Zum Beispiel im Fuxing Park - eine nette grüne Oase mitten in der Stadt (aber wegen der umliegenden größeren Straßen ist es natürlich nicht wirklich ruhig). Und traumhaftes Wetter: Sonne, 25 Grad, und sogar blauer Himmel & klare Luft!
Fast wie in Europa: Bänke mit Ausländern, auf der großen Wiese sitzen Ausländergruppen auf Decken, spielen Fußball oder Badminton in der Sonne. Aber dann doch nicht Europa: im Schatten sitzen einige Chinesen, und schauen dem bunten Treiben zu. Oder lassen Drachen steigen:
Und der Rest der Chinesen: die tanzen im anderen Teil des Parks zu lauter Walzermusik:
... alles was die "Öffentlichkeit" über mein Leben in Shanghai, China, Asien etc wissen soll/muss :-)
27. Mai 2012
So klein ist die Welt
... schon verrückt in Shanghai: in den Bars kommt man sich sowieso oft vor wie irgendwo in Europa (viele Ausländer und ein paar wenige Chinesen, und die Preise sowieso ähnlich). Aber noch komischer ist es, wenn man in diesen Bars mit Leuten unterwegs ist, die man seit Jahren nicht gesehen hat. Zum Beispiel am Freitag: mit Siemens Trainees Fabian und Nico, die auch damals angefangen haben und jetzt in Shanghai sind. Oder am Samstag: mit einem Studienkollegen - Fernando -, der zu einer Konferenz in Shanghai war... schon komisch irgendwie - aber echt top :-)
Irgendwann kommt jeder mal nach Shanghai!
Irgendwann kommt jeder mal nach Shanghai!
20. Mai 2012
"Finale dahoam" in Shanghai
Und das geht so: das German Center (also sowas wie die Handelskammer) hat um 1 Uhr morgens zum Champions League Finale zwischen Bayern und Chelsea eingeladen. Es gibt Weißbier, Maibock, Würstel, Brezen - kostenlos versteht sich, und logischerweise treffen sich dann dort so 250 hauptsächlich Deutsche, um die Bayern anzufeuern. Der FC Bayern hat sogar eine Grußbotschaft geschickt :-)
Schon etwas surreal das Ganze: beim Anpfiff nachts (oder morgens) um 2:45 Uhr irgendwo in Shanghai zu sitzen, und auf einem chinesischen Sender mit chinesischem Kommentar und Bayern-Schlachtrufen das "Finale dahoam" anzuschaun!
Leider verloren, aber ein Erlebnis war es trotzdem (und hell war's dann natürlich schon lang... aber nach so einer Nacht ist man dann auch um 6 Uhr morgens noch sehr fit)!
Schon etwas surreal das Ganze: beim Anpfiff nachts (oder morgens) um 2:45 Uhr irgendwo in Shanghai zu sitzen, und auf einem chinesischen Sender mit chinesischem Kommentar und Bayern-Schlachtrufen das "Finale dahoam" anzuschaun!
Leider verloren, aber ein Erlebnis war es trotzdem (und hell war's dann natürlich schon lang... aber nach so einer Nacht ist man dann auch um 6 Uhr morgens noch sehr fit)!
19. Mai 2012
Auf dem Stoffmarkt
Der Stoffmarkt ist ein dreistöckiges Gebäude mit hunderten kleinen Ständen von Schneidern mit noch viel mehr Stoffen. Man findet hier auch chinesische Stoffe, Vorhänge, Schals usw. Man sucht sich also einen Schneider und Stoff aus, und lässt sich dann Blusen, Hemden, Anzüge, Kleider, Jacken etc schneidern. Entweder nach Vorlage im Katalog, oder nach eigenen Wünschen, oder als Kopie einer Kleidungsstücks (nach meiner Erfahrung das beste, denn darin sind die Chinesen Weltmeister). Siehe Foto: man kann nicht wirklich einen Unterschied zwischen Original und Kopie erkennen! Logischerweise wird man vermessen, wenn man nicht grad was nachmachen lässt, und dann erst einmal die Qual der Wahl bzgl. Stoff, Schnitt usw. (sogar die Knöpfe kann man sich aussuchen), macht eine Anzahlung, und holt sich dann eine Woche später die fertigen Sachen ab (oder es wird nochmal nachgebessert wenn es nicht passt).
