31. Oktober 2014

Der Countdown läuft

Und nun ist es endlich auf offiziell: meine Zeit in Shanghai geht etwas früher als der offizielle Vertrag zu Ende, und so bin ich ab 01.01. und damit eben ab Weihnachten wieder auf deutschem Boden, genauer gesagt in Erlangen bzw. Nürnberg (und alles was dann von da aus eben erreichbar ist ;-)) anzutreffen! Klar freue ich mich darauf schon sehr, wobei der Abschied aus Shanghai sicherlich mit einem lachenden und einem weinenden Auge sein wird!

50 Tage noch!!

30. Oktober 2014

Safety First

Entdeckt beim Blick aus dem Büro: stehen da zwei mitten auf der Straße mit einer Leiter, der ein hält sie, die Leiter ist angelehnt an das Stromkabel, und der andere repariert irgendwas oben. Leider war das Foto eine Minute zu spät - denn zuvor sind links und rechts Autos vorbeigefahren...


29. Oktober 2014

Und noch einmal in Deutschland

Sehr kurzfristig war noch einmal eine Dienstreise nach Deutschland fällig - und daher wusste quasi
niemand bescheid. Nach ein paar Tagen Workshop in München gings natürlich über's Wochenende ins Chiemgau. Und weil es zufällig so passte, hatte Bene zu einer der selten gewordenen Parties eingeladen! Daher war es eine kleine (oder große) Überraschung, dass ich ohne Einladung auftauchte - zum Erntedank 2.0; so gab es dann auch selbst gemachte Auszog'ne und einen unglaublich guten Schweinsbraten. Mhmmmm!!! ...und natürlich dann auch eine der legendären Parties ;-)

Nach einem kurzen Besuch in Nürnberg gings dann auch schon wieder zurück nach München und back to Shanghai!

19. Oktober 2014

Einfach schön

Obwohl schon zig Mal gesehen und fotografiert - einfach immer wieder schön und beeindruckend!


18. Oktober 2014

20. September 2014

Kurzbesuch in Deutschland

Kurzfristig war eine Dienstreise nach Deutschland fällig - aber weil die Wochenenden drumherum bereits in Shanghai und Peking mit Privat-Programm ausgebucht waren, war dieses Mal so gut wie keine Zeit für private Besuche...daher gab's auch keine Vorab-Info ;-) Und so haben sich die 4 Tage auf Erlangen/Nürnberg und München beschränkt - angenehmer Nebeneffekt zu den stressigen Bürotagen: perfektes Spätsommer-Wetter!

14. September 2014

Postkarten-Wetter

Hier ist der Beweis, dass die Postkarten-Bilder von Shanghai nicht Fake sind - ein unglaublich perfekter Tag mit traumhaftem Wetter und super angenehmen Temperaturen bei Tag und bei Nacht.

Am Bund - Pudong Skyline:









Und vom Balkon aus:


13. September 2014

Oktoberfest

Wie jedes Jahr gibt's natürlich auch dieses Jahr Oktoberfest in Shanghai - und dieses Mal haben wir im Renaissance Hotel vorreserviert - im größten Fest der Stadt! Und weil das für Ausländer in Shanghai quasi ein Muss ist, muss auch Bene als Besucher aus Deutschland mit :-) Also einmal einkleiden in Dirndl und Lederhose und los gehts! Mit wirklich gutem Buffet mit viel deutschem Essen, viel gutem Bier, und natürlich eine bayrischen Band für die richtige Stimmung! Ja, auch in China wird auf den Bänken getanzt (eher von den ganzen Ausländern, weniger von den Chinesen, die meist nach dem 2. Bier den Kopf abstützen/-legen müssen - deutsches Bier ist eben doch etwas stärker als das "verdünnte" chinesische ;-)


Shanghai an einem Tag

Manchmal ist nur ein Tag für Sightseeing - so auch beim Kurzbesuch von Bene! Leider ist das Wetter nicht ganz perfekt, aber was soll's, bei leichtem Regen starten wir unseren Stadtspaziergang! Und weil Bene Geocaching-Fan ist, muss auch ein Spot in China abgedeckt werden! Glücklicherweise gibts gleich ums Eck einen, im Hengshan Park (kleiner Park nebenan, in dem ich auch noch nicht war) - und nach kurzer Suche hat er ihn auch schon gefunden, versteckt unter einer Parkbank - das war einfach, und erstes Ziel erreicht! Im Xuhui Park sind wir nicht so erfolgreich, aber dafür gibts ein paar lustige chinesische Hinweisschilder - wie immer nicht ganz richtig übersetzt, und in diesem Fall wohl auch ohne Wasser nicht so ganz passend :-) 

Erster Stopp ist Tianzifang - immer noch eins meiner Lieblingsviertel in Shanghai mit den vielen kleinen Gassen und Läden. Und jedes Mal wenn ich dort bin, gibts was Neues zu entdecken - neue kleine Shops, Restaurants, oder nur Leute. Dieses Mal: ein Candy-Shop, in dem sie hinter Glas die kleinen bunten Zuckerstücke machen!







