokalen Märkte mit unzähligem Obst, Gemüse, Snacks. Was es nicht so alles an Früchten gibt... sehr interessant - und sehr gut! Und dann zu den berühmten Reisefeldern von Jatiluwih, vorbei an kleinen Dörfern, durch die Berglandschaft auf kleinen Straßen. Und unzähligen Gemüsefeldern und Reisterrassen.


Und weil noch etwas Zeit ist bis zum Abend, dann noch der Umweg an die äußerste Südspitze der
Insel: zum berühmten Ulu Watu. Auf dem Weg dahin merkt man schon dass das hier der Teil der Insel ist, in dem die Touristen Urlaub machen: um Kuta, Seminyak und Denpasar rum ist der Verkehr unglaublich viel - entsprechend lang dauert es dann auch bis da runter! Hat sich das gelohnt? Vielleicht - der Anblick ist schon spektakulär:



Nach einem tollen Abendessen am Strand im Meeresfrüchte-Paradies Jimbaran gehts dann zum Flughafen... nach einer tollen und entspannten Woche! Weiter Eindrücke auf den Fotos auf Picasa!