13. Mai 2012
Beijing
Bis jetzt war ich ja nur immer dienstlich in Peking, aber dieses Mal blieb endlich mal Zeit, auch ein Wochenende dort zu verbringen - logischerweise mit ein bisschen Sightseeing.
Der Samstag fing mit Regen an... also erst mal aufs Laufband, und gemütlich Frühstücken im Hotel. Und plötzlich war die Sonne auch da (und blauer Himmel - man glaubt es kaum), und das hieß perfektes Wetter für den Besuch des Sommerpalastes! Er liegt etwas außerhalb der Stadt, und früher haben sich dort die chinesischen Herrscher quasi erholt. Und sowas ähnliches kann man dort jetzt auch machen. Wenn man erst mal an allen Souvenirverkäufern beim Eingang vorbei ist, kommt man zur sogenannten Suzhou Street mit kleinen Shops und Restaurants am Fluss bzw. Kanal. Danach gehts steil die Treppen hoch durch kleine Pavillons, Steinformationen, Gärten, Tempel, bis man oben angekommen ist. Leider sieht man nur durch die Bäume hinunter auf den großen See, aber insgesamt ist es wirklich schön! Logischerweise sind - wie überall - viele Chinesen unterwegs, und man kann nicht wirklich irgendwo die Ruhe genießen. Aber immerhin etwas Abwechslung vom Stadtlärm! Und wg. dem Regen am Morgen und relativ starkem Wind ist die Luft sehr angenehm!
Wieder unten angekommen, gehts am See entlang - leider weniger wirklich in Ruhe, stattdessen gleicht das Ganze einer Massenwanderung ;-) Auf dem See gibts jede Menge Tretboote, aber bei dem Wind ist es entsprechend schwierig, voranzukommen (bzw. nicht wie die meisten dann am Rand des Sees zu landen!). In den Pavillons versuchen sich meistens ein paar Chinesen mit einem kleinen Radio an chinesischen Opern, aber so richtig gut klingt das nicht :-)
Erster Programmpunkt am Sonntag ist der Besuch des Temple of Heaven. Wie der Name schon sagt, ein Tempel, und außenrum ein ziemlich großer Park. Nachteil davon: das Grün ist i.d.R. eingezäunt, und der Besucher hat sich auf den Wegen zu halten. Aber wg. der Größe gibts auch sehr ruhige Gegenden dort. Und: eine der Sonntagsbeschäftigung der Chinesen ist, in den Park zu gehen und dort zu zu chinesischer Musik zu tanzen! Oder auch chinesische Oper nachzusingen. Fotos und Videos gibts auf Picasa (und die schlechte Tonqualität liegt nicht an meiner Kamera!). In einem Teil des Tempels steht der "Round Altar", und offensichtlich ist es so, dass man sich dort hinstellt und etwas sagt, und durch die ganze Architektur alles lauter ge-/erhört wird. Kann man sich also vorstellen, dass dort jeder Chinese stehen will (und natürlich davon ein Foto braucht).
Das Wetter ist wirklich traumhaft, und irgendwo gibts dann doch ein relativ "ruhiges" Plätzchen um die Sonne zu genießen!
Und obwohl ich vor 5 Jahren schon mal hier war - an alles konnte ich mich nicht mehr erinnern!
Natürlich musste dann noch ein Besuch des Olympiageländes sein! 2007 war es noch eine ziemlich große Baustelle (vgl. Fotos von damals), aber inzwischen ist es eine Art Flaniermeile geworden, mit viel Platz und auch einigem Grün! Natürlich wollen hier viele die Olympiasouvenirs verkaufen, und man kann logischerweise auch Touren buchen. Leider war keine Zeit mehr für einen Besuch im Stadion... aber das war ja sicherlich nicht das letzte Mal in Peking! Und anscheinend ist der ganze Olympiapark abends schön beleuchtet ... also ein Grund nochmals zu kommen!
Und zum Abendprogramm: auch in Peking gibts logischerweise gute westliche Küche (z.B. tolles Steak), und Bars in denen man sich vorkommt wie irgendwo in Europa!