Oder überraschenderweise auch einen kleinen Shop in dem DIE chinesische Lieblingsbeschäftigung "verhandeln" nicht erwünscht ist:


Weiter gehts durch die Altstadt rund um den Garten Yuyuan - durch die Menschenmassen durch weil das jeder Tourist in Shanghai mal mitgemacht haben muss, aber dann doch lieber durch die kleinen chinesisch gebliebenen Gassen drumherum. Leute beobachten, Fotos machen...zum Beispiel von typisch chinesischen Stromverteilerkästen:


Ein MUSS ist das Erkennungszeichen von Shanghai: die Skyline! Und selbst wenn ich da inzwischen zig Male war: es ist immer wieder schön! Und wie immer gibts dann die chinesischen Touristengruppen, die ihre Fotos schiessen, am besten mit Plakat, und natürlich hat dann inzwischen jeder ein Smartphone oder eine Kamera - und jeder will sein Foto. Daher dieser Elektroartikel-Haufen. Aber das lustigste: wir stehen hinter dem Fotografen, und die meisten dieser Touristen haben wohl noch nicht so oft Ausländer gesehen. Auf jeden Fall sind wir dann die Stars und sie winken. Ich winke zurück - und plötzlich winken ALLE (in die Kamera). Und weil das lustig ist, mach ich dann das Victory-Zeichen - und ALLE machen das Victory-Zeichen. Sooooo lustig - leider gibts kein Video davon!


So, genug gelaufen, also steht die Fußmassage an - super Erholung, tolle Entspannung, und einfach so günstig!

9. September 2014

29. August 2014

Exit


Verkehrspolizist

...gibts hier auch AUF der Brücke - kein schlechter Job ;-)


17. August 2014

Weißwurst-Brunch

Manchmal muss eben ein bisschen (oder auch ein bisschen mehr) Heimat sein - und zum Glück gibts alles in Shanghai zu kaufen, und den Rest zu importieren. Raus kommt dann das:

16. August 2014

Aida in Shanghai

Weil es nichts gibt was es in Shanghai nicht gibt: jetzt gibt's auch ein Aida nach Wiener Vorbild in Shanghai. Mit Sissi an der Wand, Kuchen in der Theke, Melange und Wiener Eiskaffe und was der österreichische Kaffee-Liebhaber sonst so kennt. An der Tür wird man bereits auf österreichisch begrüßt von den chinesischen Angestellten - aber damit ist es auch schon vorbei mit der Idylle. Anstatt in Ruhe die Kuchenauswahl anschauen zu können, wird man sofort angequatscht wie das eben in China so üblich ist und eine der Angestellten weicht einem dann auch nicht von der Seite bis man das zwei- oder dreimal sehr deutlich äußert. Und ein winzig kleines (ja, wirklich klein) Stück Kuchen kostet dann eben mal knappe 6 Euro (und der Kaffee schmeckt wohl nicht ganz original). Tja, das war dann wohl der erste und letzte Besuch...

10. August 2014

Kuala Lumpur

Eigentlich sollte Kuala Lumpur "nur" das Wochenende vor einer Woche Urlaub mit Strand und Tauchen werden. Weil das aber aus diversen Gründen in der Arbeit so nicht funktioniert hat, und sich der Flug auch wegen Billigtarif nicht mehr stornieren ließ, wurde es nur ein Wochenende in Kuala Lumpur - Nachtflug hin, zwei volle Tage in KL, und mit dem Abendflug wieder zurück. Obwohl die Zeit sehr begrenzt war, aber KL nicht unglaublich viele Top-Sightseeing-Spots hat, war es doch insgesamt ein sehr entspanntes Wochenende! Aber erst einmal einchecken - über das Internet haben wir ein super Hotel zu einem extrem günstigen Preis gebucht - wie sich herausstellte war es ein Eröffnungsangebot: ein nagelneues, tolles Hotel, mitten im Ausgehviertel, und auch sonst nicht weit von den Sehenswürdigkeiten entfernt! Als erstes lassen wir uns also zum historischen Teil der Stadt fahren (obwohl es zu Fuß auch nur ein paar Minuten gewesen wären wie wir dann festgestellt hatten - haben wohl die Größe und Entfernungen etwas falsch gedeutet!).
Am schönen Merdeka Square stehen viele alte Gebäude sowie die bekannte Moschee Masjik Jamek - alles sehr arabisch angehauchte Architektur! Im daneben gelegenen Stadtmuseum schauen wir uns dann die Stadt in Miniatur an, bevor wir uns durch den Central Market mit unzähligen kleinen Shops treiben lassen. Abgesehen vom Chinesischen Teil, in dem es den gleichen Kram gibt wie in China, sind die Waren doch etwas hochwertiger! Und im Obergeschoss gibt es dann auch einen Food Court mit vielen Spezialitäten - genau richtig für ein Mittagessen!