Dann reichts auch mit Sightseeing (schließlich hab ich ja das meiste schon mal gesehen, und es muss auch für weitere Wochenende noch was zu tun geben). Und weil das Wetter auch nicht so toll ist, passt das perfekt für ein paar Stunden Shopping im Silk Market. Das ist ein 6-stöckiges Gebäude, mit hunderten kleinen Läden, jedes Stockwerk hat etwas bestimmtes zu verkaufen: Taschen/Koffer, gefälschte Markenklamotten, Elektronikartikel, Schmuck, Seidenartikel, Souvenirs... genug zu tun (und extrem anstrengend, wenn man bei jedem kleinen Stand von einem Chinesen angeredet wird, ob man denn das kaufen möchte... und etwas irritierend, wenn mich die Chinesen auf russisch ansprechen; offensichtlich gibt es eine größere russische Community in Peking, und blond+blauäugig wird wohl mit Russland verbunden hier). Ein Einkauf ist natürlich jedesmal mit Handeln verbunden, und insgesamt gibt es schon ein paar Schnäppchen, und für wenig Geld viele nachgemachte Sachen zu kaufen! Das ist also im wahrsten Sinne des Wortes ein Shoppingmarathon (und vermutlich auch anstrengender als ein richtiger Marathon)!
Zeit für ein bisschen Entspannung in der Houhai-Gegend: am See gelegen und mit einigen Hutongs (einstöckige chinesische, eigentlich alte Häuser, von denen viele schon dem Bauboom zum Opfer gefallen sind, aber in bestimmten Gegenden wieder aufgebaut werden), und vielen Restaurants, kleinen Läden und Bars mit Dachterrassen & Live-Musik!
Zeit für ein bisschen Entspannung in der Houhai-Gegend: am See gelegen und mit einigen Hutongs (einstöckige chinesische, eigentlich alte Häuser, von denen viele schon dem Bauboom zum Opfer gefallen sind, aber in bestimmten Gegenden wieder aufgebaut werden), und vielen Restaurants, kleinen Läden und Bars mit Dachterrassen & Live-Musik!
6. Mai 2012
Gigantische Nanpu-Bridge
...allein die Auffahrt hat eine Länge von über 3,5 km! Und je nach dem von wo man kommt, fährt man ein paar Runden bis man oben angekommen ist!
Von unten sieht das so aus:
Und wenn man die Kreisel mit dem Taxi fährt, klebt man schon mal für relativ lange Zeit auf einer Seite :-)
Von unten sieht das so aus:
Und von oben so:
Und wenn man die Kreisel mit dem Taxi fährt, klebt man schon mal für relativ lange Zeit auf einer Seite :-)
5. Mai 2012
2. Mai 2012
Wia dahoam
Das wird langsam zum Standard auf meinen häufigen Dienstreisen nach Beijing: ein Besuch im Paulaner! Da er gleich neben unserem Hotel liegt, bietet sich das natürlich an.
Und was gibts da?
- Chinesinnen in Dirndl ;-)
- zu Essen was sich gehört: bayrische Schmankerl
- gutes Bier
- und letztes Mal sogar Live Blasmusik im Biergarten (drinnen dafür eine schlechte chinesische Band)
- betrunkene Chinesen, die die Wirkung einer (oder mehrerer) Maß etwas unterschätzen
...was braucht man mehr?!
Und was gibts da?
- Chinesinnen in Dirndl ;-)
- zu Essen was sich gehört: bayrische Schmankerl
- gutes Bier
- und letztes Mal sogar Live Blasmusik im Biergarten (drinnen dafür eine schlechte chinesische Band)
- betrunkene Chinesen, die die Wirkung einer (oder mehrerer) Maß etwas unterschätzen
...was braucht man mehr?!
| (tagsüber...) |
30. April 2012
Qibao & Songjiang
Immer Shanghai muss nicht sein, und es gibt ja vor der Haustür auch ein paar Sachen zu erkunden - sogar mit der Metro zu erreichen!
Das ist zum einen Qibao: eigentlich Stadtteil von Shanghai, aber anders. Es gibt eine geschützte Altstadt, und dort drängeln sich natürlich tausende Chinesen (und ich) durch die engen Gassen. Ist ja eigentlich ganz nett anzuschaun, leider wird man mehr durchgeschoben als dass man selber gehen kann. Die Altstadt liegt an Wasserkanälen, man kann das ganze natürlich auch mit dem Boot erkunden! Und in den kleinen Läden in den Gassen gibt es nicht nur Restaurants (und ALLES zu essen), sondern auch sonst allen möglichen Kram, den kein Mensch braucht (und v.a. kein Nicht-Chinese) :-) Also, Entspannung ist das nicht, aber mal was anderes!