Erstaunlich viele alte Bauten gibt es in der Stadt - und die Stadtviertel sind sehr nach gelegen, sodass man nur ein paar Straßenzüge weitergehen muss und man kommt vom alten Teil nach Chinatown und ins indische Viertel! Keines davon hat unglaubliche Sehenswürdigkeiten - aber jedes doch ihren Reiz, und gerade diese Mischung macht diese Stadt sehr interessant und vielfältig! Und ebenso authentisch - man merkt zum Beispiel sofort dass man in Little India ist: chaotisch und laut wie in Indien, eng, Essensmärkte, unglaublich viele Düfte! Zwischendrin immer mal wieder ein Tempel (davon haben wir alle schon mehr als genug gesehen, abgesehen von einigen wenigen sparen wir uns das also). Und bunt ist die Stadt, immer mal wieder ein kallfarbenes Haus, oder lilafarbene Busse - das gibt dem ganzen schon einen gewissen Charakter! Irgendwann "verirren" wir uns doch nach Chinatown, obwohl das nicht direkt auf der Liste stand - und dann gibt es da dieses Café "Old China" - ein super Café im alten chinesischen Kolonialstil, perfekt für den Kaffee am Nachmittag!

Der Abend steht dann natürlich im Zeichen der Petronas Towers, DAS Wahrzeichen von KL! Nach einer kurzen Verschnaufpause machen wir uns auf die Suche nach dem besten Blick auf die Türme - zahlreiche Internetseiten geben dazu verschiedene Hinweise...leider nicht alle ganz so perfekt wie beschrieben: 
Die Pool-Bar im Trader's ist leider mehr Pool als Bar, und komplett geschlossen - aber die Aussicht ist von hier wirklich fantastisch! 


Also weiter ins nicht weit entfernte Hyatt, angeblich auch toll - der Blick gut, leider verdecken ein paar Gebäude die perfekte Sicht. Na gut, dann eben einen Aperitif und eine Vorspeise hier (und wohl eins der besten Beef Tatar)!


Und dann aber mal die Towers aus der Nähe beobachten, direkt von unten - schon sehr beeindruckend!


Nächster Tipp war dann eine (wohl die beste) Bar mit Aussicht auf die Türme - naja, die Bar war eher aus den 80ern, und aufgrund der Perspektive sieht man nur einen Turm, zusätzlich waren die Cocktails...naja. Aber immerhin unter freiem Himmel! Und wir entdecken eine weitere Bar ganz in der Nähe - wie sich herausstellt aber sehr exklusiv und mit Dresscode, mit unseren offenen Schuhen und kurzen Hosen dürfen wir leider nicht rein - es wäre eine Party auf einem Helikopter-Landeplatz auf einem Hochhaus gewesen, mit Live Band...tja, für nächstes Mal wissen wir bescheid! Also wird's dann doch das Ausgehviertel, mit Nachtmarkt, unzähligen Essensständen auf der Straße, und dann ein paar Straßenzüge nur mit Bars. Ja, hier könnte man sicherlich die ganze Nacht durchfeiern!

Am Sonntag früh fahren wir hinaus zu den Batu Caves, den berühmten und heiligen Höhen gleich außerhalb der Stadt. Wir haben Glück, es sind nicht zu viele Leute unterwegs. Durch unzählige Stufen geht es steil hinauf, hinein in die Höhlen, in denen - natürlich - Tempel untergebracht sind, und die Hindus beten. Es gibt auch unzählige Affen, die sich mit den Touristen einen Spaß machen, Wasserflaschen und Süßigkeiten klauen! Und sich auch mal mit den Touristen fotografieren lassen: 


Wieder in der Stadt, lassen wir uns erst in Little India ein leckeres indisches Essen in einem sehr lokalen Restaurant schmecken, bevor wir dann auch in die Moschee dürfen (die am Vortag geschlossen war) - natürlich nur mit speziellem Umhang! Bis es dann wie aus Eimern zu regnen anfängt! Also ab ins nächstgelegene Café...wieder ein kleiner Glücksgriff, eine kleine Oase inmitten einer Großstadt! Nach einem Streifzug durch die Stadt ist dann noch etwas Entspannung im hoteleigenen Pool angesagt, bevor das Wochenende auch leider schon wieder zu Ende ist! Und obwohl ich vorher nicht viel gutes von KL gehört habe: wie ich fand auf jeden Fall ein paar Tage wert, in diesem Mix aus allen möglichen Kulturen!


2. August 2014

Nachmittags-Unterhaltung

...geht auf chinesisch seit neuestem so:



Taifun-Wetter

Eigentlich war für das gesamte Wochenende Taifun-Warnung angesagt. Geregnet hat's dann auch etwas mehr, windig war es auch - aber der Samstag war überraschend schön: Nach dem Sturm kommt die Sonne, der Dreck ist weggeblasen...und dann alles wieder von vorne. Ein bisschen wie Aprilwetter! Und nebenbei ein super Bild der Skyline, wenn die höheren Türme teilweise in Wolken gehüllt sind:


31. Juli 2014

Blauer gehts kaum

...zumindest nicht in Shanghai!


20. Juli 2014

Ein Sommertag wie im Bilderbuch

Solche Tage gibt es nicht häufig in Shanghai: tiefblauer Himmel, ein paar weiße Wölkchen, heiß aber nicht zu schwül, etwas Wind. Und wenn das noch dazu ein Sonntag ist - nichts wie ab zum Bund und sich einen erfrischenden Sommer-Cocktail oder Kaffee mit Blick auf die Skyline gönnen:


Und damit der Tag auch gut ausklingt: bei Paulaner zum halben Preise gut-deutsche Küche, mit einem schönen Sonnenuntergang:



Über Geschmack lässt sich streiten...


14. Juli 2014

WM Finale - WELTMEISTER!!!

WM-Finale in Shanghai geht so: man reserviert sich vorab Tickets mit ein paar Leute im Zapatas, einer sehr ausländerlastigen Bar. Um etwa halb ein Uhr morgens trifft man sich dann dort ausgerüstet mit Deutschland-Shirts, Schals, Weltmeister-Pokalen und anderen Utensilien mit hunderten anderen Deutschen (und anderen Deutschland-Fans), trinkt dann das ein oder andere Bier das im Eintrittspreis inklusive war. Und um 3 Uhr morgens fängt dann auch endlich das Spiel an, übertragen auf zwei großen Leinwänden, sogar eine Tribüne für die VIP-Gäste gibts. Ja, die Zeit ist irgendwann ganz schön langsam vergangen - aber das tut dann der Stimmung bei Anpfiff des Spiels und auch währenddessen keinen Abbruch! Die 20 argentinischen Fans sind etwas in der Unterzahl, nichtsdestotrotz war der Jubel (und die Bierdusche) beim Abseits-1:0 nicht ohne (aber der Jubel der Deutschen beim Abseitspfiff ebenso). Und so ging das weiter, Stimmung wie im Stadion, langsam wird's dann auch hell, Bier gibts noch immer, und die Bierduschen auch. Und als dann das Spiel endlich vorbei ist - WELTMEISTER!!!! Unglaublich, und dann geht die Party eigentlich erst richtig los! Aber irgendwann gehen die meisten dann doch heim - die Taxifahrer haben sich sicherlich über den Biergeruch der Klamotten gefreut -, die dringend notwendige Dusche, zwei Stunden Schlaf, und mit etwas Verspätung dann mittags ins Büro. Aber Deutschland wird schließlich nicht jeden Tag Weltmeister!


13. Juli 2014

Fan-Bier

Fan-Bier gibts auch in China - für schlappe 3,40 EUR die Flasche:


Geburtstagsfeiern...

Und gleich der nächste Grund, dass die Nächte länger als die Tage sind: Geburtstagswochenende! Schöner Zufall, dass am Freitag Abend ein schickes Dinner mit anschließenden Drinks geplant war...und das natürlich solange dauerte, bis es auch Mitternacht war. Was einen Geburtstagskuchen und eine Flasche Wein aufs Haus zur Folge hatte! Und die ein oder andere Bar im Anschluss daran. Was dann wiederum zur Folge hatte, dass ich am eigentlichen Geburtstag nicht wirklich fit war...aber bis zum geplanten Abendessen und der eigentlich Feier war auch dieses Problem gelöst, und so konnte der zweite Teil der Feier starten! Hat Vor- und Nachteile, wenn der Geburtstag auf einen Samstag fällt ... aber lustig war das auf jeden Fall!