Und einige Metro-Stationen weiter liegt Songjiang. Das ist schon ganz schön weit draußen, da kommt zwischendrin mal nicht viel (bzw. zukünftiges Bauland - einige noch leerstehende Wohnblöcke sind schon in die Höhe gezogen worden), aber dann eben die Stadt. Lt. Reiseführer gibts da einen schönen Tempel und eine Pagode mit Park drumherum ... richtig was Besonderes ist das alles nicht; der Park wäre gar nicht so schlecht, und eigentlich mal eine Erholung von dem ganzen Straßenlärm, den Menschenmassen und Shopping Malls - aber falsch gedacht: in China kommt dann aus "Steinen" Musik. Chinesische Musik. Und zwar im ganzen Park!
Fotos gibts im Picasa Album!
Das ist zum einen Qibao: eigentlich Stadtteil von Shanghai, aber anders. Es gibt eine geschützte Altstadt, und dort drängeln sich natürlich tausende Chinesen (und ich) durch die engen Gassen. Ist ja eigentlich ganz nett anzuschaun, leider wird man mehr durchgeschoben als dass man selber gehen kann. Die Altstadt liegt an Wasserkanälen, man kann das ganze natürlich auch mit dem Boot erkunden! Und in den kleinen Läden in den Gassen gibt es nicht nur Restaurants (und ALLES zu essen), sondern auch sonst allen möglichen Kram, den kein Mensch braucht (und v.a. kein Nicht-Chinese) :-) Also, Entspannung ist das nicht, aber mal was anderes!Und einige Metro-Stationen weiter liegt Songjiang. Das ist schon ganz schön weit draußen, da kommt zwischendrin mal nicht viel (bzw. zukünftiges Bauland - einige noch leerstehende Wohnblöcke sind schon in die Höhe gezogen worden), aber dann eben die Stadt. Lt. Reiseführer gibts da einen schönen Tempel und eine Pagode mit Park drumherum ... richtig was Besonderes ist das alles nicht; der Park wäre gar nicht so schlecht, und eigentlich mal eine Erholung von dem ganzen Straßenlärm, den Menschenmassen und Shopping Malls - aber falsch gedacht: in China kommt dann aus "Steinen" Musik. Chinesische Musik. Und zwar im ganzen Park!
Fotos gibts im Picasa Album!
29. April 2012
Rennradsaison
Mein Rennrad hab ich ja bekanntlich nicht dabei - aber weil das Wetter so toll ist (und in Deutschland/Österreich noch toller), wäre jetzt eigentlich Zeit, die Rennradsaison zu eröffnen.
Damit ich zumindest dran denken kann, hab ich mir folgenden "Drahtesel" zugelegt (kostet 10 RMB falls jemand Bedarf hat ;-))
Damit ich zumindest dran denken kann, hab ich mir folgenden "Drahtesel" zugelegt (kostet 10 RMB falls jemand Bedarf hat ;-))
Kuriositäten
Weil hier viele Sachen nicht so sind, wie das ein Europäer gewohnt ist, werde ich natürlich einige (und hoffentlich nach und nach viele) dieser Eindrücke auf Foto festhalten - ob Essen, Menschen oder was auch immer.
Und damit ihr auch daran teilhaben könnt, gibts ein separates Album auf Picasa dafür inkl. Kommentaren zu den Fotos! Einfach immer wieder mal reinschaun...
Und damit ihr auch daran teilhaben könnt, gibts ein separates Album auf Picasa dafür inkl. Kommentaren zu den Fotos! Einfach immer wieder mal reinschaun...