9. Juli 2014

WM Halbfinale

Nachmittags wieder in Shanghai gelandet, ausgepackt und den Kühlschrank mit dem Notwendigsten aufgefüllt, sollte es definitiv ein anstrengende Woche werden, die nicht dazu beiträgt den Jetlag schnell zu überwinden: WM Halbfinale! Leider finden diese Spiele ja zu einer sehr ungünstigen Zeit in China statt, dieses Mal um 3 Uhr morgens. Und weil ich ja schon geahnt hatte, dass ich etwas müde sein würde, gibts das Spiel zuhause vorm Fernseher. Chinesischer Sender, der das Spiel live überträgt, und parallel per Internetradio der deutsche Live-Kommentar. Und spätestens nach dem ersten Tor war ich dann hellwach ... unglaublich dieses Spiel! Und gleichzeitig gabs wahrscheinlich innerhalb so kurzer Zeit noch nie soviel unglaubliche Facebook, Whatsapp, Wechat Nachrichten wie während dieses Spiels! Und weil das alles so schön war, tat auch das Wetter in Shanghai das gleiche: Ein super schöner Morgen...was für ein wunderbarer Tag!


8. Juli 2014

Kurzer Sommerurlaub dahoam

Endlich ist der diesjährige Sommer-Trip nach Deutschland da! Anlass sind - wie auch in den letzten Jahren - zwei Hochzeiten, die wieder einmal super geplant an zwei aufeinanderfolgenden Wochenende stattfinden! Und so gehts los...blöderweise ab Shanghai mit mehr als 4 Stunden Verspätung, frage nicht wieso, keine Startfreigabe. Blöd nur weil an dem Abend (deutscher Zeit) das Spiel Deutschland-USA stattfinden sollte, dieser A380 aber anscheinend der einzige ist, der noch kein WLAN hat und daher auch kein Fußballspiel. Naja, aber wie das so ist, wollen nicht alle Passagiere so lange warten, und so werden irgendwann mal ein paar Plätze frei - auch oben in der Business Class. Und weil das sitzen sowieso langweilig ist, hatte ich mal einen Plausch gehalten mit den netten Flugbegleitern, die mich schon beim einsteigen so nett begrüßt haben ("Sie kenne ich...ich hab Sie heute schon auf der Autobahn im Taxi gesehen..."). Und naja, dann hab ich mich mal angeboten, gerne einen leeren Sitz in der Business Class aufzufüllen. Und irgendwann hat das dann auch geklappt. Also ein relaxter Flug nach Frankfurt, mit lecker Essen im oberen Stockwerk. Blöderweise hab ich natürlich den Anschlussflug nach München verpasst, also Übernachtung im Hotel und den ersten Flug morgens nach München...einwandfrei organisiert von der Lufthansa. Und pünktlich angekommen zu einem leckeren Frühstück bei Lilly!
Am Nachmittag gehts in die Stadt, Freunde treffen, in der Sonne sitzen, die Ruhe genießen; und am Abend dann auf ein leckeres Abendessen beim kleinen Italiener mit den ehemaligen IMlern! Und nach einem weiteren super Frühstück und einer Stunden in der Sonne dann der nächste Stopp: Regensburg, zur Hochzeit von Susanne! Die findet in einem tollen Garten/Gewächshaus außerhalb Regensburgs statt...ein toller Tag und sehr lustiger Abend, der natürlich wieder viel zu schnell vorbeiging!

Dann ist ein Stopp im Chiemgau dran, und nach Kaffee und Kuchen gibts dann eine Wahnsinns-Grillage bei Maria und Raphael...das war dann wohl genug für ein paar Tage ;-) Und so gehts dann auch weiter mit Freunde treffen, Kaffee trinken, Fußball schauen, einkaufen - und weil's Wetter so schön ist und vom Europark in Salzburg der Gaisberg so schön lacht, auf einen kleinen Abstecher hinauf auf den Berg. Wegen Zeitmangel "nur" mit dem Auto, aber die Aussicht ist trotzdem ein Traum!


Nächster Stopp der Besuchstour ist Nürnberg, ein bisschen Arbeiten aber trotzdem wie immer auch um eine gute Zeit mit Freunden zu verbringen! Und schon ist das letzte Ziel in Reichweite: ab nach Linz! Fußball an der Strandbar, Grillen im Garten, eine super lustige Hochzeit von Biene & Markus ... und leider ist die Woche schon wieder um! Und wie immer war es sehr sehr toll...

22. Juni 2014

Weißwurstfrühstück

Ab und zu muss ein bisschen Luxus sein, und zum Glück kann man in Shanghai für Geld alles kaufen! Und so steht das schon lange geplante Weißwurstfrühstück an - herrlich!! Frische Brezen vom deutschen Bäcker, lokal produzierte und sehr original schmeckende Weißwürste, und importierter Hausmachersenf... was will man mehr!