28. April 2012
Umzugskisten angekommen
Früher und unkomplizierter als erwartet, sind die Kisten mit Klamotten, Geschirr, Büchern und ein paar anderen Sachen angekommen. Ohne Schäden!! (und das war nach Erfahrung einiger Kollegen gar nicht unbedingt zu erwarten)
D.h., dadurch ist die Wohnung jetzt nochmal wohnlicher (und der Kleiderschrank auch gefüllt ... bzw. überfüllt und viel zu klein, aber dank IKEA gibts ja hier auch Kleiderständer zu kaufen ;-))
D.h., dadurch ist die Wohnung jetzt nochmal wohnlicher (und der Kleiderschrank auch gefüllt ... bzw. überfüllt und viel zu klein, aber dank IKEA gibts ja hier auch Kleiderständer zu kaufen ;-))
27. April 2012
Chinesische Feiertagsregelung
Und die geht so:
Wenn ein Feiertag irgendwann während der Woche liegt, werden am Wochenende vorher oder nachher Samstag (und manchmal auch Sonntag) gearbeitet, und die so hereingearbeiteten Tage vor/nach den Feiertag geschoben. Sinn davon soll sein, dass die Chinesen damit länger am Stück frei haben - weil sie ja sonst nicht so viel Urlaub haben.
Das sieht dann z.B. dieses Wochenende wie folgt aus:
Samstag Arbeitstag
Sonntag = Sonntag
Montag ist frei, weil ja am Samstag schon gearbeitet wurde
Dienstag Feiertag
6-Tage-Arbeitswochen sind schon sehr gewöhnungsbedürftig, aber dafür ist dann ja auch ein paar Tage frei (wobei die Flüge logischerweise unglaublich teuer sind für solche Tage, und alle sehenswerten Ziele extrem überfüllt).
Großer Vorteil dieser Regelung: wenn ein Feiertag auf ein Wochenende fällt, wird er auf Freitag oder Montag gelegt. Daran kann man sich gewöhnen :-)
Wenn ein Feiertag irgendwann während der Woche liegt, werden am Wochenende vorher oder nachher Samstag (und manchmal auch Sonntag) gearbeitet, und die so hereingearbeiteten Tage vor/nach den Feiertag geschoben. Sinn davon soll sein, dass die Chinesen damit länger am Stück frei haben - weil sie ja sonst nicht so viel Urlaub haben.
Das sieht dann z.B. dieses Wochenende wie folgt aus:
Samstag Arbeitstag
Sonntag = Sonntag
Montag ist frei, weil ja am Samstag schon gearbeitet wurde
Dienstag Feiertag
6-Tage-Arbeitswochen sind schon sehr gewöhnungsbedürftig, aber dafür ist dann ja auch ein paar Tage frei (wobei die Flüge logischerweise unglaublich teuer sind für solche Tage, und alle sehenswerten Ziele extrem überfüllt).
Großer Vorteil dieser Regelung: wenn ein Feiertag auf ein Wochenende fällt, wird er auf Freitag oder Montag gelegt. Daran kann man sich gewöhnen :-)
26. April 2012
19. April 2012
Hauptaktivität: Essen
... zumindest gefühlt gab es bis jetzt noch nicht viele andere Aktivitäten. Hier mal eine Auswahl:
- indonesisch
- indisch
- deutsch
- thailändisch
- japanisch
- "europäisch"
- und natürlich chinesisch in diversen Variationen, vom Grillspieß und Nudelmann an der nächsten Straßenecke bis hin zum gehobenen China-Restaurant (wo es dann z.B. auch Entenfüße gibt, wie z.B. gestern Abend)
Verhungern muss man in Shanghai definitiv nicht! Und es muss ja nicht immer chinesisch sein...
Aber als nächstes sind vermutlich ein paar Sporteinheiten fällig :-)
- indonesisch
- indisch
- deutsch
- thailändisch
- japanisch
- "europäisch"
- und natürlich chinesisch in diversen Variationen, vom Grillspieß und Nudelmann an der nächsten Straßenecke bis hin zum gehobenen China-Restaurant (wo es dann z.B. auch Entenfüße gibt, wie z.B. gestern Abend)
Verhungern muss man in Shanghai definitiv nicht! Und es muss ja nicht immer chinesisch sein...