21. Juni 2014

Betriebsausflug auf chinesisch

Einmal im Jahr findet das sogenannte Company Outing statt - quasi Betriebsausflug auf chinesisch. Für die Mitarbeiter ein Highlight, und so wir auch schon Monate vorher von den jeweiligen Assistentinnen geplant. Dieses Jahr wurde der Ausflug mit allen Kollegen unseres Bereichs in Peking gemacht - also 5 Reisebusse voll. Nach 2 oder 3 Stunden Busfahrt am Freitag Nachmittag raus aus Peking waren wir also angekommen - in einem riesigen luxuriösen Hotelkomplex inmitten von Hügeln und Natur. Das Hotel wurde wohl erst kürzlich eröffnet, und ohne die Bauern und Landeigentümer zu fragen - auf jeden Fall haben die mit Erdhaufen und Geräten erst mal den Eingang versperrt. Nach ein bisschen Chaos beim Einchecken gings dann auch raus in die Sonne, zu ein paar Teambuilding-Aktivitäten, und einem Abendessen-Buffet. Natürlich gab es auch das ein oder andere Bier, und einige Gambei-Runden! Und zu späterer Stunde musste dann die Hotelbar herhalten.

Der nächste Tag war dann der Ausflug in die umliegende Natur: eine Busstunde entfernt ging es durch viel Grün (aber sehr viel künstlichen Wegen) hoch zu ein paar wohl sehr berühmten Höhlen; und nach dem Mittagessen unzählige Serpentinen hoch, gemütlich verweilen auf einer grünen Wiese inmitten von Bergen, und dann eine Wanderung quer durch einen dichten Wald, vorbei an Flüssen...angenehme Temperaturen mitten in der Natur - wer hätte das gedacht so nah an Peking dran! Ja, sowas bekommen wir Ausländer hier nicht so oft zu sehen...aber lernt es dann gleich viel mehr zu schätzen ;-)


17. Juni 2014

Fußball mitten in der Nacht

China befindet sich bekanntlich nicht in einer optimalen Zeitzone wenn es um die Live-Übertragung von Sportveranstaltung geht. So natürlich auch nicht bei der WM! Aber zumindest die deutschen Vorrundenspiele müssen live in der Sports-Bar geschaut werden! Und so gehts dann eben für die Spiele um Mitternacht bzw. 3 Uhr morgens in die Bar...nicht ganz einfach, aber nach einem kühlen Bier und mit entsprechender Stimmung lässt sich das alles durchhalten! :-)



15. Juni 2014

BBQ am See

Shanghai ist ja bekanntlich riesig - und so trifft man immer wieder auf überraschende Sachen, und das meist durch Zufall. Bekannte von einem Arbeitskollegen fahren zu einem Grill-Event irgendwo in Pudong. Und weil ich sonst auch nichts vor hab, komm ich eben mit. Gefühlt endlos geht es durch die Stadt, Richtung Flughafen, die Straßen werden breiter, die Gebäude weniger, die Umgebung grüner, bis wir in eine Hotelanlage einfahren - und dort befindet sich The Face, eine Bar an einem See, super ruhig, außenrum nur grün, nebenan ein Golfplatz - quasi wie Urlaub! Und das Essen ist auch super. Nur die Mücken werden am See irgendwann lästig - aber was gibt es auszusetzen bei einer so tollen Location! Ein toller Abend - der dann noch mit einem gefühlt endlosen Bar-Hopping durch Shanghai endet...

8. Juni 2014

Hinter den Kulissen der Schneider

Kurz vor Hochzeiten bin ich wie jedes Jahr beim Schneidermarkt, um mir ein traditionelles chinesisches Kleid (Qipao) schneidern zu lassen. Erster Besuch: Stoff aussuchen, Schnitt festlegen, Maß nehmen. Zweiter Besuch: erste Anprobe, Maße genau festlegen. Dritter Besuch: Eigentlich der letzte. Und weil das dieses Mal nicht so geklappt hat, und ich keine Zeit mehr habe, gehen wir also direkt dorthin, wo auch die Arbeit gemacht wird. Also raus aus dem 4-stöckigen Gebäude, in dem sich ein Laden mit Stoffen neben den anderen reiht, ein paar Straßen weiter durch chinesische Gassen, vorbei an einem Stoffmarkt mitten auf der Straße, hinein in die verwinkelten Gassen. Und dann sind wir da, ein mini kleines Haus, eine super schmale und steile Treppe hoch, erster Stock mit ein paar Nähmaschinen, wir gehen in den zweiten. Nähmaschinen, ein Bügelbrett, viel Stoff, viel Unordnung. Eine Mikrowelle, oben eine Matratze. Hier werden also die Kleider gemacht... also, Anprobe, abstecken, nähen, Anprobe, anpassen, bügeln, fertig... schon verrückt das mal gesehen zu haben!