Aber als nächstes sind vermutlich ein paar Sporteinheiten fällig :-)
15. April 2012
Fischmarkt - und die Zeit zurückgedreht
Hier gibts ja generell für alles mögliche irgendwelche Märkte - so auch einen Fischmarkt: unzählige Wasserbecken, in denen man alles findet was sich irgendwo im Meer bewegt und essbar ist. Dann sucht man sich das Tierchen aus, das man gerne essen würde, es wird in eine schwarze Tüte gesteckt, und man geht damit zum nächsten Restaurant und lässt es sich zubereiten. Da wir Deutschen blöderweise kein Chinesisch können und auch keine Ahnung haben, was das Preisniveau für diese Meerestiere ist, man aber in China überall handeln muss und als Ausländer in der Regel zuviel zahlen, ist es also unmöglich, dass wir das auf diese Art lösen. Aber glücklicherweise gibts natürlich auch Restaurants, die drinnen diese Wasserbecken stehen haben, und wo man sich dann zu Festpreisen alles frisch zubereiten lassen kann (ok, ein bisschen Chinesisch schadet auch dort nicht, damit man es so bekommt wie man will ;-)).
Und weil Chrisi (die auch vor 5 Jahren in Shanghai war) und ihre Schwester grad da waren, mussten wir natürlich auf alte Zeiten in einer altbekannten Kneipe anstossen. Ja, die C's Bar gibts immer noch... Original wie damals!
Und weil Chrisi (die auch vor 5 Jahren in Shanghai war) und ihre Schwester grad da waren, mussten wir natürlich auf alte Zeiten in einer altbekannten Kneipe anstossen. Ja, die C's Bar gibts immer noch... Original wie damals!
8. April 2012
Grüße nach Linz :-)
by Lind Bakery, gleich bei mir nebenan - die haben übrigens auch Schwarzwälder Kirsch, Brezen, Brot usw ... logischerweise zu entsprechenden Preisen. Und einen deutschen Bäcker!
Frohe Ostern!
7. April 2012
Start ins erste Wochenende
... mit einem extrem leckeren thailändischen Abendessen in Tianzifang (Viertel von renovierten alten Häusern, mit vielen winzigen Gassen, unzähligen kleinen Läden, Bars und Restaurants)
... und ein paar leckeren (und teuren) Cocktails in der Bar Rouge - der Bar mit dem wahrscheinlich besten Ausblick in Shanghai; leider war die Skyline zu dieser späteren Stunde nicht mehr beleuchtet:
... und ein paar leckeren (und teuren) Cocktails in der Bar Rouge - der Bar mit dem wahrscheinlich besten Ausblick in Shanghai; leider war die Skyline zu dieser späteren Stunde nicht mehr beleuchtet:
5. April 2012
Erster Arbeitstag
Und der sieht folgendermaßen aus:
1) Gesundheitscheck wg. Arbeitserlaubnis und Aufenthaltsgenehmigung: 3 h warten mit viel Chaos für letztendlich ein Röntgenbild. -> Lektion 1: Geduld wird das Wichtigste in den nächsten Jahren (wenn ich nur mehr davon hätte!)
2) Ankommen in der Firma - Hallo sagen, Mittag essen. -> Lektion 2: nicht zu spät in die Kantine, weil dann gibts genau noch eine bis keine Auswahl. Aber: es gibt einen Kickerkasten (für meine österreichischen Freunde: Wuzzler), da war dann gleich das erste Match fällig.
3) IT organisieren, Daten auf neuen Laptop überspielen, diverses Organisatorisches regeln, reden, Leute treffen, reden. -> Lektion 3: wenn man alle Leute/Abteilungen schon frühzeitig darauf vorbereitet, dass man geht/kommt, geht das alles erstaunlich schnell. Hoffentlich nicht zu früh gefreut, E-Mail soll angeblich erst morgen funktionieren. Achja: es wird viel zu tun geben.
4) Abendessen. -> Lektion 4: super Food Court bei mir nebenan.
... so kann's weitergehen ;)
1) Gesundheitscheck wg. Arbeitserlaubnis und Aufenthaltsgenehmigung: 3 h warten mit viel Chaos für letztendlich ein Röntgenbild. -> Lektion 1: Geduld wird das Wichtigste in den nächsten Jahren (wenn ich nur mehr davon hätte!)
2) Ankommen in der Firma - Hallo sagen, Mittag essen. -> Lektion 2: nicht zu spät in die Kantine, weil dann gibts genau noch eine bis keine Auswahl. Aber: es gibt einen Kickerkasten (für meine österreichischen Freunde: Wuzzler), da war dann gleich das erste Match fällig.