3. Juni 2014

Mit dem Zug nach Lhasa

Nun wird auch dieses Ziel wahr: mit dem Zug nach Lhasa - nachdem das ja bei meinem letzten Besuch in Tibet vor 7 Jahren nicht geklappt hat! Bepackt mit ein paar Klamotten, und aber vor allem Essen, Trinken und allem anderen Notwendigen für 44 Stunden Zugfahrt treffen wir 8 uns in Peking am West-Bahnhof (ein unvorstellbar großes Gebäude - das kann sicherlich mit einigen Flughäfen mithalten ;-)). Sicherheitskontrolle und Boarding ist wie immer reibungslos, und schon sind wir im Waggon und beziehen unsere beiden Kabinen á 4 Personen! Die Fahrt kann also beginnen! Wie schnell oder langsam wohl die 44 Stunden vergehen, wie werden wir die Höhe vertragen, ist die Landschaft wirklich so spektakulär wie angekündigt und erwartet?

Um 20 Uhr gehts los, die Wägen rollen raus aus dem Bahnhof! Und damit wird dann auch zur Feier des Tages das erste Bier geöffnet! Musik in der Kabine, Snacks und Bier - ein gemütlicher und sehr lustiger Abend, bis uns die Schaffner dann doch zum schlafen auffordern! Und einige Stunden später wachen wir dann - nach überraschend angenehmem Schlaf auf - und sehen erst mal eine mond-artige Landschaft. Karg, Gestrüpp, hügelig, viele Windräder. Also erst mal Katzenwäsche, und natürlich Frühstück, Kaffee. Die Waggons sind mit Waschbecken, Toiletten (mal sauber, mal nicht so wirklich), heißem Wasser für Tee, Kaffee, Instantnudeln ausgestattet. Es gibt natürlich auch ein Bordrestaurant, das Essen wie auch Getränke, Obst etc wird auch mit Wägen durch die Waggons geschoben (aber wir vertrauen dann doch lieber dem mitgebrachten Essen). Es gibt also Kaffee, Toast, Nutella, Muffins und sogar gekochte Eier zum Frühstück! Irgendwann bleiben wir dann auch in einem Bahnhof stehen, kurz raus und die frische Luft genießen. Wenn nötig kann man sich am Bahnstein auch mit allem Notwendigen von Klopapier, Nudeltöpfen, getrocknetem Fleisch usw. eindecken.

Die Landschaft wird dann auch abwechslungsreicher, plötzlich ist alles grün. Überall sieht man Schafe, Yak-Herden, sehr vereinzelt ein paar Häuser oder auch nur Zelte. Im Hintergrund dann die Berge. Ein paar Mal fahren wir an riesigen Seen vorbei, tiefblau. Tiefblau ist auch der Himmel - welch Erholung für unsere Sinne, die eher meistens ein grau in grau aus China gewohnt sind! Wir erreichen Stunde für Stunde mehr Höhe, an einem Display im Waggon kann man das immer ablesen. Die Luft wird dünner, aber mit viel Trinken und wenig Bewegung gewöhnen sich unsere Körper schnell dran. Irgendwann sind wir dann schon auf über 3.500 m, in der zweiten Nacht gehts dann auf über 4.000 m und am höchsten Punkt sogar auf 5.000 m. Ja, alles ist schon etwas anstrengender, ein leichtes Kopfweh hat eigentlich jeder, und durch Düsen in den Kabinen wird dann irgendwann etwas Sauerstoff geblasen. Aber die Landschaft ist spektakulär, Berge mit weißen Gipfeln im Hintergrund, und irgendwann fahren wir dann über Permafrost-Boden. Tollstes Wetter, tiefblauer Himmel, ein paar weiße Wolken. Ein Genuss für die Augen. Noch ein Stopp an einem Bahnhof - die Luft ist einfach wahnsinnig gut, so klar! Und auch etwas kälter als wir das gewöhnt sind.



Was macht man also so lange in einem Zug? Die Zeit verging überraschend schnell - entweder ein bisschen Lesen, Film schauen, einfach nur aus dem Fenster schauen, schlafen...Nudeltöpfe essen, durch die Waggons laufen und sich freuen nicht die "Holzklasse" mit 6er Kabinen gebucht zu haben, Ich-packe-meinen-Koffer spielen, nachlesen wie diese Bahn entstanden ist, sich unterhalten ... gute Frage, aber die Zeit ist viel schneller vergangen als erwartet/befürchtet! Denn dann ist mehr und mehr Zivilisation zu sehen, kleinere Dörfer, Menschen, mehr Verkehr auf den Straßen.

Und schon sind wir in Lhasa angekommen, 3.600 m über Null! Auch hier ein riesiger Bahnhof. Aber schon etwas erschreckend wie viel Polizei und Militär überall rumsteht; und auch überall die Eisengestänge und Feuerlöscher, für den Fall dass sich mal wieder jemand anzündet und dann damit "gefangen" und gelöscht wird. Das sehen wir dann auch als "Standard-Ausrüstung" an allen öffentlich Orten...

Der Fahrer bringt uns in die Stadt zum Hotel direkt im Zentrum. Und weil es noch hell und super Wetter ist, gehen wir dann auch gleich an den zentralen Platz Lhasas, Borkhar Square, vor dem Jokhang Tempel. Das Stadtbild hatte ich noch vom letzten Besuch im Kopf, die 3- oder 4-stöckigen Gebäude mit den bunten Fenstern und Giebeln. Die vielen Tibeter, die um den Tempel herumpilgern, mit ihren markanten dunklen tibetischen Gesichtern. Aber ansonsten hat sich nach den Unruhen vor einigen Jahren einiges geändert: Sicherheitschecks vor dem Platz, überall Militär, auf den Gebäuden die Wachposten, die die Umgebung beobachten, und anstatt den vielen Marktständen gibt es nun - wie in jeder chinesischen Stadt - die kleinen garagengroßen Läden im Erdgeschoß der Gebäude mit allem möglichen gleichen Krimskrams. Auch Lhasa ist chinesisch-touristisch geworden...aber überraschenderweise sind nicht extrem viel Touristen unterwegs, und wenn man daher diese Punkte ausblendet - Lhasa ist einfach faszinierend, wunderschön, die Tibeter könnte man stundenlang beobachten...

Nach einer Runde um den Tempel genießen wir ein tolles Essen über den Dächern mit Blick auf den Platz & Tempel ... und vom Dach unseres Hotels nachher noch den Sonnenuntergang hinter den Bergen. Und weil das Ganze in der Höhe nicht ganz unanstrengend ist, endet der Abend relativ früh.



Ein Sightseeing-Tag in Lhasa steht auf dem Programm: als erstes der Jokhang Tempel im Zentrum Lhasas. Vor dem Tempel sind bereits wieder unzählige Pilger unterwegs, die sich auf den Boden werfen. Auch das Innere des Tempels ist sehr voll, allerdings dürfen wir als Touristen neben der Schlange vorbei, durch die kleinen Kammern im Tempel; und dann hinauf in den ersten Stock, ins Freie, mit Blick auf die tollen Verzierungen, das viele Gold, und mit dem fantastischen Blick über den Borkhar Platz über die Dächer von Lhasa, bis hinüber zum markanten Potala Palace!



Der ist dann auch der nächste Stopp, nach einer kurzen Kaffee-Pause. Er ist einfach beeindruckend, die Größe, die Farben, die Architektur, und dazu der tiefblaue Himmel! Auch hier gibt es Sicherheitskontrollen bevor man den Platz vor dem Tempel betreten kann. Mönche gibt es hier kaum noch, nur vereinzelt (aber wohl auch eher zum Zweck der Authentizität). Über viele Stufen geht es Schritt für Schritt hinauf - und anstrengend ist das in dieser Höhe! - in die unterschiedlichen Bereiche hinein. Und der Blick von oben ist gigantisch! Über die Stadt hinweg, die Bergketten im Hintergrund. Wieder unten angekommen drehen wir noch eine Runde um den Palast, überall sind auch hier die Pilger in ihren traditionellen Gewändern zu sehen, mit den kleinen Gebetsmühlen, und auch immer wieder die Gebetsmühlen an denen man drehen kann. Aber auch hier ist das Militär Teil der Szenerie...

Den Nachmittag lassen wir ausklingen bei einem kühlen Bier auf einem der Gebäude in der Stadt...und einem tollen tibetischen Abendessen. Auch den traditionellen Markt am Abend neben der Hauptstraße lassen wir uns natürlich nicht entgehen, viele Verkäufer sitzen mit ihren Waren am Boden auf Decken und versuchen die Kunden anzulocken. Und dann fordern die vielen Treppen, Eindrücke, die Höhe und die starke Sonne ihren Tribut und alle sind wir ziemlich k.o. und freuen uns auf eine entspannte Nacht.

Am zweiten Tag besuchen wir nach einem gemütlichen Frühstück und Check-out das Sera Kloster, ein großes Areal am Fuße eines Berges. Angenehmerweise, und da wir anscheinend früh dran waren, waren wenige Touristen aber dafür relativ viele Einheimische unterwegs, in den Gassen von Kapelle zu Kapelle. Aber auch hier sahen wir nur wenige Mönche. Nichtsdestotrotz war es ein schöner Abschluss dieses Kurzbesuches! Nach einem tollen lokalen Mittagessen ging es dann auch schon Richtung Flughafen, und der kurze Trip war viel zu schnell wieder zu Ende - dieses Mal auch leider ohne Ausflüge in die Umgebung und durch Tibet...aber auf jeden Fall trotzdem sehr lohnenswert, und eine ganz andere aber tolle Erfahrung mit der Zugfahrt!

Die wirklichen Eindrücke sind viel besser auf den Fotos auf Picasa zu sehen - viel Spaß!