3) IT organisieren, Daten auf neuen Laptop überspielen, diverses Organisatorisches regeln, reden, Leute treffen, reden. -> Lektion 3: wenn man alle Leute/Abteilungen schon frühzeitig darauf vorbereitet, dass man geht/kommt, geht das alles erstaunlich schnell. Hoffentlich nicht zu früh gefreut, E-Mail soll angeblich erst morgen funktionieren. Achja: es wird viel zu tun geben.
4) Abendessen. -> Lektion 4: super Food Court bei mir nebenan.
... so kann's weitergehen ;)
4. April 2012
First Impressions
Bei dem tollen Wetter (und weil ja mein Arbeitseinsatz mit 3 Feiertagen beginnt) musste ich gleich mal in die Gegend zurück, in der ich vor 5 Jahren gearbeitet habe: Pudong/Lujiazui. Und es hat sich so einiges verändert - unzählige neue Hochhäuser sind aus dem Boden geschossen, Fußgängerüberwege über der Fahrbahn.
Und insgesamt ist es schon sauberer geworden, es gibt einige zusätzliche U-Bahn-Linien usw. Siehe Picasa Album!
Natürlich stand auch Umgebungserkundung auf dem Programm: Shopping-Center in der Gegend abklappern, schauen, was es wo gibt (wenn ich schon zwischen riesigen Einkaufszentren wohn). Und: das Leben wird teuer werden, wenn ich mir ab und zu mal westlichen Standard leisten will. Gesalzene Lebensmittelpreise für das, was eben zuhause Standard ist. Aber ab und zu wird das nötig sein (nächster Paulaner: 2,5 km Luftlinie, Supermarkt mit importierten Lebensmitteln im Nebengebäude sowie einige Straßen weiter). Selber kochen wird sich aber grundsätzlich nicht lohnen! Also: jeder Besucher darf bzw. muss Lebensmitteltransport machen!
Und an Markenklamotten gibts hier natürlich auch alles, was man sich so vorstellen kann, zu Preisen wie in Europa! (die Fake Markets stehen irgendwann anders mal an)
Logischerweise laufe ich nirgends allein durch die Gegend (höchstens wenn man blond vs. schwarz sieht), und es ist überall laut. Kann man wohl nix ändern...
Und ansonsten:
VPN Client ist installiert, sodass ich auch von hier aus auf deutsche/westliche Internet-Inhalte nicht verzichten muss.
Und wer glaubt, einkaufen bei IKEA ist alles andere als entspannend, der war noch nie bei IKEA in China ;-)
Und insgesamt ist es schon sauberer geworden, es gibt einige zusätzliche U-Bahn-Linien usw. Siehe Picasa Album!
Natürlich stand auch Umgebungserkundung auf dem Programm: Shopping-Center in der Gegend abklappern, schauen, was es wo gibt (wenn ich schon zwischen riesigen Einkaufszentren wohn). Und: das Leben wird teuer werden, wenn ich mir ab und zu mal westlichen Standard leisten will. Gesalzene Lebensmittelpreise für das, was eben zuhause Standard ist. Aber ab und zu wird das nötig sein (nächster Paulaner: 2,5 km Luftlinie, Supermarkt mit importierten Lebensmitteln im Nebengebäude sowie einige Straßen weiter). Selber kochen wird sich aber grundsätzlich nicht lohnen! Also: jeder Besucher darf bzw. muss Lebensmitteltransport machen!
Und an Markenklamotten gibts hier natürlich auch alles, was man sich so vorstellen kann, zu Preisen wie in Europa! (die Fake Markets stehen irgendwann anders mal an)
Logischerweise laufe ich nirgends allein durch die Gegend (höchstens wenn man blond vs. schwarz sieht), und es ist überall laut. Kann man wohl nix ändern...
Und ansonsten:
VPN Client ist installiert, sodass ich auch von hier aus auf deutsche/westliche Internet-Inhalte nicht verzichten muss.
Und wer glaubt, einkaufen bei IKEA ist alles andere als entspannend, der war noch nie bei IKEA in China ;-)
2. April 2012
Angekommen ... und das Abenteuer kann beginnen
Fotos gibts im Picasa Album!
Ein paar Dinge zur Gemütlichkeit fehlen noch, aber insgesamt lässt es sich hier schon leben, denke ich! Auch für Besucher :-)
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